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WKN: A2PHG5 ISIN: ATFREQUENT09
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Meldung
Haar (www.aktiencheck.de) - Frequentis-AktienAnalysevon "Vorstandswoche.de":

Laut den Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" ist die Aktie der Frequentis AG (ISIN: ATFREQUENT09, WKN: A2PHG5, Ticker-Symbol: FQT) kaufenswert.


In den letzten Jahren hätten Banken recht viel Schrott an der Börse abgeladen. Eine positive Ausnahme stelle der Börsengang der Wiener Frequentis AG im Mai dieses Jahres dar. Das Unternehmen überzeuge mit einem stetigen Wachstum und erwirtschafte seit 30 Jahren Gewinne. Frequentis sei ein Anbieter von Kommunikations- und Informationssystemen für Leitzentralen mit sicherheitskritischen Aufgaben.

Seit mehr als 70 Jahren würden die Österreicher maßgeschneiderte "Control Center Solutions" in den Bereichen Air Traffic Management für die zivile und militärische Flugsicherung und Public Safety & Transport für Polizei, Feuerwehr, Rettung, Schifffahrt und Bahn entwickeln und vertreiben. Mit einem Marktanteil von über 30% sei das Unternehmen nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei Sprach- und Datenkommunikationssystemen für die zivile Flugsicherung. Aktiv sei Frequentis zudem im Bereich Luftfahrtinformationsmanagement und bei Nachrichtensystemen für die Luftfahrt sowie im Bahnbereich bei GSM-R Dispatcher Terminals. Mehr als 1 850 Mitarbeiter würden über 500 Kunden in gut 140 Ländern betreuen. Zum Kundenkreis würden beispielsweise die Deutsche Flugsicherung, die Bundeswehr, die britische Luftwaffe, Eurocontrol sowie die NASA und die US Navy zählen. Zudem die Metropolitan Police in UK, zahlreiche große Bahnbetriebe in Europa und auch die Royal Saudi Air Force.

Im Jahr 2018 hätten die Wiener einen Umsatz von fast 286 Mio. Euro und ein EBIT von 15,6 Mio. Euro erzielt. Die EBIT-Marge: 5,3%. Netto hätten 11,3 Mio. Euro in der Kasse geklingelt. Der Ordereingang habe sich von 288 Mio. Euro auf mehr als 306 Mio. Euro zum Jahresende 2018 verbessert. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres hätten die Einnahmen um 7% auf über 132 Mio. Euro expandiert und das EBIT sei mit 3,9 Mio. Euro negativ gewesen. Der Verlust per Ende Juni sei nicht außergewöhnlich. Wie Frequentis-CEO Norbert Haslacher den Experten beim Treffen auf der Herbstkonferenz von Equity Forum mitgeteilt habe, sei das Geschäft zu mehr als 95% von Behörden abhängig, sodass Auftragseingänge und Projektabnahmen zum Jahresende üblicherweise am höchsten seien. Die Fixkosten würden sich allerdings über das ganze Jahr verteilen.

Für das Gesamtjahr prognostiziere der CEO einen höheren Ordereingang als in 2018. "Wir sind dafür sehr zuversichtlich. Der Auftragseingang der vergangenen Wochen untermauert diese Annahme deutlich. Im Monat Juli und August hatten wir einen starken Auftragseingang." Zudem: Die laufenden Aufträge per Ende Juni 2019 würden den Umsatz für das Gesamtjahr 2019 bereits zu über 80% absichern. Traditionell sei die Last für den Umsatz als auch den Gewinn stark auf das Schlussquartal ausgerichtet. Dennoch dürfte die Visibilität recht hoch sein, die Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen. BankM, die das Unternehmen gemeinsam mit der Commerzbank an die Börse gebracht habe, rechne für 2019 mit einem Umsatz von fast 309 Mio. Euro, einem EBIT von 16,5 Mio. Euro sowie einem Nettogewinn von 12,6 Mio. Euro. Mit diesen Schätzungen könne Haslacher gut leben, wobei das Unternehmen keine eigene Prognose abgebe.

