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WKN: A2GS40 ISIN: DE000A2GS401
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Meldung
Haar (www.aktiencheck.de) - Software-AktienAnalysevon "Vorstandswoche.de":

Die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Software AG (ISIN: DE000A2GS401, WKN: A2GS40, Ticker-Symbol: SOW, NASDAQ OTC-Symbol: SWDAF) unter die Lupe.


In der vergangenen Woche habe man über die Software AG lesen müssen, dass die Gesellschaft zwei Gründe zum Feiern habe. Den 50. Geburtstag des Unternehmens und den Börsengang vor 20 Jahren. Zum 50-jährigen Firmenjubiläum könne CEO Sanjay Brahmawar zu einem kleinen Umtrunk einladen. Ansonsten habe die Firma nach Meinung der Experten weniger Grund zum Feiern. Die Aktionäre schon gar nicht. Wer als Aktionär mitfeiere, scheine möglicherweise sadomasochistische Züge an sich zu haben.

Binnen eines Jahres habe die Aktie gut 30% an Wert verloren. Mit einem aktuellen Kurs von 29,20 Euro handle das Papier auf einem Mehrjahrestief. In einem Zeitraum von fünf Jahren ergebe sich ein lausiges Plus von nur 3%. Im 10-Jahresvergleich ergebe sich indes ein Plus von 76%. Selbst das sei miserabel. In dem Zeitraum habe sogar der DAX 30 deutlich besser abgeschnitten. Vergleiche man die Entwicklung nun mit der Softwarebranche, schneide das Papier desaströs ab. Über lange Zeit sei die Software AG beim Börsenwert die Nummer 2 hinter SAP gewesen. Nemetschek habe sich diesen Platz mit einem Börsenwert von mehr als 5 Mrd. Euro längst gesichert. Nunmehr seien die Darmstädter auch von CompuGroup überrannt worden, die derzeit mit mehr als 3 Mrd. Euro kapitalisiert sei.

Die Software AG bringe es derzeit lediglich auf einen Börsenwert von 2,2 Mrd. Euro. Während die Aktionäre weitgehend in die Röhre schauen würden, hätten sich die vergangenen Jahre für den Vorstand gelohnt. Die Vergütung sei so fürstlich gewesen, dass es die Software AG durchaus mit Vergütungen eines DAX-Vorstandes aufnehmen könne. Der CEO selbst habe sich in einem Zeitraum von fünf Monaten in 2018 über einen Vergütungszufluss von knapp 1,3 Mio. Euro freuen können. Sein Vorgänger Karl-Heinz Streibich habe für 2018 mehr als 10 Mio. Euro kassiert und CFO Zinnhardt habe sich 2018 über einen Zufluss von 6,3 Mio. Euro freuen dürfen, nachdem er für 2017 ordentliche 9,9 Mio. Euro eingefahren habe. Die Gesamtvergütung des Vorstandes, unabhängig des Zuflusses, habe für den Gesamtvorstand der Software AG in 2018 bei sage und schreibe über 19 Mio. Euro nach 18,6 Mio. Euro im Vorjahr gelegen. Von einer derartigen Vergütung könnten die Vorstände von Nemetschek oder CompuGroup nur träumen. Im Gegensatz zur Software AG hätten die Vorstände dieser beider Softwarefirmen jeden einzelnen Euro verdient.

Seit August des vergangenen Jahres werde Software AG von Brahmawar als CEO geführt. Bisher erscheine der Firmenchef aber eher farblos zu sein. Investoren würden ihm die neue Strategie angesichts der schwachen Kursentwicklung einfach nicht abnehmen. Das Projekt Helix sei zwar mit viel Tamtam angekündigt worden, scheine bisher aber nicht wirklich zu zünden. Zumindest nicht an der Börse. Fakt sei weiterhin, dass sich das Unternehmen seit Jahren auf einem Schrumpfkurs befinde. Umsatzwachstum sei schon seit vielen Jahren Fehlanzeige. Das Ertragsniveau sei aber stabil und die Free Cashflows sprudeln weiterhin. Noch!

