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WKN: A2GS40 ISIN: DE000A2GS401
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Meldung

Die Begriffe „Dividende“ und „Technologieaktie“ passen meist nicht wirklich zusammen. Ein Grund mag darin liegen, dass Technologieunternehmen oftmals starke Wachstumsunternehmen sind, die viel Geld in ihre Expansion investieren.

Das ist auch richtig so, denn als Investor möchte man ja am langfristigen Unternehmenserfolg teilhaben. Wenn dieser mit dem Verzicht einer Dividende gelingen kann, dann ist das doch eine tolle Sache, oder?

Wer aber Unternehmen wie Microsoft (WKN:870747) oder Cisco Systems (WKN:878841) kennt, der weiß auch, dass wachsende Technologieunternehmen durchaus tolle Dividenden zahlen können.

Lasst uns heute daher einmal die deutschen Softwareunternehmen unter die Lupe nehmen, die Aktionären eine Dividende zahlen und für Fools spannend sein könnten – drei Aktien fallen mir da spontan ein.

Hierbei handelt es sich um den IT-Giganten SAP (WKN:716460), die etwas kleinere Software AG (WKN:A2GS40) sowie um die auf Medizinsoftware spezialisierte Compugroup Medical (WKN:543730).

SAP

Der Softwareriese aus Walldorf generierte im Geschäftsjahr 2018 Umsätze gemäß Rechnungslegungsstandard IFRS (International Financial Reporting Standards) in Höhe von 24,7 Mrd. Euro. Im selben Zeitraum wurde ein Betriebsergebnis von 5,7 Mrd. Euro erzielt.

Die Umsätze erhöhten sich dabei gegenüber dem Vorjahr 2017 um 5 %, während das Betriebsergebnis nach IFRS-Standard um 17 % gesteigert wurde.

Im Geschäftsjahr 2018 erreichte das unverwässerte Ergebnis je Aktie einen Wert von 3,42 Euro. Hiervon ist geplant, eine Dividende von 1,50 Euro an die Aktionäre auszuschütten – was einer Dividendenrendite von 1,5 % gleichkommen würde (Xetra-Schlusskurs vom 11.04.2019 von 99,67 Euro).

Schauen wir mal in die Zukunft: Hier rechnet der Vorstand für 2019 mit einem Wachstum von 7,5 bis 11,5 % im währungsbereinigten Betriebsergebnis auf einen Wert von 7,7 bis 8,0 Mrd. Euro (Non-IFRS).

Software AG

Der nächste Kandidat auf unserer Liste ist die Software AG, ein Anbieter von Digital-Business-Plattformen. Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 865,7 Mio. Euro bei einem operativen Ergebnis von 220,6 Mio. Euro.

Gegenüber dem Vorjahr 2017 hat sich der Umsatz um 2 % verringert (währungsbereinigt wuchs er hingegen um 2 %). Das operative Ergebnis konnte trotz des Rückgangs um 1 % gesteigert werden.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 wurde mit 2,23 Euro ein Ergebnis je Aktie ausgewiesen, das 19 % höher ist als der entsprechende Vorjahreswert. Auch die Aktionäre können sich auf eine Dividendenerhöhung freuen: Für die Dividende wurde mit 0,71 Euro ein Wert vorgeschlagen, der 9,2 % über dem Rekordwert des Vorjahres liegt. Die Dividendenrendite ist dabei mit 2,3 % etwas höher als bei der SAP-Aktie (Xetra-Schlusskurs vom 11.04.2019 von 30,90 Euro).

Für das Jahr 2019 wird vom Management mit einer operativen Ergebnismarge auf EBITA-Basis (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Amortisationen, Non-IFRS) von 28 bis 30 % gerechnet. Der Prognosewert befindet sich damit leicht unterhalb des Wertes des Geschäftsjahres 2018 von 31,5 %.

Compugroup Medical

Der führende E-Health-Anbieter aus Koblenz konnte im Geschäftsjahr 2018 mit 717 Mio. Euro deutlich gesteigerte Umsatzzahlen vorlegen. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) belief sich auf 137,9 Mio. Euro.

Gegenüber dem Vorjahr 2017 wuchsen die Umsätze um 23,1 %, das EBIT wurde hingegen mit 53,1 % deutlich stärker erhöht.

Insgesamt wurde ein Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen von 1,86 Euro erreicht. Vorgeschlagen ist, eine Dividende in Höhe von 0,50 Euro auszuschütten. Die Dividendenrendite erreicht mit 0,9 % einen Wert, der knapp unterhalb der 1 %-Marke liegt (Xetra-Schlusskurs vom 11.04.2019 von 56,00 Euro).

Für das laufende Geschäftsjahr 2019 wird mit einem Umsatzwachstum auf Konzernebene zwischen 1 und 5 % gerechnet. Weiter wird das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) in einer Bandbreite von 190 und 205 Mio. Euro erwartet.

Fazit

Betrachtet man die langfristigen Dividendenzahlungen, so sind die Unternehmen SAP, Software AG und Compugroup Medical wohl mit das Beste, was der deutsche Kapitalmarkt uns Fools im Softwarebereich bieten kann.

Der SAP-Konzern hat dabei, gemessen an Umsatz und Erträgen, einen großen Vorsprung gegenüber der Software AG und der Compugroup Medical. Die Walldorfer sind leider auch die Einzigen, die in der ganz großen Liga der globalen Technologiegiganten vorne mitspielen können.

Diese geringe Auswahl verdeutlicht letztlich, dass Deutschland im Softwarebereich international gesehen nicht viel zu sagen hat. Als Softwareinvestor muss man weiter im Ausland suchen.

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Frank Seehawer besitzt Aktien von SAP. SAP ist Bestandteil eines Indexzertifikates, das von Frank Seehawer gemanagt wird. Teresa Kersten arbeitet für LinkedIn und sitzt im Vorstand von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Microsoft. The Motley Fool empfiehlt Software AG.

Motley Fool Deutschland 2019

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