TeamViewer


WKN: A2YN90 ISIN: DE000A2YN900
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05.10.20 TeamViewer-Discount-Call mit 16%-Seitwärtsch.
13.08.20 TeamViewer-Calls mit 89%-Chance bei Kurserh.
23.07.20 Zertifikate für Konsolidierung bei TeamViewer .
17.07.20 Investmentidee: Vontobel-Zertifikate auf HelloFr.
17.07.20 TeamViewer wackelt, kippt aber nicht - Call-O.
16.07.20 TeamViewer-Discount-Calls mit 14% Chance in.
01.07.20 TeamViewer-Bonus- und Discount-Zertifikate m.
22.06.20 TeamViewer-Discount-Calls mit 14%-Chance in .
28.05.20 Discount-Zertifikat auf TeamViewer: Jetzt auf .
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05.03.20 TeamViewer-Calls mit 83%-Chance bei Erreich.
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27.01.20 Discount-Zertifikat 30 2020/12 auf TeamView.
21.11.19 Long MINI Future-Zertifikat auf TeamViewer: A.
02.10.19 Discount-Zertifikat auf TeamViewer: Börsengan.


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Meldung
München (www.zertifikatecheck.de) - Für Vontobel ist die Aktie von HelloFresh (ISIN DE000A161408 / WKN A16140 ) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Anlagezertifikaten von dieser Einschätzung profitieren können.


Das innovative Geschäftsmodell finde Anklang besonders bei Hobbyköchen und Menschen, die wenig Zeit hätten, den Einkauf selbst zu erledigen. Kritiker würden jedoch bemängeln, dass der Hype um das ehemalige Berliner Startup abflachen werde. Das Geschäftsmodell hebe sich grundlegend von denen der Konkurrenz ab und könnte die Art und Weise des Lebensmitteleinkaufs nachhaltig verändern.

Die Corona-Pandemie habe durch die Ausgangssperren weltweit die Menschen dazu gezwungen, viele Alltagstätigkeiten in den eigenen vier Wänden zu erledigen. Neben Arbeiten, Sport und Kinderbetreuung hätten viele Haushalte auch ihren Lebensmitteleinkauf in die heimische Wohnstätte verlagert. Essenslieferdienste wie Delivery Hero (ISIN DE000A2E4K43 / WKN A2E4K4 ) oder HelloFresh hätten sich seither großer Beliebtheit erfreut. Die Pandemie habe besonders HelloFresh den Durchbruch bescheren können. Seit dem Börsengang des Berliner Unternehmens im Jahr 2017 habe man es schwer gehabt, aus der Verlustzone zu kommen und schwarze Zahlen zu schreiben - bis Corona gekommen sei und das Geschäft mit fertig zusammengestellten Lebensmittel-Lieferungen kräftig belebt habe. Das würden auch die Zahlen des zweiten Quartals widerspiegeln: In den drei Monaten bis Ende Juni solle der Umsatz zwischen EUR 965 und EUR 975 Mio. gelegen haben. Damit habe man den Umsatz verglichen mit der Vorjahresperiode mehr als verdoppeln können. Die Zahl der aktiven Kunden weltweit werde bei ungefähr 4,2 Millionen geschätzt.

Inzwischen gebe es viele Essenslieferdienste am Markt, doch nicht alle würden den gleichen Service bieten. Lieferdienste wie Delivery Hero würden den Kunden als Bindeglied zum Restaurant dienen. Die Kunden würden über die Plattform bestellen, Delivery Hero übermittle die Information an das Restaurant und übernehme die Lieferung. HelloFresh wähle einen anderen Ansatz. Das Berliner Unternehmen biete Kunden wöchentlich wechselnde Menüs an, aus denen sie sich einzelne Gerichte zum Selbstkochen heraussuchen könnten. Die Zutaten würden dann mit den dazugehörigen Rezepten frei Haus geliefert. Menge der Portionen und Lieferzeitpunkt könnten individuell bestimmt werden.

Beide Geschäftsmodelle würden sich digital über eine App vollziehen, was bis auf die Tatsache, dass Lebensmittel geliefert würden, auch die einzige Gemeinsamkeit sei. HelloFresh spreche bewusst ein anderes Kundenprofil an als gewöhnliche Lieferdienste. HelloFresh-Kunden würden gerne selbst kochen und Wert auf qualitativ hochwertige Lebensmittel legen. Seitens HelloFresh versuche man, dem Trend der bewussten Ernährung zu folgen und gebe an, überwiegend Bioprodukte aus lokaler Herstellung zu beziehen. Der Nachfrageboom in der Corona-Zeit habe deutlich gezeigt, dass man damit einen Nerv bei den Kunden getroffen habe. Allerdings sei das Geschäftsmodell HelloFreshs aufwendiger als das der Konkurrenz: Die Lebensmittel müssten bestellt, verpackt und versandt werden. Das wirke sich tendenziell negativ auf die Margen aus. Das innovative Geschäftsmodell könnte jedoch maßgebend für die Zukunft sein, da es den Kunden eine echte Alternative zum Einkauf im Supermarkt biete.

