Leoni AG


WKN: 540888 ISIN: DE0005408884
Märkte Charts Nachrichten Research Weitere Tools
Profil
Börsenplätze
Historische Kurse
Intraday
Historisch
Neuigkeiten
Analysen
Kolumnen
Insider-Trading
Kennzahlen
Forum
Leoni AG News

Weitere Meldungen
07.04.17 BNP Paribas-Zertifikate auf LEONI und Contine.
16.02.17 LEONI-Calls mit 82%-Chance bei Kursanstieg a.
22.12.16 LEONI Memory Express: Für vorsichtige Anleg.
27.10.16 Endlos Turbo Long 24,236 Open End auf LEO.
03.03.16 Capped Bonus-Zertifikat auf LEONI: Erneuter K.
15.10.15 Capped Bonus-Zertifikat auf LEONI: Mega-Kurs.
24.09.15 Capped Bonus-Zertifikat auf LEONI: Mit Weits.
26.05.15 Bonus Cap-Zertifikat auf LEONI: LEONI sieht s.
13.11.14 Discount Put-Optionsschein auf LEONI: Chance .
16.10.14 Capped Bonus-Zertifikat auf LEONI: Das Schlim.
28.08.14 LEONI-Zertifikate mit 13,48% Seitwärtschance .
27.03.14 LEONI-Zertifikate: Mit LEONI auf Seitwärtsrend.
05.09.13 Vontobel-Zertifikate auf LEONI - Investmentide.
05.09.13 LEONI-Bonus Cap-Zertifikat: Mehr Umsatz, wen.
30.08.13 RBS-Zertifikate auf LEONI: Besser als gedach.
18.12.12 LEONI-Aktie: kaufen
10.12.12 LEONI-Aktie: Basis erfolgreich verteidigt
19.11.12 LEONI-Aktie: Marktkonforme Entwicklung erwa.
15.11.12 LEONI-Aktie: "hold"
15.11.12 LEONI-Aktie: negatives Überraschungspotenzial .


nächste Seite >>
 
Meldung
Paris (www.zertifikatecheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas stellen in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate" Capped Bonus-Zertifikate auf die LEONI- (ISIN DE0005408884 / WKN 540888 ) und die Continental-Aktie (ISIN DE0005439004 / WKN 543900 ) vor.


Der Opel-Verkauf des amerikanischen Autoherstellers General Motors (GM) an den französischen Konzern PSA Peugeot Citro├źn sorge für viel Wirbel, auch in der Politik. Man fürchte vor allem um die Arbeitsplätze. Zwar habe PSA eine Beschäftigungsgarantie ausgesprochen, doch diese laufe schon im kommenden Jahr ab. Dabei seien die Sorgen vielleicht überzogen, denn Opel solle in den Augen der Franzosen ein wichtiges Aushängeschild von PSA werden. Vor allem gehe es um das Image deutscher Autotechnologie und das "Made in Germany". Es gebe Kunden, so Peugeot-Chef, Carlos Tavares, auf einer Pressekonferenz, die um französische Marken einen Bogen gemacht hätten. Deshalb sei eine deutsche Marke für PSA wichtig.

Das spreche für eine weitgehende Eigenständigkeit von Opel bei PSA und vor allem auch für den Erhalt der Marke "Opel". Allerdings, und daran lasse der PSA-Chef auch keinen Zweifel, müsse Opel schlagkräftiger werden. Eine Aufgabe, die der deutsche Konzern aber aus eigener Kraft leisten solle. Dabei sei die Übernahme von Opel durch PSA nur ein Baustein in einer viel größeren Entwicklung. Klar sei, dass die Franzosen mit dem Zukauf in die Champions League der Autohersteller aufsteigen möchten.

Doch hinter den Franzosen stecke noch eine ganz andere Nation, die im globalen Automarkt verstärkt mitmische, die Volksrepublik China. Dongfeng, der zweitgrößte Autobauer in China, sei nämlich zu 14,1 Prozent an PSA beteiligt und damit neben dem französischen Staat und der Familie Peugeot einer der größten Aktionäre.

China sei längst zum weltweit wichtigsten Wachstumsmarkt für die Autoindustrie geworden. Im zurückliegenden Jahr seien über 24 Millionen Autos im Reich der Mitte verkauft worden. Zum Vergleich: In Deutschland seien es nur 3,35 Millionen neue Autos gewesen, die angemeldet worden seien, in Europa 14,6 Millionen. Dabei habe Peking in den vergangenen Jahren einiges unternommen, um die heimische Nachfrage nach Kraftfahrzeugen durch eigene Marken und Produktionen zu befriedigen.

Das sei nur zum Teil gelungen. So werde eines der aktuell meistverkauften Autos in China, der kompakte Minivan Wuling Hong Guang, zwar in China von den chinesischen Unternehmen Shanghai Automotive Industry und Liuzhou Wuling Motors hergestellt, doch an dem Joint-Venture sei auch ein ausländisches Unternehmen beteiligt, nämlich GM aus den USA. Und GM dürfte maßgeblich an der Planung des Minivans beteiligt gewesen sein. Letztendlich sei der Wuling Hong Guang wohl ein GM-Modell, basierend auf US-amerikanischer Technik, produziert zu chinesischen Löhnen.

Und so gehe es weiter im Who is Who der chinesischen Verkaufsstatistik. So etwa auch beim Volkswagen Lavida, der, wie der Name schon verrate, mit Know-how aus Wolfsburg gebaut werde. Oder der Nissan Sylphy, der von Dongfeng produziert werde, aber aus Japans Autoschmiede Nissan komme.

