Templeton Growth (Euro) Fund A(acc)EUR


WKN: 941034 ISIN: LU0114760746
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Meldung
Wien (www.fondscheck.de) - "FONDS professionell" ONLINE untersucht in einer dreiteiligen Serie, welche Schätzwerte die Asset Manager für die neuen Transaktionskosten unter Mifid II ansetzen.


Die EU-Finanzmarktrichtlinie Mifid II verlange den Asset Managern Schätzwerte zu den künftigen Transaktionskosten für ihre Fonds ab. Diese für die Branche neue Kennzahl fließe in den Ex-ante-Kostenausweis ein, der Anlegern seit Jahresbeginn vor dem Abschluss eines Wertpapiergeschäfts vorzulegen sei. "FONDS professionell" ONLINE habe auf Basis von Morningstar-Daten für mehr als 40.000 Anteilsklassen von Publikumsfonds mit Vertriebszulassung in Deutschland und Österreich untersucht, wie die Investmenthäuser mit dem Thema umgehen würden. Die Ergebnisse würden in drei Artikeln veröffentlicht.

Teil eins gebe einen Marktüberblick und zeige, wie die Transaktionskosten verteilt seien. Teil zwei blicke auf die Durchschnittswerte zahlreicher Anbieter. Im aktuellen und letzten Teil nehme die Redaktion ausgewählte Fonds, die im breiten Vertrieb von besonderer Bedeutung seien, unter die Lupe.

Die Wahl sei auf zehn Misch- und drei Aktienfonds gefallen. Diese Produkte stünden entweder aktuell im Fokus des freien Vertriebs oder sie hätten einst zu den absoluten Bestsellern gehört und würden deshalb eine wichtige Rolle in den Depots Tausender Anleger spielen.

In den Jahresberichten würden die Anbieter in Euro und Cent vorrechnen, wie hoch die expliziten Transaktionskosten gewesen seien. Um diesen Wert auf eine prozentuale Größe umzurechnen, habe "FONDS professionell" ONLINE diesen Betrag durch das Fondsvolumen geteilt, ermittelt als Durchschnittswert des Fondsvermögens zu Beginn und zu Ende des jeweiligen Geschäftsjahres. Die entsprechende Prozentzahl sei also eine Annäherung und kein genauer Wert.

Intuitiv sei zu vermuten, dass der aktuelle Schätzwert für die Transaktionskosten höher sein sollte als der im Jahresbericht ausgewiesene Betrag, schließlich umfasse der neue Ausweis nicht nur die expliziten, sondern auch die impliziten Kosten.

Bei den drei untersuchten Aktienfonds DWS Top Dividende (ISIN DE0009848119 / WKN 984811 ), Fidelity European Growth (ISIN LU0296857971 / WKN A0MU7V ) und Templeton Growth (ISIN LU0114760746 / WKN 941034 ) sei das der Fall. Auch bei acht der zehn analysierten Mischfonds liege die Schätzung über dem Wert aus dem jüngsten Jahresbericht - wenn auch in manchen Fällen nur hauchdünn. Bei zwei gemischten Portfolios seien die geschätzten Transaktionskosten allerdings niedriger als zuletzt im Jahresbericht ausgewiesenen: Beim Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen (ISIN DE000A0M8HD2 / WKN A0M8HD ) und beim Carmignac Patrimoine (ISIN FR0010135103 / WKN A0DPW0 ).

Beim Frankfurter Aktienfonds, der von der Investmentboutique Shareholder Value Management verantwortet werde, hätten die Transaktionskosten laut Jahresbericht zuletzt bei 15 Basispunkten gelegen. Künftig rechne Shareholder Value nur noch mit neun Basispunkten. Vertriebsvorstand Philipp Prömm weise darauf hin, dass sein Haus die Researchkosten seit diesem Jahr selbst bezahle. "Als Differenz bleiben die tatsächlichen Transaktionskosten", so Prömm.

Früher hätten die Brokerhäuser den Asset Managern Aktien- und Marktanalysen kostenlos zur Verfügung gestellt. Honoriert worden sei das über höhere Margen im Handel. Mifid II untersage ein solches Vorgehen. Die Investmentgesellschaften müssten Research daher entweder selbst bezahlen oder die entsprechenden Rechnungen der Analysehäuser auf die Fonds - und damit die Anleger - umlegen. Die meisten Anbieter würden die Kosten selbst schultern, mit dem Ergebnis, dass die Transaktionskosten künftig zumindest etwas niedriger ausfallen dürften.

