Leoni AG


WKN: 540888 ISIN: DE0005408884
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07.04.17 BNP Paribas-Zertifikate auf LEONI und Contine.
16.02.17 LEONI-Calls mit 82%-Chance bei Kursanstieg a.
22.12.16 LEONI Memory Express: Für vorsichtige Anleg.
27.10.16 Endlos Turbo Long 24,236 Open End auf LEO.
03.03.16 Capped Bonus-Zertifikat auf LEONI: Erneuter K.
15.10.15 Capped Bonus-Zertifikat auf LEONI: Mega-Kurs.
24.09.15 Capped Bonus-Zertifikat auf LEONI: Mit Weits.
26.05.15 Bonus Cap-Zertifikat auf LEONI: LEONI sieht s.
13.11.14 Discount Put-Optionsschein auf LEONI: Chance .
16.10.14 Capped Bonus-Zertifikat auf LEONI: Das Schlim.
28.08.14 LEONI-Zertifikate mit 13,48% Seitwärtschance .
27.03.14 LEONI-Zertifikate: Mit LEONI auf Seitwärtsrend.
05.09.13 Vontobel-Zertifikate auf LEONI - Investmentide.
05.09.13 LEONI-Bonus Cap-Zertifikat: Mehr Umsatz, wen.
30.08.13 RBS-Zertifikate auf LEONI: Besser als gedach.
18.12.12 LEONI-Aktie: kaufen
10.12.12 LEONI-Aktie: Basis erfolgreich verteidigt
19.11.12 LEONI-Aktie: Marktkonforme Entwicklung erwa.
15.11.12 LEONI-Aktie: "hold"
15.11.12 LEONI-Aktie: negatives Überraschungspotenzial .


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Meldung
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie von LEONI (ISIN DE0005408884 / WKN 540888 ) einen Endlos Turbo Long 24,236 Open End (ISIN DE000DGH1W78 / WKN DGH1W7 ) mit dem Basiswert LEONI vor.


Wer seine eigene Anlagestrategie entwickeln wolle, könne auf eine Vielzahl an Ansätzen aus der technischen oder fundamentalen Analysezurückgreifen. Ein interessanter Ansatz sei die frühzeitige Identifizierung eines neuen Trends. Trendwendeformationen würden dabei helfen.

"Kurse bewegen sich in Trends", so laute eine der Grundannahmen der technischen Analyse. Trendfolgende Anlagestrategien würden sich dies zunutze machen, indem sie darauf ausgerichtet seien, in Richtung des vorherrschenden Trends zu handeln. Sei ein Trend (Aufwärts- oder Abwärtstrend) erkannt, bestehe das Ziel darin, in diesen Trend einzusteigen und möglichst lange daran zu partizipieren. Per Definition liege ein Aufwärtstrend dann vor, wenn die Kursnotierung eine Serie steigender Hoch- und Tiefpunkte ausbilde. Umgekehrt werde ein Abwärtstrend von einer Reihe fallender Hoch- und Tiefpunkte geprägt.

Irgendwann einmal neige sich jedoch auch der längste Trend seinem Ende zu. Oftmals kündige sich dies bereits im Vorfeld durch einen Verlust an Dynamik an. Die Ausbildung einer Trendwendeformation sei dann ein gewichtiger Hinweis darauf, dass eine Wende im Trendgeschehen zu erwarten sei. Aus den Formationen können konkrete Kauf- und Verkaufssignale, Kursziele sowie passende Niveaus für Stoppkurse abgeleitet werden. Zudem ermögliche das frühzeitige Erkennen einer Trendwendeformation, bereits frühzeitig in einen neuen Trend einzusteigen. Allerdings gebe es keine Garantie dafür, dass sich ein neuer Trend etabliere. Zudem bestehe das Risiko, dass die Formation versage. Um dieses Risiko etwas zu begrenzen, sollte daher stets eine erfolgreiche Vollendung der Formation abgewartet werden, bevor eine Position eröffnet werde. Ganz gleich wie verlockend der Gedanke eines früheren Einstiegs auch sein möge - er müsse mit einem höheren Risiko bezahlt werden.