Doch das reiche den Chinesen nicht mehr. Sie möchten Autos in Eigenregie planen und produzieren, die sie dann nicht nur zu Hause, sondern weltweit verkaufen könnten. Doch dazu sei vor allem eines nötig, Know-how. Und das würden sie sich nun nach und nach zusammen kaufen. "Jetzt kommen die Chinesen durch die Hintertür", sage Stefan Bratzel. Der Professor und Leiter des Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach beobachte eine "schleichende Globalisierung" chinesischer Hersteller. Nachdem Pekings Autoindustrie jahrelang versucht habe, mit chinesischer Technik am weltweiten Markt Käuferherzen zu erobern, und damit mehr oder weniger gescheitert sei, hole sie sich das Wissen nun direkt bei den Unternehmen. Allein seit Mitte 2015 seien in Deutschland mindestens zehn mittelständische Firmen aus der Autoindustrie an chinesische Investoren verkauft worden oder es sei zu einer Beteiligung gekommen.

So zuletzt etwa bei Grammer. Der chinesische Autozulieferer Ningbo Jifeng werde Wandelanleihen im Umfang von rund 60 Millionen Euro am deutschen Produzenten von Autositzen kaufen. Die Papiere entsprächen rund 9,2 Prozent des Grundkapitals. Ningbo Jifeng produziere Kopfstützen und Armlehnen, Kunde sei unter anderem der US-amerikanische Hersteller von Autositzen Lear. Dieser wiederum beliefere nahezu alle deutschen Autoproduzenten. Mit dem Know-how von Grammer werde Ningbo Jifeng selbst zum Komplettanbieter von Autositzen und könne so nicht nur die chinesischen Autobauer beliefern, sondern weltweit auf Kundenfang gehen.

Und so drehe sich das Übernahmekarussell. Auch in diesem Jahr werde es zu einigen Deals kommen. Der Kauf von Opel durch PSA alias Dongfeng sei da nur die Spitze des Eisbergs. Es sei zwar unklar, ob Dongfeng selbst in den Deal involviert gewesen sei, aber zumindest dürften die Chinesen nichts dagegen haben. Warum auch? Kämen sie doch so an traditionsreiches deutsches Autowissen und könnten damit ihre Produktpalette aus Fahrzeugen, die in Joint-Ventures mit ausländischen Konzernen hergestellt würden, eines Tages möglicherweise um eine vollständige Eigenproduktion "Made in China" ergänzen. Das würde zumindest dem Ziel der Regierung in Peking entgegenkommen, die bis 2025 die gesamte industrielle Wertschöpfungskette, auch die in der Autoindustrie, in chinesischer Hand sehen möchte.

Und an der Börse? Auch dort spekuliere man auf weitere Übernahmen deutscher Autozulieferer durch chinesische Investoren. Etwa bei LEONI. Der Hersteller von Kabel- und Bordnetzsystemen habe im September 2016 die Mehrheit an Wuhan Hengtong Automotive übernommen und sei so zu einem wichtigen Zulieferer von Dongfeng geworden. Doch damit sei LEONI selbst ein potenzielles Übernahmeziel für Dongfeng.

Spekulationen gebe es auch bei SGL CARBON. Auch wenn eine Übernahme des Spezialisten für Produkte aus Carbon und Verbundwerkstoffen nicht ganz leicht sei - am Unternehmen würden BMW-Großaktionärin Susanne Klatten, BMW und Volkswagen Anteile halten - er wäre für Chinas Autoingenieure ein sehr reizvolles Ziel. Denn mithilfe von Carbon würden sich extrem leichte Karosserien bauen lassen, die für Elektroautos wichtig seien. Und in China boome der Verkauf von Elektroautos.

Aber selbst das DAX-Unternehmen Continental werde immer mal wieder als Übernahmeziel genannt, nachdem bereits im Jahr 2015 der chinesische Chemiekonzern ChemChina beim italienischen Reifenkonkurrenten Pirelli eingestiegen sei.

Das Capped Bonus-Zertifikat (ISIN DE000PR3Y8R2 / WKN PR3Y8R ) auf LEONI, Cap 48,00 Euro, habe eine Barriere von 34,00 Euro. Der Geldkurs belaufe sich auf 38,37 Euro, der Briefkurs auf 38,47 Euro.

Das Capped Bonus-Zertifikat (ISIN DE000PB9MSG4 / WKN PB9MSG ) auf Continental habe eine Barriere von 150,00 Euro und einen Cap von 300,00 Euro. Der Geldkurs liege bei 245,49 Euro, während sich der Briefkurs auf 245,53 Euro belaufe.

Der Bewertungstag sei jeweils am 15.06.2018. (Ausgabe April 2017) (07.04.2017/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

Breaking News


Kurs- und weitere Informationen zum Thema:

Continental

Aktuelle Diskussionen zum Thema:

Continental - Kursziele (14.09.17)
Continental wann sehen wir den ... (16.05.17)
Dringend continental Aktie (01.03.17)

Aktuelle Nachrichten zum Unternehmen:

Continental-Anleihen mit bis zu 8,4. (22.11.17)
Continental-Aktie: Geschäfte des H. (21.11.17)
Continental - Unter 214,5 Euro wi. (20.11.17)
Continental droht Kursrückgang (17.11.17)
Continental droht Kursrückgang (17.11.17)

Alle Nachrichten zum Unternehmen

Aktuelle Analysen zu den Unternehmen:

Continental

Kurssuche
Status: nicht eingeloggt

Registrieren | Passwort vergessen?