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Meldung
Hannover (www.aktiencheck.de) - K+S-AktienAnalysevon Aktienanalyst Thorsten Strauß von der Nord LB:

Thorsten Strauß, Aktienanalyst der Nord LB, rät in einer aktuellen Studie zum Chemiesektor die Aktie des Kasseler Kali- und Salzherstellers K+S AG (ISIN: DE000KSAG888, WKN: KSAG88, Ticker-Symbol: SDF, Nasdaq OTC-Symbol: KPLUF) zu kaufen.


Für die deutschen Chemieunternehmen sei 2017 nach Einschätzung des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) ein gutes Jahr gewesen. Nach vorläufigen Berechnungen habe die Produktion um 2,5% (ohne Pharma: 2,0%) zugenommen. Dank hoher Nachfrage und einer über dem langjährigen Durchschnitt liegenden Kapazitätsauslastung von 86,7% seien die Unternehmen in der Lage gewesen, gestiegene Rohstoffkosten in Form höherer Absatzpreise an ihre Kunden weiterzugeben.

Die Erzeugerpreise für Chemieprodukte seien gegenüber dem Vorjahr um 3% gestiegen, hätten aber im Jahresverlauf erheblichen Schwankungen untergelegen. Der Branchenumsatz habe sich somit um 5,5% auf EUR 194,8 Mrd. erhöht. Dabei habe sich der Auslandsumsatz mit +6,5% auf EUR 120,4 Mrd. etwas dynamischer als die Inlandserlöse entwickelt, die um 4,5% auf EUR 74,4 Mrd. zugelegt hätten. Mit 451.500 Mitarbeitern (+1,0%) sei der Beschäftigungsstand so hoch gewesen wie zuletzt vor 13 Jahren.

Für das Jahr 2018 werde von einer Fortsetzung des Branchenaufschwungs ausgegangen. Dabei dürfte aber die Dynamik im Vergleich zum Jahr 2017 nachlassen. Die Prognosen des VCI würden von einer Produktionssteigerung um 2,0% (ohne Pharma: +1,5%) und einem Anstieg der Erzeugerpreise um 1,0% ausgehen. Daraus ergebe sich ein voraussichtliches Umsatzwachstum um 3,0% auf erstmals über EUR 200 Mrd. Erneut dürfte sich das Auslandsgeschäft etwas wachstumsstärker als die Inlandsaktivitäten zeigen. Allerdings verweise der VCI bei seinem zuversichtlichen Ausblick darauf, dass die Liste der potenziellen Risiken zuletzt noch länger geworden sei.

In ihren Zwischenberichten für das 3. Quartal hätten die großen börsennotierten deutschen Chemieunternehmen insgesamt Geschäftszahlen ausgewiesen, die leicht über den Markterwartungen gelegen hätten. Dank guter Nachfrage und hoher Kapazitätsauslastung hätten sich die Margen erfreulich entwickelt. Belastungen von der Währungsseite durch den festen Euro seien zwar spürbar gewesen, ihr Ausmaß sei aber hinter den Befürchtungen des Analysten zurückgeblieben. Die Nachteile, die die Stärke der Gemeinschaftswährung mit sich bringe, würden allerdings in Q4 noch zunehmen. Auch das geopolitische Umfeld sei eher schwieriger geworden. Daher sei es bemerkenswert, dass die Unternehmen ihre Ausblicke für das Gesamtjahr 2017 in der Regel bestätigt hätten und somit eine ungebrochene Zuversicht hinsichtlich des zu erwartenden Geschäftsverlaufs zum Ausdruck bringen würden.

Mit den vorläufigen Zahlen für 2017 habe die Chemiebranche die im Jahresverlauf vom VCI schrittweise angehobenen Prognosen übertroffen. Vor allem das dritte Quartal sei unerwartet positiv verlaufen. Darin würden sich die weltweit gute Konjunktur, eine hohe Kapazitätsauslastung, die Möglichkeit zur Anhebung der Absatzpreise als Ausgleich für steigende Rohstoffkosten und das Ausbleiben größerer Verwerfungen als Folge geopolitischer Krisen niederschlagen. Die gute Branchenkonjunktur sei auch in den Quartalszahlen der großen börsennotierten deutschen Chemieunternehmen abzulesen gewesen.

An der Börse habe der positive Geschäftsverlauf lange Zeit für steigende Aktienkurse gesorgt. Entsprechend habe sich der STOXX 600 Chemicals, der von Strauß als Referenzindex für die Branche herangezogen werde, deutlich aufwärts bewegt und im November ein Rekordhoch erreicht. Die alten Höchststände aus dem Jahr 2015 seien allerdings nicht nachhaltig übertroffen worden, und anschließend habe der Index korrigiert. Dies sei einerseits der Entwicklung des Gesamtmarktes zuzuschreiben, spiegele aber andererseits auch die inzwischen erreichten hohen Bewertungen einiger Chemieunternehmen wider.

Auch Strauß sei für einzelne Werte inzwischen zurückhaltender geworden. Vor allem mit Blick auf die zahlreichen ungelösten geopolitischen Probleme und die insbesondere im laufenden Quartal abzusehenden Belastungen durch die Entwicklung wichtiger Wechselkurse laute sein Branchenrating unverändert "neutral".

Thorsten Strauß, Aktienanalyst der Nord LB, bewertet in seiner aktuellen Branchenstudie die K+S-Aktie mit dem Votum "kaufen". Das Kursziel laute EUR 23,00. (Analyse vom 08.12.2017)

Börsenplätze K+S-Aktie:

XETRA-Aktienkurs K+S-Aktie:
19,665 EUR +0,95% (08.12.2017, 15:07)

Tradegate-Aktienkurs K+S-Aktie:
19,651 EUR +0,68% (08.12.2017, 14:57)

ISIN K+S-Aktie:
DE000KSAG888

WKN K+S-Aktie:
KSAG88

Ticker-Symbol K+S-Aktie:
SDF

Nasdaq-Symbol:
KPLUF

Eurex Optionskürzel K+S-Aktienoption:
SDF

Kurzprofil K+S AG:

K+S (ISIN: DE000KSAG888, WKN: KSAG88, Ticker-Symbol: SDF, Nasdaq OTC-Symbol: KPLUF) ist ein internationales Rohstoffunternehmen. Das Unternehmen fördert und veredelt seit über 125 Jahren mineralische Rohstoffe. Die daraus hergestellten Produkte kommen in der Agrarwirtschaft, Ernährung und Straßensicherheit weltweit zum Einsatz und sind wichtige Komponenten für eine Vielzahl industrieller Prozesse. Die Nährstoffe Kali und Salz begleiten den Megatrend der Zukunft: Eine stetig wachsende Weltbevölkerung wird immer wohlhabender und strebt nach einem moderneren Lebensstandard, der einen zunehmenden Verbrauch an mineralischen Rohstoffen bedingt. Die deshalb steigende Nachfrage bedient K+S aus Produktionsstätten in Europa, Nord- und Südamerika sowie einem weltweiten Vertriebsnetz.

K+S ist der größte Salzproduzent der Welt und gehört zur Spitzengruppe der internationalen Kalianbieter. Mit mehr als 14.000 Mitarbeitern erzielte K+S im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz in Höhe von rund 3,5 Mrd. EUR und ein EBIT von 229 Mio. EUR. Mehr über K+S unter: www.k-plus-s.com. (08.12.2017/ac/a/d)


 

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