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Wenn du dich für Wissenschaft und Technik interessierst, dann hast du bestimmt schon einmal von SpaceX gehört. So heißt das private Raumfahrtunternehmen von Elon Musk, dem CEO von Tesla (WKN: A1CX3T).

Das Unternehmen schafft es mittlerweile relativ zuverlässig, die erste Stufe seiner Falcon-9-Raketen nach einem erfolgreichen Start wieder kontrolliert auf der Erde zu landen und wiederzuverwenden. So werden die Kosten für Weltraummissionen massiv gedrückt.

SpaceX ruht sich jedoch nicht auf seinen Lorbeeren aus: Das langfristige Ziel des Unternehmens ist es, den Mars zu besiedeln. Um das zu bewerkstelligen, stellte SpaceX im September 2017 seine BFR vor (ein Akronym für Big Falcon Rocket), die mittlerweile in „Starship“ umgetauft wurde. Diese soll wesentlich größer sein als die Falcon 9, mehrere Hundert Menschen befördern können und problemlos zum Mars und zurück fliegen können – kontrollierte Landung inklusive.

Elon Musk stellte im Zuge dessen eine Möglichkeit vor, mit der sich das Starship auch für das Reisen auf unserem Erdball eignen könnte. Die meisten Interkontinentalflüge würden per Starship nur noch 30 Minuten dauern! Ist das eine Gefahr für alle Airline-Aktien und für die Aktien der großen Flugzeugbauer?

Was das Starship genau tut

Die Idee ist denkbar einfach: Wenn wir mit dem Starship von der Erde zum Mars kommen, dann können wir doch auch von einem Punkt der Erde zu einem anderen Punkt der Erde fliegen.

Dazu werden die Passagiere mit einem Boot auf eine schwimmende Plattform im Meer gebracht, die einige Kilometer vor der Küste der Abflugstadt liegt. Auf dieser Plattform wartet bereits die Rakete. Nach dem Boarding hebt das Starship ab und startet seine Reise.

Sobald die Rakete in die richtige Erdumlaufbahn eingeschwenkt ist, trennt sich die untere Raketenstufe (die für den Schub zuständig ist) ab und kehrt zurück zu der schwimmenden Plattform, von der sie gestartet ist – so ähnlich, wie man das schon von der Falcon 9 kennt. Die zweite Stufe, in der sich die Passagiere befinden, setzt ihre Reise unterdessen fort.

Diese ist ebenfalls mit Triebwerken ausgestattet und kann so ein eigenes selbstständiges Landemanöver durchführen. Die Passagiere landen wieder auf einer schwimmenden Plattform im Meer, diesmal einige Kilometer vor der Küste der Zielstadt. Ein Boot bringt die Passagiere dann aufs Festland.

Und weiter?

Wie gesagt sollen die meisten Interkontinentalflüge so in unter 30 Minuten zu schaffen sein. In einer Stunde könne man überall auf dem Planeten sein. Das klingt im Vergleich zu Interkontinentalflügen mit herkömmlichen Flugzeugen, die gut und gerne zehn Stunden oder länger dauern können, nach fast nichts. Besonders weite Verbindungen wie Frankfurt–Sydney werden aktuell nicht einmal nonstop angeboten.

Obwohl ich von der Idee und der Technik hinter dem Starship begeistert bin, denke ich, dass es für die traditionellen Airlines und die Flugzeugbauer nicht das Aus bedeutet – denn es müssen einige Einschränkungen gemacht werden:

Wo die Idee ihre Schwachstellen hat

Zunächst muss man festhalten, dass eine solche Reise wohl nicht für jedermann möglich wäre: ältere Leute, schwangere Frauen und auch andere Personengruppen wären den massiven Kräften, die beim Raketenstart auf den Körper wirken, wahrscheinlich nicht gewachsen. Elon Musk selbst sagte, die G-Kräfte bei Start und Landung würden das Niveau einer Achterbahnfahrt erreichen – jeder, der das nicht aushält, muss also wahrscheinlich bei traditionellen Flugzeugen bleiben.

