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Meldung

Nachdem die chinesische Regierung die hohen staatlichen Subventionen für den Kauf eines Elektroautos reduziert hat, könnte dies eine gute Einstiegschance für die ausländische Konkurrenz sein. Gemeint ist neben dem Elektropionier Tesla (WKN: A1CX3T) auch VW (WKN: 766403) und dessen Premiumtöchter Audi (WKN: 675700) und Porsche (WKN: PAH003). Letztere haben ihrem Elektroauto Taycan nicht umsonst eine Weltpremiere an drei Standorten gleichzeitig gegönnt. Neben den USA und Deutschland fand die Premiere auch auf der chinesischen Insel Pingtan statt. Aber wie weit sind die Fahrzeugbauer am wichtigen Absatzmarkt China eigentlich?

Das ist der Stand bei Tesla

Der US-Elektropionier Tesla hat bereits Anfang des Jahres mit dem Bau seiner Gigafabrik 3 nahe Shanghai begonnen. Der ehrgeizige Plan: Bereits bis Ende dieses Jahres soll die Fabrik fertiggestellt sein und erste Autos vom Band fahren. Das Werk ist in der ersten Ausbaustufe in der Tat bereits fertiggestellt und erste Autos könnten wohl auch schon gebaut werden. Doch auch in China bedarf es diverser behördlicher Freigaben und Abnahmen. Laut einem „Bloomberg“-Bericht wurde kürzlich eine wichtige Produktionsfreigabe erteilt. Diese wird beschrieben als „eine der letzten Hürden für den Verkaufsbeginn von lokal produzierten Autos auf dem größten Elektroautomarkt der Welt“.

In der Gigafabrik sollen demnach bereits Ende dieses Jahres das Model 3 und für dieses Auto benötigte Batteriepacks produziert werden. Bis zu 1.000 Autos sollen noch dieses Jahr pro Woche vom Band rollen. Das Ziel für 2020 ist ebenfalls ambitioniert. Tesla plant die Fertigung von 3.000 Autos pro Woche. Dies würde 156.000 Autos pro Jahr entsprechen. Allerdings soll die Kapazität in der Endausbaustufe sogar auf 500.000 produzierte Autos hochgeschraubt werden.

Doch das Start-up kämpft auch mit einer Vielzahl von Problemen. Selbst wenn wir mal davon ausgehen, dass alle notwendigen Genehmigungen der chinesischen Behörden bis Jahresende erteilt werden. Was ist zum Beispiel mit den Produktionsmitarbeitern? Tesla hat Hunderte neue Mitarbeiter in China gesucht und muss diese erst einarbeiten – eine Mammutaufgabe. Zudem gibt es immer wieder Meldungen von zu großen Fertigungstoleranzen und Kinderkrankheiten. Gerade der chinesische Markt reagiert hier gerne schon mal harsch. Auch Konkurrent VW hat dort bereits den einen oder anderen Shitstorm abbekommen. Qualitätsprobleme darf sich Tesla praktisch nicht leisten.

Dass der Weg nach China unausweichlich ist, zeigt eine ganz andere Zahl: Im dritten Quartal 2019 verzeichnete der Autobauer zwar mit 143 Mio. US-Dollar einen Gewinn, doch es gab auch alarmierende Zahlen. Das Quartalsergebnis liegt 50 % unter dem des Vorjahres. Auch der Umsatz ist erstmals in der Unternehmenshistorie geschrumpft. Er ging satte 8 % runter. Auch auf dem Heimatmarkt USA musste Tesla zuletzt starke Umsatzrückgänge verbuchen. Im dritten Quartal 2019 sank der Umsatz um fast 40 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

 

Das ist der Stand bei VW

Zählen wir Porsche, Audi und die anderen Marken des Konzerns mal gedanklich zu VW hinzu, so kommt die Volkswagen-Gruppe auf 10,83 Mio. Autos und belegt Platz eins der weltweiten Autoverkäufe im Jahr 2018. Zum Vergleich: Daimler und BMW kommen zusammen auf gerade mal 5,23 Mio. Autos. Tesla kommt nicht in den Top 20 vor, Schlusslicht ist SAIC-Motor mit 930.000 Autos.

