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WKN: 675700 ISIN: DE0006757008
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Meldung
Nürnberg (www.aktiencheck.de) - AUDI: Erste positive Entscheidungen im Abgasskandal bei 3 Liter Dieselfahrzeugen - Aktiennews

Auch für die AUDI AG (ISIN: DE0006757008, WKN: 675700, Ticker-Symbol: NSU, NASDAQ OTC-Symbol: AUDVF) wird es im Dieselskandal immer enger, so Dr.
Hoffmann & Partner Rechtsanwälte in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Nachdem bereits eine Vielzahl von Entscheidungen gegen die Volkswagen AG (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) wegen der Manipulationssoftware in kleineren Motoren des Typs EA189 ergangen sind, sprechen erste Gerichte jetzt auch Besitzern von 3.0 Liter V6 Dieselfahrzeugen der Marke Audi ebenfalls wegen der Verwendung von unzulässigen Abschalteinrichtungen Schadensersatz zu. Betroffene sollten sich daher nicht auf die Rückrufaktionen von Audi verweisen lassen, sondern Schadensersatz verlangen, halten Dr. Marcus Hoffmann und Mirko Göpfert, Partner der im Bank- und Verbraucherschutzrecht tätigen Kanzlei Dr. Hoffmann & Partner Rechtsanwälte aus Nürnberg fest.

Bislang sind im Zusammenhang mit dem Abgasskandal in aller Regel nur in Bezug auf den kleineren Motortypen EA189 Urteile gegen die Volkswagen AG ergangen. Nachdem immer mehr Gerichte den Autobesitzern Recht geben, sind die Erfolgsaussichten als sehr gut einzuschätzen. Vor Kurzem hat beispielsweise auch das Oberlandesgericht Karlsruhe in seinem Hinweisbeschluss vom 05.03.2019, 13 U 142/18, eine Haftung von VW bejaht. Schadensersatzansprüche unterlagen entgegen der allgemeinen Berichterstattung auch nicht einer Verjährung zum 31.12.2018. Daher sollten Besitzer von Kfz mit EA189-Motoren vor dem Hintergrund der positiven Entwicklung in der Rechtsprechung auch 2019 ihre Ansprüche mit aller Konsequenz verfolgen.

Der Volkswagen-Konzern hat indessen nicht nur bei den durch die Volkswagen AG hergestellten, in Fahrzeugen der Marken VW, Audi, Seat und Skoda verbauten, Dieselmotoren des Typs EA189 getrickst. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ordnete vielmehr seit Ende letzten Jahres auch verpflichtende Rückrufe von 3.0 TDI Audi an, in denen sich federführend durch die Audi AG entwickelte Motoren mit der Typenbezeichnung EA897 befinden. Dementsprechend erhielten viele Mandanten der Kanzlei Dr. Hoffmann & Partner Rechtsanwälte in letzter Zeit unter dem Betreff Rückruf 23X6 Nox-Emissionen bei V-TDI-Motoren ein Schreiben von der Audi AG, worin sie zur Durchführung eines Software-Updates aufgefordert wurden.

Die Gründe für die Rückrufe klingen aus dem EA189-Dieselskandal nur allzu bekannt. Das KBA hat auch bei diesen 3 Liter Motoren unzulässige Abschalteinrichtungen festgestellt, erläutert Rechtsanwalt Göpfert. Nach Auffassung der Nürnberger Rechtsanwälte stehen bereits aufgrund der vom Kraftfahrt-Bundesamt aufgefundenen illegalen Abschalteinrichtungen auch für die betroffenen Audi-Kunden die notwendigen Tatsachen zur Verfügung, um Schadensersatzansprüche gegen die Audi AG geltend zu machen.

Nachdem die Manipulationen bei 3.0 V6 Dieselfahrzeugen erst unlängst aufgedeckt worden sind, kann es natürlich noch nicht die Urteilsflut wie gegen die Volkswagen AG in Bezug auf EA189-Motoren geben. Die haftungsbegründenden Tatsachen sind indessen hier wie dort die gleichen, stellt Rechtsanwalt Dr. Hoffmann klar. Nachdem bereits das LG Stuttgart mit Urteil vom 08.01.2019, Az.: 7 O265/18, die Audi AG zu Schadenersatz verurteilte, entschied jüngst auch das LG Offenburg, Urteil vom 29.03.2019, 3 O 94/18, zugunsten eines geschädigten Audi-Besitzers. Im Hinblick auf den Werbeslogan Vorsprung durch Technik ist insbesondere die Feststellung des Gerichts bemerkenswert, dass Fahrzeugkäufer von der Audi AG erwarten, dass sie sich im Wettbewerb kraft ihrer Ingenieurskunst durchsetzt und nicht mit willentlich manipulierten Fahrzeugen ungerechtfertigte Vorteile erzielt.

Dem ist im Ergebnis nichts hinzuzufügen. Es zeigt sich also, dass auch Besitzer von 3.0 Liter V6 Dieselfahrzeugen der Marke Audi ihre Schadensersatzansprüche mit aller Konsequenz verfolgen und durchsetzen sollten.

Börsenplätze AUDI-Aktie:

Xetra-Aktienkurs AUDI-Aktie:
790,00 EUR -0,25% (09.05.2019, 10:09)

Tradegate-Aktienkurs AUDI-Aktie:
800,00 EUR +1,01% (09.05.2019, 14:05)

ISIN AUDI-Aktie:
DE0006757008

WKN AUDI-Aktie:
675700

Ticker-Symbol AUDI-Aktie:
NSU

NASDAQ OTC Ticker-Symbol AUDI-Aktie:
AUDVF

Kurzprofil AUDI AG:

Die AUDI AG (ISIN: DE0006757008, WKN: 675700, Ticker-Symbol: NSU, NASDAQ OTC-Symbol: AUDVF) mit Sitz in Ingolstadt ist ein deutscher Automobilhersteller, der dem Volkswagen-Konzern angehört.

Mit den Marken AUDI und Lamborghini zählt der AUDI Konzern seit Jahren zu den erfolgreichsten Automobilherstellern im Premium- und Supersportwagensegment. Zudem werden über die Vertriebsgesellschaften des AUDI Konzerns auch sonstige Marken des Volkswagen Konzerns an Kunden ausgeliefert. Seit 2012 ergänzen Motorräder der italienischen Traditionsmarke Ducati das Angebot des AUDI Konzerns.

Die AUDI AG unterhält Beteiligungen an Unternehmen, welche hervorragende Leistungen erbringen und sich durch höchste technische Kompetenz, jahrelange Erfahrung sowie exklusiven Service im Premium Sektor auszeichnen. Dazu zählt unter anderem der legendäre Sportwagenhersteller Lamborghini, der traditionsreiche Motorradfabrikant Ducati sowie die quattro GmbH, deren Fahrzeugveredelungen und Motorsport-Technik weltweit neue Maßstäbe setzen. (09.05.2019/ac/a/nw)


 

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