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Meldung
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - SNP-AktienAnalysevon "Der Aktionär":

Michael Schröder vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Software- und Beratungsunternehmens SNP Schneider-Neureither & Partner SE (SNP SE) (ISIN: DE0007203705, WKN: 720370, Ticker-Symbol: SHF) unter die Lupe.


SNP Schneider-Neureither & Partner habe im Geschäftsjahr 2019 Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert. Die Aussichten könnten kaum besser sein. Umsatz und Gewinn dürften in den kommenden Jahren überproportional steigen. Ein Ende der rasanten Aufwärtsfahrt sei bei der SNP-Aktie daher nicht in Sicht. "Der Aktionär" hebe das Kursziel an.

Nach vorläufigen Zahlen sei der Umsatz im abgelaufenen Jahr bei SNP um zehn Prozent auf rund 145 Millionen Euro gestiegen. Gleichzeitig habe sich die operative Gewinn-Marge (EBIT-Marge) auf rund fünf Prozent (Vorjahr: -1,9 Prozent) erhöht.

Ein wesentlicher Treiber des Wachstums sei das margenstarke Software-Segment gewesen. Hier habe SNP einen überproportionalen Umsatzanstieg von 64 Prozent auf rund 48 Millionen Euro realisieren können. Damit sei der Anteil des Softwaregeschäfts am Gesamtumsatz im Jahr 2019 auf rund 33 Prozent (Vorjahr: 22 Prozent) gestiegen. Im Segment Services seien die Umsätze 2019 im Wesentlichen aufgrund von negativen Währungseffekten um fünf Prozent auf rund 97 Millionen Euro zurückgegangen. Zusätzlich habe ein geringerer Auftragsbestand zum Jahresauftakt den Geschäftsverlauf belastet.

"Die vorläufigen Zahlen für 2019 zeigen, dass die SNP strategisch sehr aussichtsreich positioniert ist. Speziell im Softwarebereich haben wir im Laufe des Jahres 2019 unsere Wachstumsdynamik erhöht und zahlreiche wegweisende Partnerschaften geschlossen", so Vorstand Dr. Andreas Schneider-Neureither.

Die Zahlen für 2019 lägen insgesamt im Rahmen der Erwartungen. Aber der Ausblick mache Lust auf mehr. "Wir werden das Tempo bei SNP hochhalten und auch 2020 Umsatz und Ergebnis weiter steigern", zeige sich der Firmenlenker ungebrochen optimistisch. Kein Wunder: Die Nachfrage dürfte weiter boomen. IT-Landschaften müssten kontinuierlich verändert werden. Eine veraltete Daten-Infrastruktur könne sich kein Unternehmen leisten. UND: Bis Ende 2024 müssten noch mehrere Tausend SAP-Kunden der den aufgezwungenen Wechsel zur vierten Produktgeneration S/4HANA vollziehen. Mit seiner Implementationstechnik dürfte SNP überproportional profitieren.

Der Vorstand prognostiziere für das laufende Jahr daher einen deutlichen Anstieg des Umsatzes auf 175 Millionen bis 185 Millionen Euro. Dabei werde sich insbesondere der steigende Anteil der Softwareumsätze positiv auf die EBIT-Marge des Konzerns auswirken.

Das erwartete Wachstum basiere auch auf einem starken Auftragseingang im Geschäftsjahr 2019, der um 52 Prozent auf rund 201 Millionen Euro spürbar gesteigert worden sei. Besonders interessant: Während der Auftragseingang im Segment Services um rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugelegt habe, habe sich der Auftragseingang im margenstarken Software-Segment annähernd verdreifacht.

Bei Umsätzen von mindestens 175 Millionen Euro könnte die Marge Richtung acht bis zehn Prozent steigen. Im Jahr 2021 dürfte bei einem Sprung beim Umsatz über 200-Millionen-Euro-Marke auch eine Marge von deutlich mehr als zehn Prozent erzielt werden. Ein überproportionaler Gewinnanstieg wäre die logische Folge.

Das Fazit habe Bestand: Die Aussichten könnten kaum besser sein - kurz- und mittelfristig. Die Aktie habe in den vergangenen zwölf Monaten bereits rund 200 Prozent an Wert gewinnen können. Gelinge es SNP jedoch die starke Positionierung in weiter steigende Umsätze und Gewinne zu münzen, dürfte die Aktie ihre Aufwärtsbewegung ungebrochen fortsetzen.

"Der Aktionär" spekuliert im Real-Depot daher weiter auf steigende Kurse, so Michael Schröder. Die erst am 10. Januar aufgestockte Position liege über 25 Prozent im Plus. Neues Kursziel laute 75,00 Euro. (Analyse vom 31.01.2020)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen/ genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

Börsenplätze SNP-Aktie:

Xetra-Aktiekurs SNP-Aktie:
55,00 EUR +4,56% (31.01.2020, 11:02)

Tradegate-Aktiekurs SNP-Aktie:
54,90 EUR +3,58% (31.01.2020, 11:15)

ISIN SNP-Aktie:
DE0007203705

WKN SNP-Aktie:
720370

Ticker-Symbol SNP-Aktie:
SHF

Kurzprofil SNP Schneider-Neureither & Partner SE:

Die SNP SE (ISIN: DE0007203705, WKN: 720370, Ticker-Symbol: SHF) unterstützt Organisationen dabei, ihre Geschäftsmodelle anzupassen und neue Technologien zu nutzen. Software und Services der SNP vereinfachen es, betriebswirtschaftliche oder technische Änderungen in den Geschäftsanwendungen umzusetzen.

CrystalBridge(R) und SNP Transformation Backbone(R) with SAP Landscape Transformation sind zusammen die weltweit führende Software Suite für Datentransformationen, die Änderungen in IT-Systemen automatisiert analysiert, umsetzt und nachverfolgt. Sie bieten dadurch klare Qualitätsvorteile, gleichzeitig werden Zeitaufwand und Kosten bei Transformationsprojekten signifikant reduziert. Die SNP Gruppe beschäftigt weltweit über 1.350 Mitarbeiter.

Das Unternehmen mit Stammsitz in Heidelberg erzielte im Geschäftsjahr 2017 einen vorläufigen Umsatz von rund 122 Mio. EUR. Kunden sind global agierende Konzerne aus allen Branchen. Die SNP wurde 1994 gegründet, ist seit dem Jahr 2000 börsennotiert und seit August 2014 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. Seit 2017 firmiert das Unternehmen als Europäische Aktiengesellschaft (Societas Europaea/SE).

Weitere Informationen unter www.snpgroup.com. (31.01.2020/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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