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WKN: 938914 ISIN: NL0000235190
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Meldung
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Airbus-AktienAnalysevon "Der Aktionär":

Martin Mrowka vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns Airbus Group SE (ISIN: NL0000235190, WKN: 938914, Ticker-Symbol: AIR, Nasdaq OTC-Symbol: EADSF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.


Am gestrigen Mittwoch sei erstmals seit fast zwei Jahren wieder eine Boeing 737 Max geflogen. American Airlines sei mit Medienvertretern an Bord in 45 Minuten vom texanischen Dallas nach Tulsa in Oklahoma geflogen. Ob der Flugzeug-Typ wieder weltweit starte, hänge auch von China ab. Airbus könnte profitieren.

In der vergangenen Woche habe nach der US-Luftfahrtaufsicht FAA und der europäischen EASA auch die brasilianische ANAC das Flugverbot für Boeings Unglücksjet 737 Max aufgehoben. Die Behörde habe am Mittwoch mitgeteilt, ihre Überprüfungen abgeschlossen zu haben und einer Wiederinbetriebnahme des Flugzeugmodells zuzustimmen.

Im wichtigen Absatzmarkt China stehe die Aufhebung des Flugverbots noch bevor. Die Civil Aviation Administration of China CAAC habe direkt nach der Aufhebung des Groundings durch die FAA erklärt, dass die Boeing 737 Max in China vorerst weiter am Boden bleibe, schreibe "AeroTelegraph". Einen Zeitplan für die Rückkehr des Modells gebe es nicht.

Und so wachse in den Vereinigten Staaten die Befürchtung, China könnte die Max-Freigabe als Druckmittel im Handelskonflikt zwischen den beiden Ländern nutzen.

Boeing habe die Probleme eigentlich bereits nach dem ersten Absturz beheben wollen. Doch es seien wiederholt weitere Mängel aufgetreten, sodass es letztlich rund 20 Monate gedauert habe, bis die ersten Aufsichtsbehörden das Flugverbot aufgehoben hätten. Boeing sei wegen des Debakels um die 737 Max massiv in die Kritik geraten und verdächtigt worden, das Modell im scharfen Wettbewerb mit Airbus überstürzt auf den Markt gebracht und die Sicherheit vernachlässigt zu haben.

Airbus habe vom 737-Debakel des Konkurrenten profitiert und könnte es auch weiterhin. Selbst wenn wieder Bestellungen für den Mittelstrecken-Jet bei Boeing eingehen würden, würden die Amerikaner wahrscheinlich hohe Rabatte gewähren müssen. Das gehe zulasten des Boeing-Gewinns.

Ein Vergleich der beiden Aktienkurse, die massiv unter der Corona-Krise leiden würden bzw. gelitten hätten, falle seit Jahresanfang zugunsten der Europäer aus.

Die Airbus-Aktie liege am Donnerstag bei 91,81 Euro und damit etwa ein halbes Prozent über Vortag. Das Boeing-Papier gewinne im deutschen Handel ähnlich stark, nachdem das Papier in New York gestern satte fünf Prozent zugelegt habe.

Die Analysten seien sich bezüglich Airbus nicht einig. Die Commerzbank habe das Kursziel für Airbus zwar von 60 auf 84 Euro angehoben und die Einstufung auf "hold" belassen. Doch das Kursziel liege deutlich unter dem aktuellen Niveau.

Analyst Norbert Kretlow habe seine Schätzungen für den Flugzeugbauer an den jüngsten Nachrichtenfluss in der Corona-Krise und die Details zu den jüngsten Quartalszahlen angepasst. Insgesamt werde er für die kleineren Segmente Hubschrauber sowie Verteidigung und Raumfahrt optimistischer, für die Flugzeugsparte aber vorsichtiger. Eine vollständige Erholung von der Krise sei dort alles andere als ein Spaziergang.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs sei deutlich optimistischer. Analyst Chris Hallam habe Airbus nach einem Gespräch mit Finanzchef Dominic Asam auf der "Conviction Buy List" mit einem Kursziel von 146 Euro belassen. Die Aussagen stünden im Einklang mit bereits zuvor gemachten Angaben, habe Hallam in einer aktuellen Studie geschrieben.

Derzeit gebe es weder negative noch positive Nachrichten zu den beiden Flugzeugbauern. Insgesamt dürfte Airbus weniger stark geschoren durch die Krise kommen.

"Der Aktionär" hält die Aktie für haltenswert, so Martin Mrowka. Das Kursziel liege bei 100,00 Euro, bei 63 Euro sollte eine Stopp-Loss-Order gelegt werden. (Analyse vom 03.12.2020)

Mit Material von dpa-AFX

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Airbus-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Airbus-Aktie:
93,21 EUR +2,01% (03.12.2020, 14:18)

Xetra-Aktienkurs Airbus-Aktie:
92,96 EUR +1,71% (03.12.2020, 14:06)

ISIN Airbus-Aktie:
NL0000235190

WKN Airbus-Aktie:
938914

Ticker-Symbol Airbus-Aktie:
AIR

Nasdaq OTC Ticker-Symbol Airbus-Aktie:
EADSF

Kurzprofil Airbus SE:

Airbus (ISIN: NL0000235190, WKN: 938914, Ticker-Symbol: AIR, Nasdaq OTC-Symbol: EADSF) (ehemals EADS bzw. Airbus Group) ist in den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigung tätig. Der Konzern (Auslieferungen im Jahr 2017: 718 Stück) ist bei Verkehrsflugzeugen neben Boeing (763 Stück) Weltmarktführer. Zudem ist Airbus europäischer Marktführer in den Bereichen Tank-, Kampf- und Transportflugzeuge sowie Raumfahrt. Ferner lieferte das Unternehmen im Jahr 2017 409 Helikopter aus. (03.12.2020/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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