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Meldung
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Deutsche Bank-AktienAnalysevon "Der Aktionär":

Fabian Strebin vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Bankenkonzerns Deutsche Bank AG (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB) unter die Lupe.


Die Deutsche Bank gelte als größter Gläubiger von Donald Trump. Seit 1998 habe sie Kredite im Volumen von rund zwei Milliarden Dollar an Trump und seine Unternehmen vergeben. Zum Beginn seiner Amtszeit habe der US-Präsident bei der Großbank noch mit 350 Millionen Dollar in der Kreide gestanden. In der Krise drohe die Geschäftsbeziehung zum US-Präsidenten einmal mehr zum Problem zu werden.

Bereits in den vergangenen Jahren hätten die Demokraten versucht die Deutsche Bank zur Herausgabe von Unterlagen über Trump und seine Unternehmen zu bewegen. Vor zwei Jahren sei die Demokratin Maxine Waters aber damit gescheitert. Nun leite sie den Finanzausschuss im Repräsentantenhaus und habe Steuerunterlagen von der Deutschen Bank und Capital One eingefordert.

Das Oberste Gericht solle nun entscheiden, ob die Banken die Unterlagen tatsächlich herausgeben dürften. Mündliche Argumente dazu sollten eigentlich am 31. März gehört werden, der Termin sei jedoch wegen der Coronakrise verschoben worden. Einen neuen Termin gebe es noch nicht. Es könnte jedoch sein, dass eine Entscheidung zu der Frage erst nach der Präsidentschaftswahl im November gefällt werde.

Wie viel der 350 Millionen Dollar Trump der Deutschen Bank noch schulde, sei unklar. Aber laut Finanzkreisen habe die Trump Organization, zu der mehrere Golfclubs und Luxushotel gehören würden, erste informelle Gespräche mit der Bank aufgrund einer möglichen Aufschiebung von Kreditzahlungen geführt. Von Rettungsmaßnahmen, die die USA für die Wirtschaft beschlossen hätten, sei die Präsidentenfamilie selbst nämlich explizit ausgeschlossen.

Für die Deutsche Bank sei der ganze Vorgang pikant, da der Vorstand um Christian Sewing eigentlich nur verlieren könne. Gebe man dem Druck der Demokraten nach, könnte das Repressalien von Trump im wichtigen US-Markt zum Beispiel bei der Regulierung nach sich ziehen. Ebenso erpressbar könnte man sein, wenn Stundungen für Kreditzahlungen für Trumps Unternehmen nicht gewährt würden. Andererseits könnte es nach Gefälligkeiten aussehen, falls die Bank weiter auf Seite von Trump bleibe. Zumindest sähen das alles die Demokraten so.

Die Deutsche Bank habe Erfahrung mit Rechtsstreitigkeiten und schlechter Presse. Doch die Verbandelung mit dem US-Präsidenten habe das Zeug für einen größeren Aufreger. Werde Trump im November 2020 abgewählt und erfolge erst danach die Herausgabe der Unterlagen, könnte die Deutsche Bank noch mit einem blauen Auge davon kommen. Alles andere wäre heikel.

Die vergangenen Wochen könnten auch bei der Deutschen Bank im Handelsgeschäft die Erträge erhöht haben. Ansonsten seien die Umsätze im Investmentbanking wohl spätestens im März eingebrochen. Auch das lange als stabiles Segment gepriesene Transaktionsbanking dürfte spürbar eingebrochen sein. Kunden haben wohl auch Milliarden bei der Fondstochter DWS abgezogen, nicht zu sprechen vom mauen Geschäft im Retailbanking seit Corona, Fabian Strebin vom "Der Aktionär". (Analyse vom 08.04.2020)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Deutsche Bank-Aktie:

XETRA-Aktienkurs Deutsche Bank-Aktie:
6,082 EUR -1,98% (08.04.2020, 13:59)

Tradegate-Aktienkurs Deutsche Bank-Aktie:
6,05 EUR -0,84% (08.04.2020, 14:13)

NYSE-Aktienkurs Deutsche Bank-Aktie:
6,64 USD +4,08% (07.04.2020, 22:10)

ISIN Deutsche Bank-Aktie:
DE0005140008

WKN Deutsche Bank-Aktie:
514000

Ticker-Symbol Deutsche Bank-Aktie:
DBK

NYSE Ticker-Symbol Deutsche Bank-Aktie:
DB

Kurzprofil Deutsche Bank AG:

Die Deutsche Bank AG (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB) bietet vielfältige Finanzdienstleistungen an - vom Zahlungsverkehr und dem Kreditgeschäft über die Anlageberatung und Vermögensverwaltung bis hin zu allen Formen des Kapitalmarktgeschäfts. Zu ihren Kunden gehören Privatkunden, mittelständische Unternehmen, Konzerne, die Öffentliche Hand und institutionelle Anleger. Die Deutsche Bank ist Deutschlands führende Bank. Sie hat in Europa eine starke Marktposition und ist in Amerika und der Region Asien-Pazifik maßgeblich vertreten. (08.04.2020/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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