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| 03.09.12 | DEUTZ-Aktie von Nachfrageschwäche belastet |
| 18.07.12 | DEUTZ erleidet leichten Motorschaden |
| 09.07.12 | DEUTZ: Aktie könnte ins Stottern geraten |
| 18.06.12 | DEUTZ: Aktie dürfte kurzfristig von Volvo-Dea. |
| 13.06.12 | Übernahmespekulation: Volvo stockt bei Deutz . |
| 24.05.12 | DEUTZ: Motoren für die neuen Emissionsstufen. |
| 16.03.12 | DEUTZ-Aktie erleidet nach Zahlenvorlage einen. |
| 13.03.12 | DEUTZ – Das sieht gut für die Bullen aus |
| Meldung |
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Der Analyst von AC Research, Sven Krupp, hat heute eine Analyse zur
DEUTZ-Aktie (ISIN DE0006305006/ WKN 630500) ver\xF6ffentlicht und r\xE4t
nach wie vor zum Halten des Titels. Lesen Sie hier die
Originalfassung der Analyse:
DEUTZ ist einer der weltweit f\xFChrenden unabh\xE4ngigen Hersteller von
kompakten Dieselmotoren in der Leistungsklasse von 10 kW bis 500 kW
f\xFCr motorbetriebene Nutzfahrzeuge mit und ohne Stra\xDFenzulassung.
Zudem bietet der Konzern auch umfassende Serviceleistungen an. In der ersten Jahresh\xE4lfte 2012 kam es beim Motorenhersteller aus K\xF6ln zu R\xFCckg\xE4ngen bei Umsatz und Ergebnis. So fielen die Erl\xF6se um 6,0% gg. VJ auf 681,0 Mio. Euro. Auch bei den Auftragseing\xE4ngen war eine r\xFCckl\xE4ufige Entwicklung zu beobachten. So hat DEUTZ Auftr\xE4ge im Wert von 701,0 Mio. Euro verbuchen k\xF6nnen. Gegen\xFCber dem Vorjahreszeitraum, in dem die Kunden aufgrund der konjunkturellen Situation und der guten Produktionsauslastung bei DEUTZ ihre Auftr\xE4ge fr\xFChzeitig platziert hatten, entspricht dies einer Verringerung um 12,1%. Abgeschw\xE4cht hat sich auch der Motorenabsatz. In den ersten sechs Monaten des laufenden Gesch\xE4ftsjahres konnte DEUTZ 93.853 Motoren verkaufen, was 12,4% weniger sind als in der Vorjahresh\xE4lfte. Entsprechend hat sich das EBIT auf 21,6 Mio. Euro verringert, nach 44,3 Mio. Euro in den ersten sechs Monaten 2011. Ausschlaggebend f\xFCr diese Ergebnisentwicklung waren in erster Linie das gesunkene Gesch\xE4ftsvolumen infolge der konjunkturellen Abk\xFChlung im europ\xE4ischen Raum und in China sowie einmalige Sondereinfl\xFCsse. Auch die Serienanl\xE4ufe der Motoren der neuen Abgasemissionsstufe konnten in der Anlaufphase noch nicht die erwarteten Ergebnisse bringen. Das Konzernergebnis sank von 33,9 Mio. auf 12,1 Mio. Euro. Vor dem Hintergrund der schw\xE4cheren Gesch\xE4ftsentwicklung hat der Vorstand von DEUTZ den Ausblick f\xFCr 2012 gesenkt. F\xFCr das laufende Gesch\xE4ftsjahr wird nunmehr ein Umsatz in der Bandbreite von 1,3 Mrd. bis 1,4 Mrd. Euro und eine EBIT Marge zwischen 3,0% und 4,0% erwartet. Unserer Einsch\xE4tzung nach sind die publizierten Halbjahreszahlen schwach ausgefallen und auch die erneute Guidance-Anpassung ist entt\xE4uschend. Das Gesch\xE4ftsmodell von DEUTZ ist sehr konjunktursensitiv und bekommt derzeit die Nachfrageschw\xE4che in Europa, aber auch in China zu sp\xFCren. Die j\xFCngsten Meldungen aus China zum Automobilmarkt lassen auch f\xFCr die zweite Jahresh\xE4lfte wenig Optimismus aufkommen. Wir haben unsere EPS-Sch\xE4tzung f\xFCr 2013 nach unten angepasst und auf dieser Basis wird die DEUTZ-Aktie mit einem moderaten KGV von rund 8 bewertet. Aufgrund der unklaren Auswirkungen der anhaltenden Euro-Schuldenkrise, auch auf die Weltwirtschaft, und der derzeitigen China-Schw\xE4che sollten sich Anleger weiter mit Engagements in den Titel zur\xFCckhalten. Die aktuelle Aktienkursentwicklung spiegelt die derzeitige Unsicherheit \xFCber die k\xFCnftige Gesch\xE4ftsentwicklung sehr gut wider. Wir bleiben daher bei unserer Halteempfehlung f\xFCr die DEUTZ-Aktie. (Originalfassung der Analyse vom 03.09.2012) |