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WKN: A2GS63 ISIN: DE000A2GS633
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Meldung
Haar (www.aktiencheck.de) - Allgeier-AktienAnalysevon "Vorstandswoche.de":

Die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" empfehlen wieder den Kauf der Aktie der Allgeier SE (ISIN: DE000A2GS633, WKN: A2GS63, Ticker-Symbol: AEIN).


Allgeier-CEO Carl Georg Dürschmidt müsse jetzt endlich einmal substanziell liefern und nicht nur immer heiße Versprechungen abgeben und ganz nebenbei frisches Kapital einsammeln. Mitte September habe der Firmenchef eine strategische Änderung verkündet. Das Unternehmen habe sich in 2 Einheiten aufteilen wollen: ein auf Technologie- und Softwareentwicklung ausgerichtetes Unternehmen sowie eine auf den deutschen Markt fokussierte Personaldienstleistungsgesellschaft.

Für den unter dem Namen Allgeier Experts firmierenden Personaldienstleister sollte über einen IPO der Weg in die unternehmerische Eigenständigkeit führen. Die Experten hätten bereits bei Verkündung des Plans, Allgeier Experts an die Börse zu bringen, ihre Skepsis geäußert, dass ein derart schwaches Unternehmen an der Börse nichts zu suchen habe und die Pläne für einen solchen Börsengang nicht funktionieren würden. Glücklicherweise seien Investoren deutlich kritischer geworden und würden sich nicht mehr jeden Murks aufschwatzen lassen. Der Kapitalmarkt sei um den Börsengang von Allgeier Experts sodann verschont geblieben. Dürschmidt müsse mit Experts nun ein Restrukturierungs- und Effizienzsteigerungsprogramm durchziehen. Erst ein Verkauf, dann ein IPO - beides gescheitert - jetzt eine Sanierung. Dem sei nichts mehr hinzuzufügen.

Interessant sei allerdings, dass Dürschmidt die Pläne für eine Aufteilung des Unternehmens weiterhin verfolge. Jetzt setze er auf das Formen und Verselbstständigen der Technologie-Sparte. Details wolle der CEO bis Jahresende verkünden. Im Wesentlichen dürfte es hierbei um die Tochtergesellschaft Nagarro gehen bzw. um das gesamte Segment Technology. Nagarro sei ein weltweit tätiger Anbieter für Technology Services. Allgeier halte an der Gesellschaft einen Anteil von knapp 85%. Die Gruppe habe in 2018 einen Umsatz von 205 Mio. Euro bei einem operativen Ergebnis von mehr als 15 Mio. Euro erzielt.

Das sei nicht schlecht; aber bei der Marge habe die Firma sicherlich noch Platz nach oben. Das gesamte Technologie-Segment habe in 2018 einen Umsatz von rund 300 Mio. Euro bei einem operativen Ergebnis von 25 Mio. Euro erzielt. Zum Vergleich: Die Einheit Enterprise Services habe bei Einnahmen von 110 Mio. Euro ein EBIT von 4 Mio. Euro erreicht. Experts habe es in 2018 auf einen Umsatz von 278 Mio. Euro gebracht. Das Ergebnis sei indes mit 1,3 Mio. Euro negativ gewesen.

Man könnte es ganz leicht erkennen: Bei Allgeier spiele einzig und allein das Technologie-Segment eine wichtige Rolle. Der Rest sei weitgehend uninteressant. Die Experten seien gespannt, welchen Weg das Management nun wähle. In der Vergangenheit sei angeblich auch schon einmal ein IPO von Nagarro und des Technologie-Segmentes in den USA überlegt worden. Als CEO für die Einheit biete sich Allgeier-Vorstand Manas Fuloria an. Der gebürtige Inder komme bei Investoren ganz gut an. Welchen Weg der Vorstand nun auch immer einschlage: Der nächste Schuss müsse sitzen. Eine weitere Enttäuschung könne sich Allgeier nicht erlauben, sonst sei das ohnehin nur geringe Vertrauen ins Management völlig zerstört. Es sei schon ärgerlich genug, dass das Unternehmen in der größten IT-Hausse der Welt nach 2000 nicht eine erheblich bessere Performance zeige.

Das Zahlenwerk für 2018 habe beispielsweise bereits unter den Erwartungen gelegen und die Investoren enttäuscht. Für 2019 habe der Firmenchef mit einem Umsatzplus von 15 bis 20% bei einer EBITDA-Marge zwischen 6.5 und 7% prognostiziert. Bislang halte Dürschmidt an den Erwartungen fest. Die Experten würden allerdings nicht dran glauben und weiterhin ein großes Fragezeichen hinter die Prognose des Managements setzen.

