Deutz


WKN: 630500 ISIN: DE0006305006
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Meldung
Nach der jahrelangen Kursschwäche ist das Papier des Motorenherstellers seit dem Februar-Tief um mehr als 50 Prozent nach oben geschossen. Dabei hat Vorstandschef Helmut Leube einen verhaltenen Ausblick auf 2016 gegeben. Kann die Erholung der SDAX-Aktie dennoch weitergehen, oder wird die Luft allmählich dünn? Nach dem schauen wir uns das Geschäftsumfeld für Deutz und die Bewertung der Aktie etwas genauer an.

Wegen der schwachen Nachfrage in China hat der Konzern seine Anteile an einem Joint-Venture verkauft. „Unsere chinesische Produktion konsolidieren wir aufgrund der reduzierten Wachstumserwartungen in unserem Joint Venture Deutz Dalian“, sagte Leube. Das Joint Venture betreibt Deutz seit 2007 gemeinsam mit dem chinesischen Autohersteller First Automotive Works (FAW).

Immerhin sieht es bilanziell ganz gut aus bei Deutz. Die Eigenkapitalquote liegt bei beachtlichen 45,5 Prozent und die Nettofinanzposition bei 39 Mio. Euro. Damit ist der Konzern gut gerüstet, um dem herausfordernden Umfeld zu trotzen.

Anleger, die darauf setzen möchten, dass die Rally bei Deutz trotz der sehr hohen Bewertung (siehe unten) weitergeht, – vor allem weil bei steigenden Börsen riskantere Aktien, wie Small Caps, auf der Überholspur sind -, greifen zu dem Knock-Out-Bull mit der WKN  (Hebel 6).

Große Erwartungen an die Kooperation mit KION

Die mittel- und langfristigen Perspektiven von Deutz erscheinen gut, könnten doch die Märkte für Mobile Arbeitsmaschinen und Landmaschinen in den nächsten Jahren wachsen, wodurch die Nachfrage nach Dieselmotoren von Deutz angekurbelt würde. Für Zuversicht sorgt auch die langfristige Kooperation mit der KION Group.

So sollen die großen Gabelstapler der KION-Premiummarke Linde ab dem Jahr 2019 sukzessive mit neuentwickelten 2,2-Liter-Motoren von Deutz ausgerüstet werden. Das ist aber Zukunftsmusik, während das Umfeld auf absehbare Zeit schwierig bleiben dürfte.

 Aktie hoch bewertet

Deutz in Euro langfristig

Wie geht es mit der Deutz-Aktie weiter? Die Analysten sind geradezu euphorisch und prognostizieren für 2016 ein Ebit von 20 Mio. Euro und für 2017 sogar von rund 40 Mio. Euro. Woher der Optimismus der Analysten aber stammt, angesichts der Tatsache, dass der Gewinn von Deutz seit Jahren in einer Abwärtsspirale ist, bleibt das Geheimnis der Finanzprofis.

Angenommen der Konzern würde es tatsächlich schaffen, im nächsten Jahr das Ebit auf 40 Mio. zu verdoppeln, – was derzeit unwahrscheinlich erscheint -, wäre Deutz bei einem Börsenwert von 536 Mio. Euro mit dem 13,4fachen des 2017er-Ebits bewertet. Das ist ein sehr hoher Wert.

Selbst wenn man den Netto-Cash von 39 Mio. Euro berücksichtigt, wäre der Konzern immer noch mit dem 12,5fachen bewertet. Und das bei einer erwarteten Ebit-Marge von nur knapp drei Prozent für 2017. Für diejenigen Anleger, die lieber auf das KGV schauen: Das 2016er-KGV liegt ebenfalls bei sehr hohen 43 und für 2017 bei 18.

Die obigen Zahlen zeigen, dass angesichts der hohen Bewertung die Rally möglicherweise nicht nachhaltig ist. Das ist unsere Einschätzung. Sollte die Rally auslaufen und die Aktie nach unten abdrehen, ist der Knock-Out-Bear mit der WKN  (Hebel 6) das richtige Werkzeug. Eine Alternative für weniger risikobereite Anleger sind Discountzertifikate, etwa die . Bis zur Dezemberfälligkeit gibt es eine Renditechance von 9,4 Prozent, der Discount macht 10,9 Prozent aus.

Fotoquelle: K+S



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