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FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem Votum der Briten zum EU-Austritt äußern sich auch deutsche Unternehmen außerhalb des Finanzsektors mit Bedauern. Fatale Folgen für ihr Geschäft sehen sie allerdings nicht. Die Beziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich müssten rasch geklärt werden, hieß es bei vielen. Während die Aktienmärkte einen "Black Friday" mit einbrechende Kursen erlebten, blieben unter den Unternehmen auch die gelassen, deren Geschäft in Großbritannien relativ groß ist. Dazu gehören zum Beispiel die Autobauer.

BMW regiert zurückhaltend aus das Votum der Briten: "Die Konsequenzen dieser Entscheidung sind heute noch nicht absehbar. Klar ist, dass nun eine Phase der Unsicherheit beginnt", teilte der Autokonzern am Freitag in München mit, nachdem das Votum der Briten zum Ausstieg aus der EU feststand. "Wir erwarten jedoch zunächst keine unmittelbaren Auswirkungen auf unsere Aktivitäten in Großbritannien."

Das Vereinigte Königreich ist für BMW nach China und den USA der drittgrößte Auslandsmarkt. Der Konzern verkauft dort mehr als zehn Prozent seiner Autos. Außerdem baut BMW in England Minis und Rolls-Royce-Limousinen und beschäftigt dort 24 000 Mitarbeiter. Die Bedingungen für den Personen- und Warenverkehr müssten nun neu verhandelt werden, vorher könne sich BMW nicht zu konkreten Auswirkungen auf die Aktivitäten in Großbritannien äußern.

Der Autobauer Volkswagen will unverändert an seinen britischen Gesellschaften festhalten. "Es ist zu früh, alle Auswirkungen auf die Aktivitäten des Unternehmens zu bewerten. Vor Ort werden wir mit der britischen Regierung sowie der Automobilindustrie zusammenarbeiten, um eine positive Zukunft für unser Unternehmen sicherzustellen", hieß es. Großbritannien ist der zweitgrößte Markt von Volkswagen in Europa, außerdem baut das Unternehmen dort Autos der Luxus-Marke Bentley. Gut 4000 Mitarbeiter sind in den britischen Gesellschaften beschäftigt.

Der Technologiekonzern Bosch will in Großbritannien an seinem bisherigen Kurs festhalten. "Wir haben derzeit keine Pläne, unsere Investitionen in Großbritannien zurückzufahren", erklärte Bosch-Chef Volkmar Denner. Autozulieferer Continental sprach von geringen Konsequenzen für sein Geschäft. "Die direkten wirtschaftlichen Auswirkungen auf Continental sind voraussichtlich nur begrenzt", sagte Unternehmenschef Elmar Degenhart.

Die großen deutschen Energiekonzerne Eon und RWE erwarten ebenfalls nur begrenzte Folgen des Brexit. "Die Konsequenzen für Eon sind wohl beherrschbar", sagte Konzernchef Johannes Teyssen. "Unser Geschäft in Großbritannien ist ein regionales." RWE -Chef Peter Terium erklärte: "Ich bin sehr zuversichtlich was unser Geschäft mit Energie und Energiedienstleistungen in Großbritannien betrifft."

Eon und RWE haben im Vereinigten Königreich jeweils rund fünf Millionen Strom- und Gaskunden. Aktien beider Unternehmen gehörten am Freitag zu den großen Verlierern an der Börse. Über die Entscheidung an sich äußerte sich RWE-Chef Terium selbst "schockiert". "Wir verlieren einen starken Mitstreiter für Marktwirtschaft, Eigenverantwortung und Wettbewerb", erklärte der niederländische Manager. Teyssen sagte, "Das Votum ist eine immense Herausforderung - wirtschaftlich, aber mehr noch politisch." In den kommenden Monaten müsse geklärt werden, wie die Europäische Union ihr politisches und wirtschaftliches Verhältnis zu dem Vereinigten Königreich gestalte.

Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus stellt unterdessen seine Investitionspläne auf den Prüfstand. Vorstandschef Tom Enders sagte, Großbritannien werde sich jetzt "noch mehr auf die Wettbewerbsfähigkeit seiner Wirtschaft gegenüber der EU und der gesamten Welt fokussieren. Aber natürlich werden wir unsere Investitionsvorhaben in Großbritannien überdenken, so wie jeder andere auch." Er hoffe, dass der wirtschaftliche Schaden durch den Brexit klein bleibe.

Auch Unternehmen mit kleineren Engagements im Vereinigten Königreich wie der Darmstädter Pharmakonzern Merck äußerten Bedenken. "Wir bedauern, dass die Mehrheit der Briten die Entscheidung zum Austritt Großbritanniens aus der EU getroffen hat, die ja auch den Verlust des Zugangs zum freien Binnenmarkt der EU bedeutet", hieß es. Ein Verkauf von Geschäftsteilen in Großbritannien sei kurzfristig nicht geplant, für langfristige Aussagen sei es zu früh. "Was man sagen kann ist, dass ein Verbleib in der EU es langfristig sicher für alle einfacher gemacht hätte", hieß es. Merck beschäftigt in Großbritannien gut 1400 Mitarbeiter./nmu/she/stb



 

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