HelloFresh


WKN: A16140 ISIN: DE000A161408
Märkte Charts Nachrichten Research Weitere Tools
Profil
Börsenplätze
Historische Kurse
Intraday
Historisch
Neuigkeiten
Analysen
Kolumnen
Insider-Trading
Kennzahlen
Forum

Weitere Meldungen
18.10.19 HelloFresh – Die Aktie schmeckt tatsächlich jed.
17.10.19 HelloFresh: Aktie geht durch die Decke - Akti.
17.10.19 HelloFresh erhöht die Prognose – warum der M.
16.10.19 HelloFresh: Anleger vom optimistischen Jahresa.
15.10.19 HelloFresh: Geschäftsbelebung - Ausblick ange.
11.10.19 HelloFresh: Tut sich da was?
01.10.19 HelloFresh: Shortseller Engadine Partners setzt.
01.10.19 HelloFresh: Leerverkäufer Jericho Capital Asset.
25.09.19 HelloFresh: Das ist schon in aller Munde!
19.09.19 HelloFresh: Das dürfen Sie auf keinen Fall ver.
18.09.19 HelloFresh Aktie: Die Bullen dürften mehr als .
13.09.19 HelloFresh: Da muss man staunen!
29.08.19 HelloFresh: Leerverkäufer Engadine Partners re.
29.08.19 HelloFresh: Hohe Erwartungen übertroffen - Ak.
27.08.19 HelloFresh: Wenn nur der Müll nicht wäre… - .
19.08.19 HelloFresh: Schwarze Zahlen und neue Kunden .
14.08.19 HelloFresh: Was könnte jetzt noch passieren?
13.08.19 HelloFresh: Hervorragende Quartalszahlen, aber…
13.08.19 HelloFresh: Ausbruch aus monatelanger Seitwä.
31.07.19 HelloFresh: Rückzug des Short-Spezialisten Eng.


nächste Seite >>
 
Meldung
Haar (www.aktiencheck.de) - HelloFresh-AktienAnalysevon "Vorstandswoche.de":

Die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der HelloFresh SE (ISIN: DE000A161408, WKN: A16140, Ticker-Symbol: HFG) unter die Lupe.


Anfang Mai 2019 hätten die Experten erstmals nach dem IPO Ende 2017 die Aktie von HelloFresh zum Kauf empfohlen. Inzwischen liege Ihr Kursplus in einem sehr schwierigen Marktumfeld bei mehr als 25%. Sie hätten rechtzeitig darüber informiert, dass die Firma mit guten Q1-Zahlen überzeugen werde. Als damaligen Kursbremser hätten sie den stetigen Abverkauf der Aktie durch Rocket Internet gewertet, die die Beteiligung nach und nach reduziert hätten. Im Mai sei es dann ganz schnell gegangen. Der Berliner Startup-Investor habe sich inzwischen vollständig von allen Aktien des Kochboxen-Versenders getrennt.

Der Anteil von knapp 29% sei übrigens zügig an Investoren zu einem Preis von 8 Euro je Aktie verkauft worden. Jüngst habe HelloFresh-CEO Dominik Richter mit soliden Zahlen für das zweiten Quartal überzeugt und damit den positiven Trend aus dem ersten Quartal fortsetzen können. In Q2 habe das Unternehmen auf bereinigter EBITDA-Ebene erstmals profitabel wirtschaften können. Der Umsatz habe in der Zeit von April bis Juni bei 437 Mio. Euro gelegen. Währungsbereinigt habe das Plus 31,5% betragen. Die bereinigte EBITDA-Marge sei mit 4,2% ausgewiesen worden. Das US-Geschäft sei hierbei mit einer bereinigten EBITDA-Marge von 2,9% positiv gewesen, und das Segment International sei bereits mit einer entsprechenden Marge von 11,5% deutlich in der Profitabilität. Operativ hätten die Berliner in Q2 1.3 Mio. Euro verdient, nachdem im Vorjahresquartal noch fast 14 Mio. Euro versenkt worden seien. Netto habe der Verlust bei knapp 5 Mio. Euro gelegen.

Im Jahr 2018 habe das Unternehmen einen Umsatz von knapp 1,3 Mrd. Euro erzielt. Das bereinigte EBITDA sei mit 54,5 Mio. Euro negativ ausgefallen. Netto habe Richter mehr als 83 Mio. Euro plattgemacht. Für das laufende Jahr erwarte der CEO eine bereinigte EBITDA-Marge von minus 1 bis plus 1%. Der Umsatz solle währungsbereinigt um 28 bis 30% wachsen. Zuvor habe Richter lediglich ein Wachstum von 25 bis 30% in Aussicht gestellt bei einer bereinigten EBITDA-Marge von minus 2 bis plus 1%.

Das Geschäftsmodell von HelloFresh sei sehr einfach. Die Berliner seien ein Anbieter von Kochboxen. Das Unternehmen sei nicht nur in Europa gut positioniert, sondern inzwischen auch in den USA. Im zweiten Quartal seien 67 Mio. Mahlzeiten an 2,4 Mio. aktive Kunden ausgeliefert worden. HelloFresh überzeuge bisher mit starken Wachstumsraten. Der Verlust verringere sich zusehends. 2018 habe Richter seine Anteilseigner noch enttäuscht, weil der Break-Even verschoben worden sei. Eigentlich habe das Unternehmen, das im Abonnement Pakete mit Lebensmitteln und Kochrezepten verschicke, im vierten Quartal 2018 die Gewinnschwelle erreichen wollen.

