Lyft A


WKN: A2PE38 ISIN: US55087P1049
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Meldung
München (www.optionsscheinecheck.de) - Für Vontobel ist die Aktie von Lyft (ISIN US55087P1049 / WKN A2PE38 ) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Optionsscheinen von dieser Einschätzung profitieren können.


Lyft gehe an die Börse und wird ca. USD 2,2 Mrd. einsammeln. Der Fahrdienstleister habe die Aktien zu USD 72,00 pro Stück ausgegeben. Der Preis der Aktie liege somit am oberen Ende der von dem Unternehmen vorgeschlagenen Spanne von USD 70,00 bis 72,00, die am Mittwoch aufgrund des starken Anlegerinteresses von zuvor USD 62,00 bis 68,00 bereits erhöht worden sei. Die Aktien würden seit heute unter dem Ticker LYFT an der Nasdaq gehandelt. Lyft gehe somit mit einer Gesamtbewertung USD 24,3 Mrd. an die Börse - das sei deutlich mehr, gegenüber der ursprünglichen Bewertung von USD 15,1 Mrd. Das sei ungefähr die gleiche Bewertung, die Snap in seinem IPO im Jahr 2017 gehabt habe, welcher USD 3,9 Mrd. eingebracht habe. Die Nachfrage nach Lyft sei groß gewesen, da das intensive Interesse der Anleger den Wunsch widerspiegle, den ersten Schlag bei einem der größten "Unicorns" (bekannte Start-ups im Wert von USD 1 Mrd.) des Silicon Valley zu bekommen.

Die Mitbegründer Logan Green und John Zimmer würden Anteile im Wert von USD 603 Mio. bzw. USD 416 Mio. halten. Sie würden fast 50% der Stimmen kontrollieren, obwohl sie weniger als 5% der Anteile an der Gesellschaft besitzen würden, dank einer neuen Zweiklassen-Aktienstruktur, die ihnen 20 Stimmen pro Aktie gebe. Der größte Aktionär von Lyft, das japanische E-Commerce-Unternehmen Rakuten, werde einen Anteil von USD 2,26 Mrd. halten. Weitere Aktionäre wie General Motors, Fidelity und die Venture-Capital-Firma Andreessen Horowitz würden jeweils Anteile im Wert von mehr als USD 1 Mrd. erhalten. Alphabet werde einen Anteil von USD 924 Mio. besitzen.

Nachdem Snap im Jahr 2017 an die Börse gegangen sei, sei Lyft zum neuen US-Technologie-Liebling geworden und ebne somit den Weg für weitere Börsengänge durch schnell wachsende, aber verlustbringende Unternehmen aus dem Silicon Valley. Auch der Konkurrent Uber werde voraussichtlich nächsten Monat an die Börse gehen und könnte laut Analysten mit über USD 100 Mrd. bewertet werden. Die Image-Sharing-Plattform Pinterest und der Arbeitsplatz-Messaging-Dienst Slack würden ebenfalls ihren IPO planen. Der Vermittler für kurzfristige Vermietungen Airbnb, und der Datenanalysekonzern Palantir würden voraussichtlich im nächsten Jahr an die Börse gehen. Das seien die am meisten erwarteten Börsengänge aus dem Silicon Valley. Die Stimmung der Anleger für solche Wachstumswerte sei so gut wie nie zuvor.

Lyft sei 2012 gegründet worden und biete seine Fahrdienste in mehr als 300 Städten in den USA und Kanada an. Der Umsatz habe sich im Jahr 2018 auf USD 2,16 Mrd. verglichen zum Vorjahr verdoppelt. Die Zahl der aktiven Mitfahrer habe sich zwischen Anfang 2016 und Ende letzten Jahres auf 18,6 Mio. mehr als verfünffacht. Allerdings seien die Nettoverluste im vergangenen Jahr auf USD 911 Mio. gestiegen. Grund seien die hohen Kosten gewesen, die dadurch entstünden, dass man mit Uber um Marktanteile konkurriere, indem man Rabatte und Anreize anbiete, um Kunden und Fahrer anzuziehen, sowie Ausgaben für das Marketing, für Versicherungskosten und für die Entwicklung autonomer Technologien. Die CEOs würden jedoch davon ausgehen, dass die Ausgaben zukünftig sinken würden, hätten aber keine Prognose abgegeben, wann sie die Trendwende zur Profitabilität erwarten würden.

Uber, dessen Unternehmenswert auf ca. USD 76 Mrd. geschätzt werde, sei ein starker Konkurrent zu Lyft, da es den größten Marktanteil im "Ride-Hailing" Markt verfüge. Wie Lyft biete Uber nun auch zusätzlich die Vermietung von Fahrrädern und Rollern an und investiere in die autonome Fahrzeugforschung. Zudem habe es sich in die Bereiche Lebensmittellieferung, Frachtbuchung und Elektroflugtaxis diversifiziert.

Die Geschäftsmodelle von Lyft und Uber seien ähnlich und würden darauf abzielen, Fahrer nicht als Mitarbeiter, sondern als unabhängige Auftragnehmer zu sehen. Das bedeute, dass die Fahrer keinen Zugang zu Sozialleistungen erhalten würden, was bereits zu Rechtsstreitigkeiten geführt habe. Das bedeute aber auch, dass die Unternehmen ihnen vor dem Börsengang keine Aktien zuteilen könnten, wie bei Mitarbeitern in traditionellen Unternehmen. Lyft gebe jedoch einigen seiner Fahrer eine ungewöhnliche Chance, Aktien im Rahmen des Börsengangs zu kaufen. Uber plane, ein ähnliches Programm für Fahrer, die viele Fahrten protokollieren würden oder lange Zeit für die App gearbeitet hätten, in seinen Börsengang aufzunehmen.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel der Call-Optionsschein (ISIN DE000VF35164 / WKN VF3516 ) auf Lyft. Der Basispreis befinde sich bei USD 94,00. Das Bezugsverhältnis liege bei 0,1. Der Geldkurs liege bei EUR 1,37. Der Briefkurs werde bei EUR 1,38 gesehen. Der Bewertungstag sei am 19.06.2020. (Stand: 01.04.2019, 13:24)

Interessant sei auch der Put-Optionsschein (ISIN DE000VF352R8 / WKN VF352R ) auf die Aktie von Lyft. Der Basispreis betrage USD 45,00. Das Bezugsverhältnis liege bei 0,1, der Hebel bei 11,38. Der Geldkurs belaufe sich auf EUR 0,61 und der Briefkurs betrage EUR 0,62. Der Bewertungstag sei der 19.06.2020. (Stand: 01.04.2019, 13:24) (Ausgabe vom 29.03.2019) (01.04.2019/oc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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