Allgeier


WKN: A2GS63 ISIN: DE000A2GS633
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Meldung
Haar (www.aktiencheck.de) - Allgeier-AktienAnalysevon "Vorstandswoche.de":

Die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Allgeier SE (ISIN: DE000A2GS633, WKN: A2GS63, Ticker-Symbol: AEIN) unter die Lupe.


Der Altfavorit der Experten, Allgeier, entwickle sich insgesamt sehr zäh, und strategisch scheine das Management um CEO Carl Georg Dürschmidt eher weniger auf die Reihe zu kriegen. Anfang November des vergangenen Jahres habe Dürschmidt einen "Meilenstein zu einem globalen Software-Services-Anbieter" verkündet, in welchem die SAP- und Microsoft-Geschäftsbereiche zwischen Allgeier und der Otto Bock Holding unter einer neuen Holding-Gesellschaft fusioniert werden sollten.

In concreto sollte die Sycor GmbH von Otto Bock mit der Enterprise Services AG von Allgeier zusammengeführt werden. Aus dem Deal sei aber nichts geworden, was der CEO Anfang Februar habe einräumen müssen. Die wahren Gründe würden die Aktionäre von Allgeier vermutlich nie erfahren. Gerüchten zufolge hätten in erster Linie führende und wichtige Mitarbeiter von Sycor wenig Lust auf die Truppe von Allgeier gehabt. Reihenweise solle es Kündigungen gehagelt haben, denn gute IT-Leute seien sehr gefragt und hätten überhaupt kein Problem, einen neuen Job zu finden. Eigentlich schade, dass dieser Deal nicht zustande gekommen sei. Die Experten könnten aber gut nachvollziehen, wenn Leute nicht unter Allgeier arbeiten möchten. Die Experten hätten den CEO für diesen Deal im Dezember schon gelobt. Viel zu früh. Man solle den Tag eben nicht vor dem Abend loben.

Ein weiterer Flop des Firmenchefs sei für die Experten aber keine Überraschung gewesen. Zunächst sollte der Bereich Experts in 2018 verkauft werden. Auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt des vergangenen Jahres habe ein möglicher Verkaufspreis von 80 Mio. Euro schnell die Runde gemacht, was nach Meinung der Experten aber nie realistisch gewesen sei. Jedenfalls habe Allgeier keinen Dummen gefunden, der Experts zu einem hohen Kaufpreis habe erwerben wollen. Wenn ein Verkauf nicht möglich sei, müsse meist die Börse herhalten. Die Börse sei aber kein Schrottabladeplatz.

Die Experten von "Vorstandswoche.de" sind froh, dass sich Investoren nicht mehr jeden Mist andrehen lassen. Jedenfalls habe der CEO Ende Januar 2019 verkündet, dass Allgeier Experts an die Börse gebracht werden solle. Daraus dürfte erst einmal nichts werden. Viele Investoren hätten umgehend abgewunken und nur wenig Interesse gezeigt, höre man. 2018 habe die Einheit einen Umsatz von 280 Mio. Euro und ein bereinigtes EBITDA von lausigen 4,8 Mio. Euro erzielt. Berichtet worden sei ein EBITDA von 1,2 Mio. Euro. 2019 solle der Umsatz um 3 bis 5% wachsen. Die EBITDA-Marge werde mit 3 bis 3,5% prognostiziert. Angesichts der eher dürftigen Zahlen habe diese Firma an der Börse nichts zu suchen. Ein klassisches IPO würden die Experten ausschließen. Natürlich habe Allgeier die Option, im Wege einer Ausschüttung Experts doch noch an die Börse zu bringen.

Für Allgeier hätte das durchaus Charme. Die Experten hatten dies bei einer Konferenz im Mai CFO Marcus Goedsche gefragt. Er habe bejaht, dass dies durchaus eine Option sei, es aber in diese Richtung noch keinen Beschluss gäbe. Für Experts habe Allgeier drei Möglichkeiten: Ausschüttung an die eigenen Aktionäre, Verkauf zu einem Preis, der jedoch deutlich geringer ausfallen werde als je erwartet oder Experts bleibe im Verbund von Allgeier, was die Experten aber für wenig wahrscheinlich halten würden.

Ebenfalls zäh und unter den Erwartungen habe sich das Zahlenwerk für 2018 entwickelt. Einst sei für 2018 ein Umsatzplus von 25 bis 30% mit Zukäufen in Aussicht gestellt worden bei einer EBITDA-Marge von 6 bis 6,5%. Nach neun Monaten sei eine Rücknahme der Prognose gefolgt, die der Firmenchef ganz nebenbei nur erwähnt habe. Neue Prognose folglich: Umsatzplus von ca. 25% und Erreichen des Margenziels nur auf bereinigter Basis. Aber nicht einmal die angepasste Prognose im November habe Allgeier erreichen können. Die Umsätze seien lediglich um 19% auf 688 Mio. Euro expandiert. Bereinigt sei ein EBITDA von 40,6 Mio. Euro erzielt worden. Die Marge: Nur 5,9%. Berichtet habe das EBITDA bei 30,3 Mio. Euro gelegen. Die Marge von 4,4 Prozent sei schon sehr enttäuschend. Das 4. Quartal sei demnach sehr schwach verlaufen. Obwohl die Experten eine beispiellose Hausse in der IT-Branche sehen würden, laufe es bei Allgeier irgendwie nicht ganz rund. Weil strategisch nichts vorwärts gehe und die Zahlen in 2018 auch schlechter gewesen seien als einst erwartet, habe der CEO jüngst wieder mit einer Kapitalerhöhung um die Ecke gebogen.

