Rhön-Klinikum


WKN: 704230 ISIN: DE0007042301
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27.04.12 So macht man Rendite
26.04.12 Globalyze rät zur Annahme des Fresenius K.
13.04.12 RHÖN-KLINIKUM: Weiter sehr gut versorgt
15.09.11 Rhön-Klinikum - Defensiv durch die Krise


 
Meldung
Immer wieder bekommen wir von Globalyze kritische Zuschriften. Dabei ist der Tenor eigentlich immer \xE4hnlich. Zun\xE4chst hebt man unsere Unabh\xE4ngigkeit, die man uns auch abnimmt, hervor. Insbesondere sch\xE4tzen unsere Leser und Kunden unsere klare und eindeutige Positionierung, die sich nach deren Ansicht wohltuend von dem tagt\xE4glich gebotenen Einheitsbrei abhebt. Der Mut zur eigenen Meinung, auch und gerade, wenn es wenig opportun ist und mit Tabubr\xFCchen einhergeht, wird uns sehr zugutegehalten und honoriert. Auch h\xE4lt man unsere Strategie grunds\xE4tzlich f\xFCr seri\xF6s. Sie habe nur einen Makel, schrieb mir neulich einer. Und zwar, dass wir die Zukunft auch nicht vorhersehen k\xF6nnten. Was wir tats\xE4chlich nicht k\xF6nnen, aber im Gegensatz zu anderen auch gar nicht behaupten. Und schlie\xDFlich verweist man mitunter auf Verluste, die wir z.B. im letzten Jahr erwirtschaftet haben, die sie/Sie nur deshalb sehen, weil wir von Globalyze – im Gegensatz zu vielen Marktteilnehmern, die sich offenbar verstecken m\xFCssen - absolute Transparenz pflegen und diese auch offen zeigen. Wer au\xDFer uns zeigt den \xFCberhaupt j\xE4hrliche Renditen? Und zwar nicht nur nach oben, sondern auch nach unten. Was vollkommen normal ist. Oder jagen Sie etwa in Ihrem Privatleben von einem H\xF6hepunkt zum N\xE4chsten? Nein. Wie \xFCberall gibt es und muss es auch H\xF6hen und Tiefen geben. Das lehrt uns das Leben. Alles andere ist gefakt.

Wobei man fast auf den Gedanken kommen k\xF6nnte, dass die im Vorteil seien, die so weitermachen wie bisher, was die Finanzkrise und New Economy aber erst erm\xF6glichte. Auf jeden Fall fahren die uns Anschreibenden dann fort und verweisen auf ihre eigene Strategie, die mehr oder weniger erfolgreich und h\xE4ufig genug wenig \xFCberzeugend ist. Mittelfristig jedenfalls habe ich bisher recht wenige kennengelernt, die selbst eine nachhaltige \xFCberdurchschnittliche Rendite erwirtschaften.\xA0 Um z.B. Dividenden zu bekommen, geben sich viele unsinnigerweise mit Kursverlusten desselben Unternehmens wie bei der Deutsche Telekom oder GlaxoSmithKline oder mit den Kapitalerhalt nicht deckenden Seitw\xE4rtsverl\xE4ufen wie bei Procter & Gamble zufrieden.

Umso mehr verwundert es mich immer wieder, dass dann alle Finanzakteure unterschiedslos in Bausch und Bogen verurteilt werden. Das geht bis dahin, dass mir ein Kunde schrieb, dass er nur noch Berater Glauben schenken w\xFCrde, wenn dieser durch seine Aktienanlage reich geworden ist. Was nat\xFCrlich Unsinn ist, da er dann wohl keine Kunden mehr br\xE4uchte. Und jedes neue Gesch\xE4ft damit automatisch dem Untergang geweiht werden w\xFCrde. Wenn jeder sagen w\xFCrde, dass er erst in eine neu ge\xF6ffnete B\xE4ckerei gehen w\xFCrde, wenn sie voll ist, dann w\xE4re die wohl bald am Ende.

Und so schrieb ich ihm, dass das genau unser Problem in Deutschland ist. Viele warten ab, versuchen selbst etwas zu machen oder bringt sein Geld wie bisher zu den Banken. Vernichtet also Kapital statt es z.B. neuen und unverbrauchten Marktteilnehmern wie uns zu anzuvertrauen, die noch dazu systematisch Manipulation und Eigeninteressen in der Aktienanlage ausschlie\xDFen. Das soll einer kapieren.