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 hätten die Erlöse um 16% auf über 380 Mio. Euro expandiert. Das bereinigte EBITDA habe bei 29 Mio. Euro gelegen. Das entspreche einer Marge von 7,6%. Das berichtete EBITDA habe 25,7 Mio. Euro betragen und die Marge habe bei 6,8% gelegen. Man sollte allerdings beachten, dass das EBITDA um IFRS 16 Effekte von 8 Mio. Euro positiv beeinfluss worden sei. Vor Steuern und Zinsen habe der Gewinn 10,6 Mio. Euro betragen. Netto seien aber lediglich 4,1 Mio. Euro verdient worden oder 19 Cent je Aktie. Die Netto-Umsatzmarge von etwas mehr als einem Prozentpunkt sei schon recht dürftig.

Treiber in diesem Jahr bleibe weiterhin das Segment Technology. Der Umsatz in dieser Einheit solle in 2019 um 25 bis 30% wachsen bei einer EBITDA-Marge von 13 bis 15%. Im Segment Enterprise Services sei ein Umsatzplus von 13 bis 15% geplant bei einer EBITDA-Marge von 12 bis 15%. Und der "Hund aller Hunde" Experts werde 2019 im Umsatz um 5 bis 10% schrumpfen und eine mickrige EBITDA-Marge von 1 bis 2% ausweisen. Ob hier die Kosten für die Restrukturierung bereits berücksichtigt seien, sei den Experten nicht ganz klar. Vermutlich eher nicht.

Bei Kursen von unter 22 Euro locke die Aktie wieder mit Kaufkursen. Die Experten würden von Dürschmidt erwarten, dass er spätestens bis zum Eigenkapitalforum in Frankfurt Ende November, Details zu einem möglichen Börsengang des Segments Technology präsentiere. Das könnte die Aktie, die zuletzt deutlich unter Druck geraten sei, wieder beflügeln.

Nachdem sich die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" im Juni bei Kursen von über 26 Euro skeptisch zeigten, empfehlen sie nun wieder den Kauf der Aktie von Allgeier. (Analyse vom 16.10.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Allgeier-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Allgeier-Aktie:
23,50 EUR +3,52% (16.10.2019, 11:06)

XETRA-Aktienkurs Allgeier-Aktie:
23,60 EUR +3,06% (16.10.2019, 10:34)

ISIN Allgeier-Aktie:
DE000A2GS633

WKN Allgeier-Aktie:
A2GS63

Ticker-Symbol Allgeier-Aktie:
AEIN

Kurzprofil Allgeier SE:

Allgeier SE (ISIN: DE000A2GS633, WKN: A2GS63, Ticker-Symbol: AEIN) ist eines der führenden IT-Unternehmen für digitale Transformation: Mit einer auf Innovationen und Zukunftstrends ausgerichteten Wachstumsstrategie sowie einem integrativen unternehmerischen Modell ergreift Allgeier die Chancen der Digitalisierung. Drei Segmente mit individuellen fachlichen und branchenbezogenen Schwerpunkten arbeiten gemeinsam für rund 3.000 Kunden aus nahezu allen Branchen.

Mit rund 8.000 angestellten Mitarbeitern und mehr als 1.400 freiberuflichen Experten bietet Allgeier den Kunden als One-Stop-Shop ein umfassendes Lösungs- und Leistungsportfolio. Allgeier bildet mit einem hochflexiblen Delivery-Modell das komplette IT-Leistungsspektrum von Onsite über Nearshore bis hin zu Offshore ab: Mit starken Standbeinen in Indien und China werden Flexibilität und höchste Skalierbarkeit der Leistungen sowie hochqualifiziertes Expertenwissen in der High-End-Softwareentwicklung sichergestellt.

Zu den Kunden von Allgeier zählen global arbeitende Konzerne genauso wie innovative mittelständische Betriebe, die sich durch leistungsstarke IT-Lösungen, intelligente Software und flexible Personaldienstleistungen strategische Vorteile sichern wollen. Die stark wachsende Gruppe mit Hauptsitz in München verfügt über mehr als 120 Niederlassungen in der DACH-Region, zehn weiteren europäischen Ländern sowie in Indien, China, Singapur, Vietnam, Malaysia, Japan, Südafrika, Australien, Mexiko und den USA.

Im Geschäftsjahr 2017 erzielte Allgeier im fortgeführten Geschäft einen Konzernumsatz von 574 Mio. Euro. Die Gesellschaft ist am Regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse im General Standard gelistet. Allgeier SE belegt in der Lünendonk(R)-Sonderanalyse 2017 "Führende deutsche mittelständische IT-Beratungs- und Systemintegrations-Unternehmen" den ersten Platz. Allgeier Experts ist nach Lünendonk(R)-Marktsegmentstudie 2017 "Der Markt für Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung von IT-Freelancern in Deutschland" unter den TOP 3 IT-Personaldienstleistern in Deutschland. Allgeier SE ist am Regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse im General Standard gelistet. Weitere Informationen unter: www.allgeier.com. (16.10.2019/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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