Beim Carmignac Patrimoine hätten die expliziten Transaktionskosten im Jahr 2016 laut Jahresbericht bei 91,8 Millionen Euro gelegen - ein im Branchenvergleich stolzer Wert. Umgerechnet auf das Fondsvolumen von durchschnittlich 24,9 Milliarden Euro ergebe das einen Satz von 0,37 Prozent. Als Schätzwert für die Transaktionskosten gebe der Pariser Anbieter allerdings nur 0,15 Prozent an, also weniger als die Hälfte. Carmignac Patrimoine verweise auf Anfrage darauf, zur Berechnung dieser Kennzahl das "New PRIIPs"-Verfahren angewandt zu haben.

Und wie komme der recht große Unterschied zu den jüngst ausgewiesenen tatsächlichen Kosten zustande? Hierzu teile der Anbieter mit, die Transaktionskosten aus dem Jahresbericht würden mehr umfassen als die Mifid-Transaktionskosten. Der entsprechende Posten im Jahresbericht inkludiere "auch andere transaktionsabhängige Gebühren", heiße es in der Stellungnahme. Um das einordnen zu können, helfe das Wissen um eine Besonderheit französischer Fonds: Deren Asset Manager dürften ihren Fonds nämlich eine Provision für erfolgreiche Transaktionen berechnen. Laut Verkaufsprospekt des Carmignac Patrimoine würden sich die "von der Verwaltungsgesellschaft vereinnahmten Umsatzprovisionen" je Transaktion auf bis zu 0,3 Prozent an der französischen Börse und bis zu 0,4 Prozent an einem anderen Handelsplatz belaufen. In deutschen oder Luxemburger Fonds seien solche Extragebühren nicht zu finden.

Im FvS Multiple Opportunities (ISIN LU0323578657 / WKN A0M430 ) lägen die erwarteten Transaktionskosten der aktuellen Schätzung aus dem Hause Flossbach von Storch zufolge bei 0,15 Prozent. Das klinge plausibel, schließlich hätten die expliziten Transaktionskosten zuletzt bei rund 0,10 Prozent gelegen. Interessant sei allerdings, dass der Kölner Vermögensverwalter vor wenigen Wochen noch mit negativen Schätzwerten operiert habe. Flossbach von Storch wende die "Arrival Price"-Methode an, bei der dieses Phänomen durchaus vorkommen könne.

Die ersten Berechnungen nach diesem Verfahren im vergangenen Jahr hätten anfangs teilweise zu realitätsfernen Ergebnissen geführt, heiße es von dem Kölner Vermögensverwalter. Doch dann habe sich das Team Stück für Stück vorgearbeitet, und die Qualität der Schätzung sei immer besser geworden.

Bleibe die Frage, warum Flossbach von Storch überhaupt auf die "Arrival Price"-Methode setze, die erstens branchenintern umstritten und zweitens für den Mifid-II-Kostenausweis nicht zwingend vorgeschrieben sei. Der Anbieter verweise darauf, dass die ESMA dieses Verfahren ausdrücklich empfehle. Außerdem werde diese Methode schon bald in der Breite ankommen: Denn in weniger als zwei Jahren laufe eine Übergangsphase ab, in der für Publikumsfonds weiterhin die bekannten "Wesentlichen Anlegerinformationen" verwendet werden dürften. Sie würden Ende 2019 durch die PRIIPs-Dokumente abgelöst, in denen die Arrival-Price-Methode heute schon zum Einsatz komme. Auch deshalb habe sich das Haus dazu entschieden, die Schätzwerte für die Transaktionskosten von Anfang an mit diesem Verfahren zu berechnen.

Für den Kapital Plus A (ISIN DE0008476250 / WKN 847625 ) komme die Redaktion mit ihrer Überschlagsrechnung auf Basis des jüngsten Jahresberichts auf eine Transaktionskostenquote von 0,027 Prozent. Für den Mifid-II-Kostenausweis schätze Allianz Global Investors (AGI) diese Position auf 0,029 Prozent, also kaum höher. AGI verweise darauf, dass die Kostenquote über den gesamten Fonds - und nicht nur die Anteilsklasse A - und auf Basis der monatlichen Durchschnittswerte für die vergangenen Jahre bei rund 0,015 Prozent gelegen habe. Der Puffer zu den zuletzt angefallenen expliziten Transaktionskosten sei also größer, als es zunächst erscheine. (News vom 22.02.2018) (26.02.2018/fc/n/s)


 

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