Die schwache Leistung des Managements müssten Aktionäre mit einer erneuten Verwässerung akzeptieren bzw. nochmals Geld auf den Tisch legen. Fast 24 Mio. Euro habe Dürschmidt brutto eingesammelt. Mit Warburg, Commerzbank und MainFirst seien sogar drei (!) Banken in den Deal involviert gewesen. Jetzt bleibe nur zu hoffen, dass der CEO endlich mal was Substanzielles liefere oder mindestens die Prognose für das Jahr 2019 erreiche. Falls nicht, sollte Aufsichtsratschef Detlef Dinsel dem Vorstand einmal die üppigen und durchaus überzogenen Gehälter zusammenstreichen und grundsätzlich keinen Bonus mehr auszahlen, wenn die eigenen Ziele nicht erreicht würden. Für 2019 rechne der Firmenchef mit einem Umsatzplus von 15 bis 20% bei einer EBITDA-Marge zwischen 6,5 und 7%. Erreiche das Unternehmen die Prognose, sei die Aktie nicht sonderlich ambitioniert bewertet. Nur erlauben sich die Experten von "Vorstandswoche.de", hinter die Prognose ein Fragezeichen zu setzen.

Die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" haben die Kaufempfehlung für die Aktie bereits zurückgezogen und sehen in der Aktie maximal eine Halteposition. Bei einer weiteren Kurssteigerung würden sie empfehlen, Gewinne in dem Papier mitzunehmen. (Analyse vom 26.06.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Allgeier-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Allgeier-Aktie:
26,50 EUR (25.06.2019, 22:26)

XETRA-Aktienkurs Allgeier-Aktie:
26,50 EUR (25.06.2019, 17:36)

ISIN Allgeier-Aktie:
DE000A2GS633

WKN Allgeier-Aktie:
A2GS63

Ticker-Symbol Allgeier-Aktie:
AEIN

Kurzprofil Allgeier SE:

Allgeier SE (ISIN: DE000A2GS633, WKN: A2GS63, Ticker-Symbol: AEIN) ist eines der führenden IT-Unternehmen für digitale Transformation: Mit einer auf Innovationen und Zukunftstrends ausgerichteten Wachstumsstrategie sowie einem integrativen unternehmerischen Modell ergreift Allgeier die Chancen der Digitalisierung. Drei Segmente mit individuellen fachlichen und branchenbezogenen Schwerpunkten arbeiten gemeinsam für rund 3.000 Kunden aus nahezu allen Branchen.

Mit rund 8.000 angestellten Mitarbeitern und mehr als 1.400 freiberuflichen Experten bietet Allgeier den Kunden als One-Stop-Shop ein umfassendes Lösungs- und Leistungsportfolio. Allgeier bildet mit einem hochflexiblen Delivery-Modell das komplette IT-Leistungsspektrum von Onsite über Nearshore bis hin zu Offshore ab: Mit starken Standbeinen in Indien und China werden Flexibilität und höchste Skalierbarkeit der Leistungen sowie hochqualifiziertes Expertenwissen in der High-End-Softwareentwicklung sichergestellt.

Zu den Kunden von Allgeier zählen global arbeitende Konzerne genauso wie innovative mittelständische Betriebe, die sich durch leistungsstarke IT-Lösungen, intelligente Software und flexible Personaldienstleistungen strategische Vorteile sichern wollen. Die stark wachsende Gruppe mit Hauptsitz in München verfügt über mehr als 120 Niederlassungen in der DACH-Region, zehn weiteren europäischen Ländern sowie in Indien, China, Singapur, Vietnam, Malaysia, Japan, Südafrika, Australien, Mexiko und den USA.

Im Geschäftsjahr 2017 erzielte Allgeier im fortgeführten Geschäft einen Konzernumsatz von 574 Mio. Euro. Die Gesellschaft ist am Regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse im General Standard gelistet. Allgeier SE belegt in der Lünendonk(R)-Sonderanalyse 2017 "Führende deutsche mittelständische IT-Beratungs- und Systemintegrations-Unternehmen" den ersten Platz. Allgeier Experts ist nach Lünendonk(R)-Marktsegmentstudie 2017 "Der Markt für Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung von IT-Freelancern in Deutschland" unter den TOP 3 IT-Personaldienstleistern in Deutschland. Allgeier SE ist am Regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse im General Standard gelistet. Weitere Informationen unter: www.allgeier.com. (26.06.2019/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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