Die Charttechnik kenne eine Vielzahl an Trendwendeformationen. Zu den bekanntesten zähle der doppelte Boden. Damit es sich um gültige Formationen handle, müssten folgende Voraussetzungen vorliegen:

- Da es sich um eine untere Trendwendeformation handle, müsse ihr ein Abwärtstrend vorausgehen.
- Im Zuge des Abwärtstrends komme es zur Ausbildung eines Tiefpunktes mit anschließender Gegenbewegung und der Ausbildung eines Zwischenhochs.
- Anschließend falle die Kursnotierung noch einmal zurück und erreiche in etwa das Niveau des vorherigen Tiefpunktes.
- Es folge eine erneute Aufwärtsbewegung. Mit dem Anstieg über das vorherige Zwischenhoch und dem damit einhergehenden Durchstoßen der Nackenlinie (waagerechte Linie über dem Zwischenhoch) werde die Formation vollendet und die Bodenbildung abgeschlossen. Dabei sollten die Umsätze signifikant ansteigen. Aufgrund ihrer Gestalt mit den beiden Tiefs und dem Zwischenhoch werde der doppelte Boden auch als W-Formation bezeichnet.

Um die methodische Sicherheit für eine erfolgreiche Trendwende zu erhöhen, sollten weitere Hilfsmittel der technischen Analyse einbezogen werden. So würden z.B. der Ausbruch über eine Abwärtstrendlinie und der Anstieg der Kursnotierung über die 200-Tage-Linie als zusätzliche Bestätigung der Trendwende dienen. Um einen Anhaltspunkt zu erlangen, wohin sich die Kursnotierung nach dem erfolgreichen Abschluss eines doppelten Bodens entwickeln sollte, werde die Distanz zwischen Tief und Zwischenhoch an dem Punkt, an dem die Nackenlinie durchbrochen worden sei, nach oben projiziert. Im weiteren Verlauf der Formation könne es zu einem Rücklauf der Kurse auf die Nackenlinie kommen (Pullback). Allerdings sollten die Kurse nicht mehr nachhaltig unter die Nackenlinie zurückfallen. Stopps zur Begrenzung des Verlustrisikos würden sich bei einem doppelten Boden etwa auf halber Höhe der Formation anbieten. Spätestens bei einem Unterschreiten der Formationstiefpunkte sollte eine in Erwartung steigender Kurse eingegangene Position jedoch geschlossen werden.

Die Aktie der LEONI AG ist ein Beispiel für einen Basiswert, der nach Einschätzung der Analysten der DZ BANK kürzlich einen doppelten Boden vollendet hat. Vorausgegangen sei eine größere Abwärtsbewegung, die auf das im April 2015 erreichte Allzeithoch bei 63,57 Euro gefolgt sei. Im Zuge der Abwärtsbewegung habe die LEONI-Aktie im Februar 2016 ein Tief bei 23,24 Euro markiert.

Nach einer Erholung auf 32,68 Euro hätten die Notierungen erneut nachgegeben, sodass die LEONI-Aktie Anfang Juli 2016 ein Tief bei 23,01 markiert habe. Dieses habe jedoch nur minimal unter dem Vorgängertief gelegen und sei zugleich von einer bullischen Divergenz im MACD begleitet worden, der das letzte Kurstief im Wochenchart nicht mehr bestätigt habe. Daraufhin habe die Notierung wieder zugelegt und sei über die 200-Tage-Linie gestiegen. Mit dem Anstieg über 32,68 Euro habe die LEONI-Aktie Ende Juli einen doppelten Boden vollendet. Aus der Breite der Formation können die Analysten der DZ BANK ein Kursziel von 42,35 Euro ableiten. Im August und September habe die LEONI-Aktie einen Pullback vollzogen, wobei sich die 200-Tage-Linie als Unterstützung erwiesen habe. Seither sehe man wieder steigende Notierungen.

Stopps für Long-Positionen können nach Erachten der Analysten der DZ BANK etwas unterhalb dieser Unterstützung bzw. des jüngsten Tiefs bei 30,28 Euro platziert werden.

Mit einem Hebelzertifikat könnten Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollziehe z.B. der Endlos Turbo Long auf LEONI die positive, aber auch die negative Kursentwicklung der Aktie gehebelt nach. Werde die Knock-out-Schwelle (aktuell bei 24,235 Euro) berührt, verfalle das Zertifikat wertlos. (Ausgabe vom 26.10.2016) (27.10.2016/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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