Der CEO betone, dass er die Software AG wieder auf den Pfad des Wachstums zurückführen wolle. Nennenswertes Umsatzwachstum sei aber vermutlich nicht vor dem Jahr 2021 zu erwarten. Ins 1. Quartal sei das Unternehmen zumindest auf den schnellen Blick gar nicht einmal schlecht gestartet. Man sollte sich aber nicht täuschen lassen. Die weiter viel zu schön gefärbten Meldungen müsse man immer sehr genau lesen. Zunächst stelle die Software AG mal wieder den Gesamtumsatz in den Vordergrund, der im Q1 überraschenderweise um 8% zugelegt habe. Hintergrund seien unerwartet hohe Lizenzumsätze im Geschäftsbereich Adabas & Natural aufgrund vorzeitiger Abschlüsse großer Kundenverträge. In diesem wenig attraktiven Segment laufe es besser; ansonsten heiße es mal wieder: Hoffnung!

Wegen Verschiebungen beim Abschluss von Kundenaufträgen in das nachfolgende Quartal, habe sich der Produktumsatz im DBP-Bereich (ohne IoT/Cloud-Umsätze) im Vergleich zur Vorjahresperiode lediglich um 1% erhöht. Das Umsatzwachstum im Bereich Cloud & IoT in Höhe von 49% im 1. Quartal entspreche noch nicht den dynamischen Wachstumserwartungen der Gesellschaft für 2019. In dem Bereich rechne der CEO insgesamt mit einem Wachstum von 75 bis 125%. Man sollte dabei beachten, dass sich die Umsätze noch auf einem relativ niedrigen Niveau befinden würden. Die Experten würden sich jedenfalls nicht wundern, wenn die Software AG die Erwartungen fürs Gesamtjahr im Verlauf der nächsten Monate anpassen müsse. Mit Anpassungen von Prognosen kenne sich die Software AG ja ganz gut aus.

Brahmawar suche sein Glück für die Zukunft im Bereich Internet der Dinge. Die Darmstädter würden dabei zweifelsfrei einen gigantischen Markt mit vielen Chancen adressieren. Ob der CEO diese Chancen nutzen könne, müsse er erst beweisen. So grandios die Chancen seien, so gigantisch seien auch die Wettbewerber. Software AG habe durchaus spannende Lösungen im Haus. Es bleibe aber abzuwarten, ob Brahmawar die PS endlich auf die Straße bringen könne. In den letzten Jahren sei dies unter seinem Vorgänger vermutlich nicht mehr der Fall gewesen. Das Management habe sich viel zu lange auf seinen Lorbeeren ausgeruht.

Es sei absolut richtig gewesen, bei der Aktie der Software AG abzuwarten, was der CEO könne und das Papier nicht zu kaufen. Die Kursentwicklung gibt den Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" Recht. Die Experten würden nunmehr raten auch das Zahlenwerk für Q2 erst einmal abzuwarten. Die Zahlen für Q1 hätten sie nicht überzeugt. (Analyse vom 12.06.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Software AG-Aktie:

Xetra-Aktienkurs Software AG-Aktie:
30,23 EUR +2,54% (11.06.2019, 17:35)

Tradegate-Aktienkurs Software AG
30,31 EUR +0,33% (12.06.2019, 08:35)

ISIN Software AG-Aktie:
DE000A2GS401

WKN Software AG-Aktie:
A2GS40

Ticker-Symbol Software AG-Aktie:
SOW

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Software AG-Aktie:
SWDAF

Kurzprofil Software AG:

Die Software AG (ISIN: DE000A2GS401, WKN: A2GS40, Ticker-Symbol: SOW, NASDAQ OTC-Symbol: SWDAF) bietet ihren Kunden "Freedom as a Service". Die Software AG denkt Integration weiter, stößt Unternehmenstransformation an und ermöglicht schnelle Innovationen für das Internet der Dinge, damit sich Unternehmen mit Geschäftsmodellen von ihren Mitbewerbern abheben können. Man gibt einem die Freiheit, jede Technologie - von der App bis zum Edge - zu verknüpfen und zu integrieren. Die Software AG öffnet Datensilos und macht Daten teilbar, nutzbar und wertvoll, sodass ihre Kunden die besten Entscheidungen treffen und neue Wachstumschancen erschließen können.

Die Software AG beschäftigt über 4.700 Mitarbeiter, ist in 70 Ländern aktiv und erzielte 2018 einen Umsatz von 866 Millionen Euro.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.softwareag.de. (12.06.2019/ac/a/t)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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