Diese Marktmacht von VW spiegelt sich nun auch in China beim Thema „E-Mobilität“ wider. Im Gegensatz zu Tesla hat der Autobauer aus Wolfsburg bereits 23 Standorte und etwa 100.000 Mitarbeiter im Reich der Mitte. Die ersten Autos liefen dort bereits 1983 vom Band. Man kann also durchaus unterstellen, dass die Mitarbeiter von VW gut geschult sind und mit einem Schwenk zur Produktion eines E-Autos nicht vor unüberwindbare Probleme gestellt werden. Neben der nahezu gleichbleibend reproduzierbaren Qualität weiß der Konzern als langjähriger Marktteilnehmer auch mit Reklamationen und Rückrufen umzugehen.

VW hat damit begonnen, zwei Werke in China auf E-Mobilität umzubauen. Ähnlich wie hier in Deutschland (Werk Zwickau) sieht die Einhaltung des Zeitplans bisher gut aus. Der Konzern plant zwei eigens für den chinesischen Markt entwickelte Elektroautos. Das SUV „ID.Next“ soll in China bereits 2020 in Serienproduktion gehen. Im selben Jahr planen die Wolfsburger bereits die Auslieferung von 300.000 E-Autos. Bis 2022 wird die Produktionskapazität auf 600.000 Autos angehoben und ab 2025 sollen jährlich 1 Mio. Elektroautos in China verkauft werden.

 

Wer hat die Nase vorn?

Aktuell sieht es so aus, als würde Tesla der Markteintritt im Stromer-Segment mitsamt Produktion in China schneller gelingen als VW. Zudem dürfte Tesla noch etwas Vorsprung beim Autopiloten und generellen Entwicklungen der E-Mobilität haben. Aber dieser schmilzt gewaltig, seitdem VW das Thema „Elektromobilität“ ernst nimmt. Die Handlungsschnelligkeit des Weltkonzerns beeindruckt! Das hat fast etwas von Start-up-Mentalität. Doch die Wolfsburger haben noch andere, ganz entscheidende Vorteile gegenüber Tesla: Geld, viel Geld und jahrelange Expertise im Bau von Autos und dem Aufbau von Produktionsstätten.

Tesla muss gewaltig Gas geben und es darf zu keinen Verzögerungen im Zeitplan kommen und Zielverfehlungen sind zwingend auszuschließen. Selbst wenn der US-Autobauer jedoch seine eigenen Ziele erreicht, kann er bei gleichzeitiger Zielerreichung bei VW diesen Kampf nicht gewinnen. VW plant bereits 2020 mehr Autos als Tesla auszuliefern.

Doch aus meiner Sicht muss sich Tesla auch nicht als das Massenelektroauto etablieren. Es wäre schon ein großer Erfolg, wenn die Kalifornier in die Top 10 der Autobauer aufsteigen würden. Wenn sich dann nachhaltige Profitabilität einstellt und weitere hochwertige Modelle entwickelt werden, die sich vom Markt abheben, kann Tesla langfristig erfolgreich werden. Die schnelle Erhöhung und Einhaltung der Produktionsziele ist jedoch überlebenswichtig.

VW hingegen kann praktisch nur Marktmacht verlieren. Lange Zeit sahen sie dank Dieselgate und nicht vorangetriebener Entwicklung im Bereich E-Mobilität auch wie die großen Verlierer aus. Doch der „Tanker“, wie ihn Vorstandschef Diess kürzlich nannte, nimmt Fahrt auf. Es könnte gerade noch rechtzeitig gewesen sein, um die bei den Verbrennungsmotoren erlangte Marktmacht zu verteidigen. Zudem bietet sich die Chance, Anteile anderer, etwas träger agierender Autohersteller hinzuzugewinnen.

Müsste ich mich für eine der beiden Aktien entscheiden, würde ich wahrscheinlich zu VW greifen. Mit einem KGV von 7,35 (Stand: 17.11.2019) ist sie noch fair bewertet und deutlich solider als Tesla, das noch rote Zahlen schreibt und daher ein KGV von -36,57 (Stand: 17.11.19) aufweist. Vielleicht sind aber auch beide eine gute Wette auf die Zukunft der Mobilität. Die nächsten zwei bis drei Jahre werden es zeigen.

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Sören Edelmann besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla.

Motley Fool Deutschland 2019

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