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WKN: A2G8X3 ISIN: DE000A2G8X31
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14.10.19 Serviceware bietet starkes Wachstum - Aktien.


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Meldung
Haar (www.aktiencheck.de) - Serviceware-AktienAnalysevon "Vorstandswoche.de":

Die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Serviceware SE (ISIN: DE000A2G8X31, WKN: A2G8X3, Ticker-Symbol: SJJ) unter die Lupe.


Im April 2018 habe Serviceware ihr Börsendebüt gefeiert. Die Aktie sei zum Preis von 24 Euro emittiert worden. Aus dem IPO habe das in Bad Camberg ansässige Unternehmen einen Erlös für die Gesellschaft von rund 60 Mio. Euro brutto erzielt. Zunächst entwickle sich die Aktie an der Börse noch recht erfreulich. In der Spitze habe die Aktie mehr als 26 Euro gekostet. In Q4/2018 sei dann jedoch aufgrund der turbulenten Börsenbedingungen ein Absturz gefolgt, von dem sich die Aktie bis heute nicht mehr habe erholen können.

Aktuell handle das Papier auf einem Rekordtief von 13,30 Euro. Die Experten hätten bisher nicht über die Aktie berichtet; würden aber auf diesem Niveau eine ideale Kaufchance sehen. Zum Hintergrundgespräch hätten die Experten einen optimistischen Finanzvorstand, Harald Popp angetroffen. Zusammen mit seinem Vorstandskollegen, CEO Dirk K. Martin, kontrolliere Popp mehr als 60% der Anteile. Die schwache Kursentwicklung missfalle dem Finanzchef natürlich. Dieser nehme es aber professionell. "Wir konzentrieren uns in erster Linie auf die Entwicklung des operativen Geschäfts." Dem werde die Aktie früher oder später folgen. Seit dem IPO liefere das Unternehmen wie versprochen.

Der Emissionserlös habe zur Wachstumsfinanzierung durch Akquisitionen, der weiteren Internationalisierung sowie dem Ausbau des Vertriebs zur verstärkten Adressierung von Großunternehmenge dient. Exakt das setze der Vorstand um. In 2018 und auch in 2019 habe Popp schon jeweils einen Zukauf präsentiert. Auch größere Kunden habe die Gesellschaft bereits gewonnen. In diesem Jahr unter anderem ein Unternehmen aus einer Branche, der es gerade nicht sehr gut gehe. "Mit unseren Softwarelösungen zur Digitalisierung und Automatisierung von Serviceprozessen können Firmen viel Geld sparen. Das ist in etwas schwierigen Zeiten immer ein sehr gutes Argument."

Serviceware betreibe ein weitgehend krisensicheres Geschäft. Eine harte Rezession würde natürlich nicht spurlos an der Gesellschaft vorübergehen. Aber davon sehe Popp die Firma weit entfernt. "Unser Geschäft entwickelt sich weiterhin sehr positiv. Wir können keine Abschwächung der Nachfrage erkennen." Übrigens habe das Unternehmen auch während der Finanzkrise vor gut zehn Jahren Geld verdient. "Wir waren auch schon vor unserem Börsengang über einen Zeitraum von 20 Jahren ein erfolgreiches Unternehmen. Der Börsengang diente dazu, unser Wachstum zu beschleunigen. Die Marktanteile für Anbieter von Softwarelösungen für den Enterprise-Service-Management-Markt werden jetzt verteilt. Daher investieren wir heute massiv, um Kunden zu gewinnen, die derartige Lösungen zwingend brauchen. Danach ist die Kundenbindung extrem hoch. Wir wollen Gas geben, um in eine neue Dimension zu wachsen. Daher nehmen wir in Kauf, dass wir temporär etwas weniger Geld verdienen", erkläre der CFO.