Die große Frage, die sich Analysten und Marktbeobachtern jetzt stelle, sei, ob das Geschäft auch in einer Zeit nach Corona ähnlich erfolgreich laufen werde. Experten würden davon ausgehen, dass der Erfolg noch zumindest im aktuellen Jahr anhalten werde. Auf längerfristige Sicht sähen nicht wenige den Hype um den Lebensmittellieferdienst abflachen.

Gründer und CEO, Dominik Richter, sei dennoch von der Vision seines Unternehmens, die Menschen mehr und mehr für das Selbstkochen zu begeistern, überzeugt: "Restaurants sehen wir nicht in erster Linie als direkte Konkurrenten", habe er angesprochen auf die Wiedereröffnung von Speiselokalen zu Protokoll gegeben. "Deswegen hoffen wir, dass viele Neukunden bei uns bleiben, auch wenn die Restaurants wieder geöffnet haben." Seine Argumentation ähnele dabei der von anderen digitalen Anbietern wie TeamViewer (ISIN DE000A2YN900 / WKN A2YN90 ) oder Zoom (ISIN US98980L1017 / WKN A2PGJ2 ). Man hoffe, dass Kunden, die jetzt durch die Corona-Pandemie gewonnen worden seien, langfristig ihr Verhalten ändern und dem Unternehmen treu bleiben würden. HelloFresh wolle dabei die günstigere Alternative zum Restaurantbesuch sein und dem Kunden gleichzeitig erschwinglichere Preise für hochwertige Lebensmittel bieten als der Supermarkt.

Die Aktie der HelloFresh SE werde aktuell bei EUR 49,96 gehandelt (14.07.2020). Das Jahreshoch sei bei EUR 53,35 (10.07.2020) und das Jahrestief bei EUR 8,13 (24.07.2019) erreicht worden. Bei Bloomberg würden acht Analysten die Aktie auf "buy", vier auf "hold" und kein Analyst auf "sell" setzen.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel das Long-Zertifikat (ISIN DE000VP5UFB9 / WKN VP5UFB ) auf den 2X Long Index (ISIN CH0506684114 / WKN A27A5B ) linked to HelloFresh SE, Faktor 2,00. Das Papier habe einen Bewertungskurs in Höhe von EUR 47,90. Die Schwelle betrage EUR 27,78. Das Bezugsverhältnis belaufe sich auf 0,01. Der Geldkurs liege bei EUR 9,60. Der Briefkurs werde bei EUR 10,33 gesehen. (Stand: 15.07.2020, 08:53)

Interessant sei auch das Short-Zertifikat (ISIN DE000VP5UFE3 / WKN VP5UFE ) mit Faktor -2,00 auf den 2X Short Index (ISIN CH0506684064 / WKN A27A46 ) linked to HelloFresh SE. Es habe einen Bewertungskurs in Höhe von EUR 47,90. Die Schwelle liege bei EUR 68,02. Das Bezugsverhältnis werde bei 0,01 gesehen. Der Geldkurs liege bei EUR 9,97, wobei der Briefkurs bei EUR 10,75 gesehen werde. (Stand: 15.07.2020, 08:53)

Außerdem könnte das Long-Zertifikat (ISIN DE000VP5UFA1 / WKN VP5UFA ) auf den 5X Long Index (ISIN CH0506684122 / WKN A27A5C ) linked to HelloFresh SE (Faktor 5,00) interessant sein. Das Zertifikat habe einen Bewertungskurs in Höhe von EUR 47,90. Die Schwelle belaufe sich auf EUR 39,76. Das Bezugsverhältnis liege bei EUR 0,01. Der Geldkurs belaufe sich auf EUR 9,95, der Briefkurs auf EUR 11,70. (Stand: 15.07.2020, 08:53)

Eine Investmentidee sei zudem das Short-Zertifikat (ISIN DE000VP5UE79 / WKN VP5UE7 ) auf den 5X Short Index (ISIN CH0506684072 / WKN A27A47 ) linked to HelloFresh SE mit einem Faktor -5,00. Der Bewertungskurs Papiers betrage EUR 47,90. Die Schwelle liege bei EUR 56,04. Das Bezugsverhältnis betrage 0,01. Der Geldkurs liege bei EUR 10,94. Der Briefkurs werde bei EUR 12,96 gesehen. (Stand: 15.07.2020, 08:53)

Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen sei von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen habe. Der Aktienkurs könne sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen könnten. (Ausgabe vom 15.07.2020) (17.07.2020/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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