Alibaba Group Holding


WKN: A117ME ISIN: US01609W1027
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Meldung
München (www.optionsscheinecheck.de) - Für Vontobel ist die Aktie von Alibaba Group Holding (ISIN US01609W1027 / WKN A117ME ) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Optionsscheinen von dieser Einschätzung profitieren können.


Nach dem weltweit größten Börsengang an der Wall Street werde Alibaba wohl noch in diesem Jahr auch an der Hongkonger Börse gelistet werden - vorher solle der Konzern noch umstrukturiert werden, auch der Ausbau der internationalen Aktivität stehe im Fokus.

Die chinesische Alibaba Group betreibe eine der größten Online-Handelsplattformen. Auf der Seite Alibaba.com würden Kunden verschiedenste Produkte angeboten, von Autoteilen über Kunsthandwerk bis hin zu Unterhaltungselektronik, könne man beinahe alles bei Alibaba erwerben. Dabei richte sich die Plattform auch gezielt an gewerbliche Nutzer, die mit Mengenrabatten attraktive Preise erhalten würden. Weiterhin betreibe der Konzern mehrere Online-Fachhändler und spezielle Angebote für den Endkonsumenten wie etwa AliExpress, den Technik Vertrieb Alimama oder speziell für die chinesische Bevölkerung Tmall. Dabei habe Letzterer einen Marktanteil von 47,6% und sei laut Alexa Internet eine der zehn Internetseiten mit dem höchsten Nutzerengagement. Zuletzt habe die Plattform Aufsehen erregt durch eine Kooperation mit der Swatch Group, welche zukünftig auch ihre Luxusuhren auf dem Portal anbieten möchte. Zum Start gebe es eine exklusiv auf Tmall erhältliche Omega Seamaster. Auch andere Luxusuhrenhersteller wie TAG Heuer oder Zenith würden schon ihre Produkte über Alibabas Onlinehandel anbieten. Das Potenzial, das die online- und luxusaffine Käuferschicht in China biete, sei groß.

Während die bevorzugte Bezahlmethode Alipay, das Bezahlsystem der Alibaba Group sei, könnten Kunden auch per Kreditkarte, Nachnahme oder Überweisung, zahlen. Die Plattformen der Alibaba Group würden ein Nutzererlebnis wie kaum ein anderer Anbieter bieten. Um nur ein Beispiel zu liefern: Kunden könnten über einen integrierten Chat simpel und direkt mit dem Verkäufer kommunizieren und so beispielsweise Fragen zum Produkt stellen oder in die Preisverhandlung treten.

Weiterhin gehöre zur Alibaba Group der hierzulande weitgehend unbekannte Cloud Anbieter Alibaba Cloud, der unteranderem Onlinegeschäften zahlreiche Services anbiete. Dieses Segment stehe beispielhaft für die Wachstumschancen, die das Unternehmen noch habe, allein im letzten Quartal habe es hier ein Wachstum von 76% gegeben und der Umsatzanteil habe USD 1,15 Mrd. betragen. Insgesamt habe der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr bei USD 56,15 Mrd. gelegen und es hätten ca. 100 Mio. neue Kunden gewonnen werden können.

Bei in Deutschland lebenden Chinesen sowie chinesischen Touristen seien Drogerieprodukte aus Deutschland äußerst beliebt. Nun habe der Drogerieriese dm die Software seiner Kasse geupdated und ermögliche seinen Kunden die Bezahlung mittels Alipay. Alipay gehöre, zusammen mit Tencents WeChat Pay, zu den verbreitetsten Zahlsystemen in China. Neben dm würden auch die Wettbewerber Müller und Rossmann die Zahlung via Alipay anbieten, ebenso wie die Kaufhäuser Kaufhof und das KaDeWe.

Auch an mehreren deutschen Flughäfen und auf europäischen Luxuseinkaufsstraßen sei die Zahlung über die chinesischen Anbieter möglich. Bisher würden sich die Angebote jedoch vor allem an Chinesen richten. Der große Durchbruch bei der europäischen Kundschaft sei bisher noch nicht gelungen - hierzulande sei das mobile Zahlen generell noch vergleichsweise wenig verbreitet. Aktuell seien hier vor allem die Zahldienste Google Pay und Apple Pay gut aufgestellt, jedoch noch mit Marktanteilen im einstelligen Bereich. Es bleibe abzuwarten, ob diese ihre Stellung halten könnten, wenn sich das mobile Bezahlen weiterverbreite und die chinesische Konkurrenz nutzerfreundlicher sein sollte.

Die eingangs erwähnte Umstrukturierung von Alibaba habe eine noch größere Bedeutung. Es sei die erste unter der Führung des neuen CEO, Zhang. Der Gründer Jack Ma habe im vergangenen Jahr angekündigt, ihm das Ruder zu überlassen. Insidern zufolge sei der Börsengang in Hongkong bereits beantragt, vorher möchte man scheinbar weitere Effizienzgewinne realisieren. So sei die Supermarktsparte Freshippo zu einer selbstständigen Geschäftseinheit geworden und die Sparte für Unternehmenssoftware DingTalk sei mit der Cloud Einheit verschmolzen worden. Weitere Zukäufe und Investitionen seien geplant und sollten von der Finanzchefin Maggie Wu überwacht werden. Weiterhin stehe die Strategie "local to global" im Fokus und solle helfen den Konzern weiter zu internationalisieren.