Grundsätzlich sei Frequentis auf Wachstum programmiert. "Wir sind in den letzten Jahren im Schnitt um ca. 8% pro Jahr gewachsen. Ich wüsste keinen Grund, warum sich dies in der Zukunft ändern soll." Zu den Wachstumstreibern zähle ein weiter steigender Flugverkehr auf der ganzen Welt. Auch der Bahnverkehr werde erheblich zunehmen. 5G werde im Zuge der Digitalisierung bei Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten zu einer ganz anderen Möglichkeit der Überwachung und des Einsatzes insgesamt führen. Weil das Sicherheitsbedürfnis der Menschen ansteige, werde die Nachfrage nach intelligenten Technologien weiter zunehmen. Insgesamt sei die Technologie der Treiber für Frequentis. Software- und Clouddienste würden teilweise veraltete Hardware ersetzen. Das werde ebenfalls zu einem Margensprung führen.

Haslacher habe seinen Job in Wien im Jahr 2018 angetreten. Zuvor sei er 17 Jahre bei einem US IT- und Softwarekonzern tätig gewesen. Er kenne sich mit deutlich besseren Margen somit bestens aus. Aktuell wirtschafte Frequentis noch mit EBIT-Margen von mehr als 5%. Das erscheine den Experten zu wenig zu sein. Zu beachten sei allerdings, dass der CEO eifrig in R&D investiere, deren Aufwendungen nicht aktiviert würden. "Mit Aktivierung würden wir höhere EBIT-Margen erzielen. Unser Ziel ist aber ganz unabhängig davon, dass wir die EBIT-Margen in der Zukunft deutlich verbessern wollen." Eine Zielgröße habe Haslacher nicht genannt. Die Steigerung der EBIT-Marge auf mindestens 7% sollte jedoch in zwei bis drei Jahren möglich sein. BankM schätze für das Jahr 2022 einen Umsatz von knapp 390 Mio. Euro und ein EBIT von 25.5 Mio. Euro.

Per Ende Juni liege die Nettoliquidität abzüglich Vorauszahlungen bei knapp 40 Mio. Euro. Aktueller Börsenwert: 220 Mio. Euro. Der Börsengang selbst habe 21,6 Mio. Euro in die Kasse gespült. Laut Haslacher halte das Unternehmen Ausschau nach Zukäufen. Größter Aktionär sei Johannes Bardach mit einem Anteil von rund 68%. Die Familie wolle mittelfristig Mehrheitsaktionär von Frequentis bleiben.

Die Aktie des Familienunternehmens ist kaufenswert, so die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de". Gelinge es Haslacher die Margen zu steigern, müsse die Firma neu bewertet werden und habe signifikantes Kurspotenzial. (Analyse vom 17.09.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Frequentis-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Frequentis-Aktie:
17,70 EUR 0,00% (17.09.2019, 09:07)

Börse Frankfurt-Aktienkurs Frequentis-Aktie:
17,452 EUR (16.09.2019)

ISIN Frequentis-Aktie:
ATFREQUENT09

WKN Frequentis -Aktie:
A2PHG5

Ticker-Symbol Frequentis-Aktie:
FQT

Kurzprofil Frequentis AG:

Frequentis (ISIN: ATFREQUENT09, WKN: A2PHG5, Ticker-Symbol: FQT) steht für Lösungen, die die Welt sicherer machen. Seit über 70 Jahren entwickelt unser Unternehmen sicherheitskritische Informations- und Kommunikationssysteme für die zivile Luftfahrt und die Luftverteidigung. Seit 2001 zählen auch die öffentliche Sicherheit (Polizei, Feuerwehr, Rettungsorganisationen), sowie der Bahn- und Schiffsverkehr zu den von Frequentis adressierten Märkten. Eine ausgeprägte Technologieorientierung und Innovationskraft machen Frequentis zu einem weltweit erfolgreichen Unternehmen und einem verlässlichen Partner - rund 90% der Aufträge basieren im Durchschnitt auf Geschäften mit Bestandskunden auf der ganzen Welt. Ein nachhaltiges profitables Wachstum seit mehr als 30 Jahren spricht für sich. (17.09.2019/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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