Hintergrund dafür: HelloFresh habe sich für mehr Investitionen ins Wachstum entschieden. Das scheine sich in 2019 auszuzahlen. Gut möglich, dass der positive Verlauf im zweiten Quartal keine Eintagsfliege sei. Die Chancen stünden gut, dass das Unternehmen nunmehr auch nachhaltig profitabel wirtschaften könne. Was den Experten besonders gut gefalle: HelloFresh habe überhaupt keine Retouren der Kochsendungen, während die Zalandos dieser Welt mit enormen Retouren beschäftigt seien. Auch der durchschnittliche Bestellwert je Sendung sei mit 48 Euro relativ hoch. Einen derartigen Betrag brauche die Firma aber auch. Der Wareneinkauf und die Logistik seien teuer.

Zusätzlich müsse Richter Geld ins Marketing stecken, um die Kochboxen bekannter zu machen. Es dürfte generell nicht sonderlich schwer sein, in den Markt für Kochboxen einzusteigen. Beispielsweise könnten sich Lieferdienste wie Delivery Hero ebenfalls für das Geschäft von Kochboxen interessieren. Aber auch von Giganten wie Amazon drohe Konkurrenz. Ein Selbstläufer sei HelloFresh sicherlich nicht, auch wenn das Unternehmen inzwischen eine gute Größenordnung erreicht habe und die bisherigen Wettbewerber den Berlinern nicht das Wasser hätten reichen können.

Was den Experten allerdings sehr störe: In der Pressemitteilung zum ersten Halbjahr 2019 sehe Richter "große Fortschritte bei der Mission, die Art, wie Menschen auf der ganzen Welt essen, zu verändern." Das sei offen gesagt schon sehr schwere Kost, die der CEO den Experten mitgeteilt habe. Bleibe zu hoffen, dass Richter als Nächstes nicht gleich die ganze Welt retten wolle. Die Experten könnten sich auch vorstellen, dass sich der CEO ein wenig vom Hype der Bündnis90/Die Grünen habe anstecken lassen, die bekanntlich ebenfalls die Menschheit würden missionieren wollen. Richter setze aber sogar noch einen drauf: Die Gesellschaft werde nach eigenen Angaben in 2019 schätzungsweise mehr als 250 Mio. Mahlzeiten ausliefern.

"Dadurch ermöglicht HelloFresh seinen Kunden, Geld beim Einkauf von Lebensmitteln zu sparen und gleichzeitig ein gesünderes Leben zu führen sowie jede Woche Zugang zu hochwertigen und frischen Zutaten zu haben." Die Experten würden bezweifeln, dass Kunden im Vergleich zum traditionellen Einkauf Geld sparen würden und auch ein gesünderes Leben führen könnten. Sie würden sich wünschen, dass Richter derartige Phrasen allenfalls in seinen Werbebroschüren umsetze, aber den Kapitalmarkt damit verschone. Richter sollte seine Zeit eher dazu nutzen, den von HelloFresh produzierten Müll für den Endkunden massiv zu reduzieren. Das könnte im Rahmen der aktuellen Klima- und Plastikdebatte ein echtes Thema werden, wenn die Firma entsprechende Müll- und Plastikgebühren abdrücken müsste. Durch dieses Thema könne ein solcher Produzent von Müll durchaus schnell in eine negative Kampagne geraten.

Bisher entwickelt sich unsere Empfehlung für HelloFresh ganz gut - wir raten, mit nachgezogenem Stoppkurs investiert zu bleiben, so die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de". (Analyse vom 27.08.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze HelloFresh-Aktie:

XETRA-Aktienkurs HelloFresh-Aktie:
11,22 EUR (26.08.2019)

Tradegate-Aktienkurs HelloFresh-Aktie:
11,12 EUR (26.08.2019)

ISIN HelloFresh-Aktie:
DE000A161408

WKN HelloFresh-Aktie:
A16140

Ticker-Symbol HelloFresh-Aktie:
HFG

Kurzprofil HelloFresh SE:

HelloFresh (ISIN: DE000A161408, WKN: A16140, Ticker-Symbol: HFG) ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Berlin. Es wurde im Jahr 2011 gegründet. HelloFresh bietet so genannte "Kochboxen" für Verbraucher an: Pakete mit vorbereiteten Zutaten und einem Rezept, die im Abonnement erhältlich sind. Hauptaktionär der börsennotierten Aktiengesellschaft ist das Beteiligungsunternehmen Rocket Internet. (27.08.2019/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

Breaking News


Kurs- und weitere Informationen zum Thema:

HelloFresh

Aktuelle Diskussionen zum Thema:

HF - Auf dem Weg zur 5 ... (21.10.19)
Plattformgeschäftsmodelle - ... (16.10.19)
HelloFresh sachlich, fundiert und ... (14.10.19)

Aktuelle Nachrichten zum Unternehmen:

HelloFresh – Die Aktie schmeckt ta. (18.10.19)
HelloFresh: Aktie geht durch die D. (17.10.19)
HelloFresh erhöht die Prognose – w. (17.10.19)
HelloFresh: Anleger vom optimistis. (16.10.19)
HelloFresh: Geschäftsbelebung - A. (15.10.19)

Alle Nachrichten zum Unternehmen

Aktuelle Analysen zu den Unternehmen:

HelloFresh

Kurssuche
Status: nicht eingeloggt

Registrieren | Passwort vergessen?