Der Börsengang der Alibaba Group an der Wall Street im Jahr 2014 sei der größte jemals getätigte gewesen. Gerüchten zufolge solle das Listing in Hongkong im dritten Quartal erfolgen. Das eingesammelte Kapital solle vor allem in weiteren technologischen Fortschritt und den Aufbau von herkömmlichen Supermärkten investiert werden.

Weiterhin habe der Konzern angekündigt, bei der Hauptversammlung am 15. Juli die Aktionäre über einen Aktiensplit im Verhältnis eins zu acht abstimmen lassen zu wollen. Bei einem solchen würden Zertifikate dementsprechend angepasst werden. Also würde in diesem Fall ein Zertifikat, welches sich bisher auf eine Aktie bezogen habe, dann nach einer etwaigen Anpassung entsprechend auf acht angepasst werden.

Die Risiken, die der Handelsstreit für diesen Basiswert bürgt, scheinen weitgehend eingepreist zu sein, so die Aktienanalysten der Bank Vontobel Europe AG. Die gebotenen Potenziale seien vielfältig. Alibaba profitiere von einer stärkeren chinesischen Wirtschaft, der wachsenden Mittelschicht in China, dem globalen Trend zum mobilen Bezahlen und im Falle einer Einigung im Handelsstreit zähle sie sicher zu den größten Gewinnern. Ebenso wirke sich die zunehmende Globalisierung sowie die zunehmende Nachfrage im Onlineshopping positiv auf die Erträge aus. Insgesamt also ein spannender Wert, der einiges an Raum für weiteres Wachstum habe und im Vergleich zu dem Rivalen Amazon noch recht günstig zu haben sei.

Die Aktie der Alibaba Group Holding Ltd. werde aktuell bei USD 168,45 (09.07.2019) gehandelt. Das 52-Wochen Hoch habe bei USD 198,35 gelegen (25.07.2018). Das Jahrestief habe bei USD 129,77 gelegen (24.12.2018). Bei Bloomberg würden 53 Analysten die Aktie auf "buy", keiner auf "hold" und ein Analyst auf "sell" setzen.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel der Turbo Call-Optionsschein (ISIN DE000VF1NNL8 / WKN VF1NNL ) auf Alibaba Group Holding. Der Basispreis befinde sich bei USD 138,00. Das Bezugsverhältnis liege bei 0,1. Der Hebel belaufe sich auf 5,39. Der Knock Out werde bei USD 138,00 gesehen, der Abstand zum Knock Out bei 18,09%. Der Geldkurs liege bei EUR 2,76. Der Briefkurs werde bei EUR 2,81 gesehen. (Stand: 10.07.2019, 09:25)

Interessant sei auch der Turbo Call-Optionsschein (ISIN DE000VF6TX79 / WKN VF6TX7 ) auf die Aktie von Alibaba Group Holding. Der Basispreis betrage USD 153,32. Das Bezugsverhältnis liege bei 0,1, der Hebel bei 10,58. Der Knock Out belaufe sich auf USD 153,32, der Abstand zum Knock Out auf 9,00%. Der Geldkurs belaufe sich auf EUR 1,39 und der Briefkurs betrage EUR 1,44. (Stand: 10.07.2019, 09:25)

Außerdem sei der Turbo Put-Optionsschein (ISIN DE000VF5QNH0 / WKN VF5QNH ) auf Alibaba Group Holding interessant. Der Optionsschein habe einen Basispreis von USD 180,22. Das Bezugsverhältnis liege bei 0,1. Der Hebel belaufe sich auf 13,42. Der Knock Out betrage USD 180,22, der Abstand zum Knock Out 6,97%. Der Geldkurs liege bei EUR 1,09. Der Briefkurs werde bei EUR 1,14 gesehen. (Stand: 10.07.2019, 09:25)

Eine Investmentidee sei zudem der Turbo Put-Optionsschein (ISIN DE000VF5F5Y8 / WKN VF5F5Y ) auf Alibaba Group Holding. Der Basispreis befinde sich bei USD 195,19, das Bezugsverhältnis bei 0,1 und der Hebel bei 6,11. Der Knock Out belaufe sich auf USD 195,19, der Abstand zum Knock Out auf 15,86%. Der Geldkurs betrage EUR 2,43 und der Briefkurs EUR 2,48. (Stand: 10.07.2019, 09:25)

Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses des oben genannten Unternehmens von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig sei, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Die Aktie könne sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten würden, wodurch Verluste entstehen könnten. Zudem seien vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Anleger seien dem Risiko der Insolvenz, das heiße einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei möglich. Das Produkt unterliege als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (Ausgabe vom 09.07.2019) (10.07.2019/oc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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