Auch der Preispunkt könnte den Personenkreis einschränken. Zwar wird das Starship auf maximale Wiederverwendbarkeit ausgelegt sein, sodass es Dutzende oder sogar Hunderte Flüge schaffen kann. Verglichen mit der fünfstelligen Anzahl von Flügen, die ein moderner Passagierjet verkraften kann, ist das jedoch immer noch nichts.

Die Kosten für das Vehikel selbst würden die Tickets also um einiges teurer machen, da sie sich auf weniger Flüge verteilen. Dazu kommen logischerweise noch die normalen Betriebskosten, zum Beispiel für Treibstoff und Wartung. Ich bin mir daher sehr sicher, dass das Fliegen mit dem Flugzeug noch für lange Zeit die günstigere Variante bleiben wird.

Noch mehr Schwachstellen …

Auch hinsichtlich der möglichen Flugziele muss man Einschränkungen machen: Denn wie erwähnt werden solche Flüge vorerst nur von schwimmenden Plattformen im Meer aus starten und landen. Städte, die nicht an der Küste gelegen sind, bleiben also so lange außen vor, bis sich SpaceX entschließt, auch Starts und Landungen auf dem Festland durchzuführen. Aus Sicherheitsgründen ist das aktuell jedoch nicht vorgesehen – stell dir vor, ein Starship würde mitten auf Frankfurt, Moskau oder Las Vegas krachen!

Und da wäre noch das Problem mit dem Wetter: Oft genug mussten SpaceX- und andere Weltraummissionen schon wegen ungünstiger Wetterbedingungen verlegt werden. Besonders gefährlich sind dabei Winde in den oberen Schichten unserer Atmosphäre, die die Rakete im schlimmsten Fall in der Mitte brechen lassen könnten.

Zwar sieht das Starship in aktuellen Simulationen wesentlich klobiger und damit dicker aus als die Falcon 9, sodass dieses Risiko zumindest reduziert wird. Doch es ist immer noch da und könnte massive Einschränkungen bedeuten. Auch Stürme am Boden oder schwerer Niederschlag könnten das Starship dazu bringen, am Boden bleiben zu müssen.

Keine Gefahr für Flugzeuge!

Ich würde mir demnach zutrauen, die Prognose abzugeben, dass das Starship in den nächsten zehn Jahren nicht zu einer bedeutenden Konkurrenz für die altbewährten Flüge mit dem Flugzeug werden wird. Zu groß sind die Einschränkungen und Abstriche, die man machen muss.

Man muss sich jedoch mal vor Augen führen, wie stark sich Flugtechnologie in den letzten 100 Jahren entwickelt hat, und auch was Elon Musk schon alles „Unmögliche“ auf die Beine gestellt hat. Für viele der Probleme werden sich mit der Zeit sicher Lösungen finden, sodass ich mir eine Prognose über 20 oder mehr Jahre nicht zutraue.

Können wir in SpaceX investieren?

Investoren, die sich an SpaceX beteiligen wollen, haben leider keine Möglichkeit dazu: Um sich voll und ganz auf die langfristige Mars-Mission und weniger auf Quartalszahlen zu konzentrieren, ist das Unternehmen nicht an der Börse gelistet.

Eine Möglichkeit, die du hast, ist, in Aktien von Alphabet (WKN: A14Y6F und A14Y6H) zu investieren: Googles Mutterkonzern hat sich vor einigen Jahren mit einer Milliarde Dollar an SpaceX beteiligt – neben einem Investment in einen moderat bewerteten Internetgiganten ist eine Investition in Alphabet also auch irgendwie eine Investition in SpaceX.

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Christoph Gössel besitzt Aktien von Alphabet und Tesla. Suzanne Frey arbeitet als Führungskraft bei Alphabet und sitzt im Vorstand von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet (A- und C-Aktien) und Tesla.

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