Im Wirtschaftsjahr 2017/2018, welches per 30. November geendet habe, habe das Unternehmen einen Umsatz von 55,2 Mio. Euro erzielt. Das habe einem Plus von mehr als 24% entsprochen. Die Erlöse bei Services/SaaS seien um fast 40% expandiert. Das bereinigte EBIT habe einen Wert von 4,1 Mio. Euro erreicht und das bereinigte EBITDA habe 4,5 Mio. Euro betragen. Bereinigt habe das Unternehmen die Kosten für den Börsengang. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres seien die Erlöse um 21% auf rund 33 Mio. Euro expandiert. Das bereinigte EBITDA habe bei 4,1 Mio. Euro gelegen und das bereinigte EBIT habe 3,9 Mio. Euro betragen. In diesem Turnus bereinige Popp die Kosten im Zusammenhang mit der Internationalisierung außerhalb der DACH-Region, die Integrationskosten im Zusammenhang mit anorganischem Wachstum sowie der Kosten im Zusammenhang mit Großkundenzugang und zugehörigem Marketing. Mit Ausnahme der Bereinigungen von Zukäufen würden die anderen Bereinigungen nicht jedem Investor gefallen. 2018/2019 sehen die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" aber diesbezüglich den Peak erreicht und im Folgejahr eine erhebliche Reduktion dieser Bereinigungen. Berichtet erzielte Serviceware im 1. Halbjahr ein EBITDA von 1,4 Mio. Euro und ein EBIT von mehr als 0,9 Mio. Euro. Die Experten würden empfehlen, die Effekte in diesem Turnus nicht überzubewerten.

Für das Gesamtjahr bekräftige der CFO die Prognose, den Umsatz um 15 bis 30% zu steigern. Mit der anteilig zu konsolidierenden cubus AG, die im Juni gekauft worden sei, werde das Unternehmen nach Meinung der Experten eher die obere Bandbreite des Wachstums erreichen als die untere. Popp habe sich diesbezüglich aber nicht äußern wollen. Beim unbereinigten Ergebnis solle im Gesamtjahr trotz der aufwandsintensiven Expansionsphase eine moderate Steigerung gegenüber der Vorperiode realisiert werden. Das bereinigte EBITDA und EBIT werde sich deutlich verbessern. Auch im Jahr 2019/2020 wolle Serviceware deutlich wachsen. Mittelfristig würden die Experten einen Umsatz von 100 Mio. Euro für gut erreichbar halten. Die Analysten der Commerzbank würden schon zeitnah das Überschreiten der EBIT-Margen von mehr als 10% erwarten.

Bei einem Börsenwert von 140 Mio. Euro horte das Unternehmen aktuell in etwa einen Barbestand von über 40 Mio. Euro bei keinen nennenswerten Schulden. Die Börse habe bei Serviceware nach unten offenbar übertrieben. Der jüngste Kursrückgang sei aber auch damit zu begründen, dass viele Fonds Mittelabflüsse hätten und ein Fonds, der in der Aktie ein wenig investiert gewesen sei, sogar liquidiert worden sei.

Die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" empfehlen die Serviceware-Aktie zum Kauf. (Analyse vom 14.10.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Serviceware-Aktie:

XETRA-Aktienkurs Serviceware-Aktie:
13,80 EUR -0,35% (14.10.2019, 09:02)

Tradegate-Aktienkurs Serviceware-Aktie:
13,998 EUR +1,08% (14.10.2019, 09:07)

ISIN Serviceware-Aktie:
DE000A2G8X31

WKN Serviceware-Aktie:
A2G8X3

Ticker-Symbol Serviceware-Aktie:
SJJ

Kurzprofil Serviceware SE:

Serviceware (ISIN: DE000A2G8X31, WKN: A2G8X3, Ticker-Symbol: SJJ) Serviceware ist ein führender Anbieter von Softwarelösungen zur Digitalisierung und Automatisierung von Serviceprozessen, mit denen Unternehmen ihre Servicequalität steigern und ihre Servicekosten effizient managen können. Die einzigartige integrierte und modulare ESM-Plattform besteht aus den proprietären Softwarelösungen helpLine (Service Management), anafee (Financial Management), Careware (Field und Customer Service Management), SABIO (Knowledge-Management) und cubus (Corporate Performance Management / Business Intelligence). Serviceware hat mehr als 800 Kunden aus verschiedensten Branchen, darunter 9 DAX-Unternehmen sowie 4 der 7 größten deutschen Unternehmen. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Bad Camberg, Deutschland. Serviceware beschäftigt mehr als 450 Mitarbeiter. Weitere Informationen finden Sie auf www.serviceware.se. (14.10.2019/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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