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MADRID (dpa-AFX) - Der spanische Telekomriese Telefonica legt die Latte in diesem Jahr dank Zukäufen und besserer Aussichten im Heimatmarkt höher. Am Donnerstag stellte Telefonica-Chef Cesar Alierta in Madrid ein höheres Umsatzwachstum in Aussicht. Das soll zwar noch etwas deutlicher auf den Ergebnissen lasten als bisher gedacht. Aber durch den Wirtschaftsaufschwung in Spanien sowie die Wachstumsmärkte in Lateinamerika fasst der ehemalige Staatskonzern neuen Tritt.

Bereinigt um Wechselkurseffekte will Telefonica in diesem Jahr jetzt um mehr als 9,5 Prozent wachsen und damit 2,5 Prozentpunkte mehr als zuvor. Das angehobene Ziel resultiere auch aus der milliardenschweren Übernahme des brasilianischen Festnetzanbieters GVT und dem spanischen Pay-TV-Sender DTS. Allerdings trügen die Neuzugänge nur rund 1,8 Punkte zum Wachstum bei.

Das beschleunigte Wachstum dürfte aber noch ein wenig stärker ins Geld gehen: Die wechselkursbereinigte Marge für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen könnte 2015 um bis zu 1,2 Prozentpunkte sinken. Bislang sollte der Rückgang auf rund 1 Prozentpunkt begrenzt bleiben. Die Aktie stieg in Madrid am Morgen um rund ein Prozent.

Telefonica profitiert nach und nach vom Wirtschaftsaufschwung im wichtigen Heimatmarkt. Zuletzt war Spanien noch der einzige Teilmarkt mit Umsatzrückgängen gewesen. Eine Besserung war nach dem Abschneiden des Gesamtkonzerns zu Jahresbeginn eine Voraussetzung, um die gesetzten Jahresziele zu erreichen. Im zweiten Vierteljahr gingen die Erlöse in Spanien dank guter Nachfrage nach Breitbandanschlüssen mit 1,1 Prozent im Jahresvergleich weniger stark zurück als zuletzt.

Beim konzernweiten Erlös legte das Unternehmen um 12,4 Prozent auf 11,88 Milliarden Euro zu, wenn die an Hutchison Whampoa verkaufte Mobilfunksparte in Großbritannien herausgerechnet wird. Außerdem versucht Telefonica, die Währungsturbulenzen in Venezuela und die Hyperinflation in dem Land herauszurechnen. Ohne den Einfluss von Wechselkursschwankungen wäre der Erlös im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,4 Prozent gestiegen. Mit den Werten lag der Konzern über den Schätzungen von Experten.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen kletterte um 6,8 Prozent auf 3,70 Milliarden Euro. Zu dem Plus hätten vor allem auch Spanien und die deutsche Tochter beigetragen. Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn von 1,89 Milliarden Euro übrig, gut 70 Prozent mehr als vor einem Jahr. Das lag vor allem an steuerlichen Effekten aus dem Verkauf des britischen Ablegers, die sich der Konzern gutschrieb.

Telefonica befindet sich derzeit im Umbau. In Deutschland leistete sich das Unternehmen die Übernahme des Mobilfunkers E-Plus, in Brasilien und Spanien investierte das Management um Alierta in Festnetz und Fernsehen. In Großbritannien geben die Spanier dagegen ihren Mobilfunker ab. Die Stoßrichtung ist klar: Wie die anderen großen Telekomkonzerne auf dem Kontinent setzt Alierta möglichst auf Komplettangebote aus Telefon, Fernsehen und Internet. Die Konzerne teilen die Märkte damit stärker unter sich auf, statt sich überall als Konkurrenten dazwischen zu funken./men/jha/stb



 

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