Statt dass sie sich freuen, dass endlich ein Marktakteur da ist, der ehrlich, offen und transparent ist, versucht man ihm diese Transparenz, die er bei anderen nicht findet, gegen ihn zu verwenden. So verweisen manche immer wieder darauf, dass die Kurse einzelner Werte \xFCber ein halbes Jahr oder l\xE4nger zur\xFCckgehen. Diese Menschen vergessen aber, dass wir von Globalyze nicht kurzfristig, sondern mittelfristig, also auf einen Anlagehorizont von 4 bis 5 Jahre anlegen.

Die Kunst ist es n\xE4mlich nicht kurzfristig, sondern mittel- bis langfristig im Plus zu liegen. Und das geht nur mit einem systematisch fundamentalen und rationalen Ansatz.

Konkret aber will ich Ihnen an der Rh\xF6n-Klinikum AG, die gestern von der Fresenius ein \xDCbernahmeangebot bekam, einmal exemplarisch zeigen, wie unser Ansatz funktioniert. Wir haben im Juni 2010 mit dem Launch unseres neuen Produktangebots in den Top10 und Top10 Plus die Rh\xF6n Klinikum, die damals bei 18 Euro stand, als Empfehlung mit einem Kursziel von 24,31 Euro und einem Kurspotenzial von +35% in den Top10 Empfehlungen gehabt. Die dann folgende Kursentwicklung war alles andere als begeisternd (Sehen Sie sich bitte den Chart an).



F\xFCr den oberfl\xE4chlichen Betrachter lagen wir total daneben. Jeder Trendfolger h\xE4tte uns in der Luft zerrissen. Und dass man Kunden angesichts eines solchen Abw\xE4rtstrends schwer motivieren bzw. bei der Stange halten kann, versteht sich – denke ich - von selbst. Die an „Durchalteparolen“ erinnernden Worte klingen dann wahrscheinlich f\xFCr den Anleger dann immer ein wenig wie das Pfeifen des „Prinzip-Hoffnung-Liedchens“ im Walde.

Nun wissen Sie, dass unsere Kursziele durch unser TopValue Tool voll-automatisiert berechnet werden. Wir von Globalyze und ich pers\xF6nlich haben darauf also gar keinen Einfluss. Vielleicht h\xE4tten wir dann darauf reagiert, wie es – Hand auf’s Herz – angesichts eines solch r\xFCckl\xE4ufigen Charts wie bei der Rh\xF6n Klinikum AG wohl fast jeder gemacht h\xE4tte. N\xE4mlich zu verkaufen, und zwar mit Verlust. Was jetzt im Nachhinein gesehen, angesichts des Kaufangebotes von 22,50 Euro durch Fresenius ein riesiger Fehler gewesen w\xE4re.

Nun komme ich unseren Kritikern ja bis zu einem gewissen St\xFCck entgegen, wenn sie sagen, dass das doch eine Ausnahmesituation und nicht vergleichbar sei. Andererseits kontere ich denen damit, dass offenbar au\xDFer Globalyze auch noch die Vorst\xE4nde und Aufsichtsr\xE4te von Fresenius der Meinung waren und sind, dass die Aktie von Rh\xF6n-Klinikum Mehr-Wert sei. Und da die derzeit immerhin recht viel Kapital in die Hand, um das Unternehmen Rh\xF6n Klinikum AG zu kaufen, haben sie sich das sicherlich auch gr\xFCndlich \xFCberlegt. Fakt ist damit: Wir von Globalyze lagen mit unserem fundamentalen Ansatz die ganze Zeit \xFCber vollkommen richtig. Das schien aber so nicht zu sein, wenn man sich den Chart ansah. Die B\xF6rse lag also falsch. Aber warum?

Weil wir nicht nur wissen, sondern es gewisserma\xDFen auch verinnerlicht haben, dass Kurse Teufelswerk sind und man dem Markt bzw. den aneinandergereihten, irrational zustande kommenden Tageskursen, genannt Chart, nicht trauen, kann. Da ist zu viel Manipulation und Gier bzw. Angst im Spiel. Der B\xF6rsenkurs ist n\xE4mlich das Eine, der tats\xE4chliche Unternehmenswert das Andere. Wir von Globalyze sind \xFCberzeugt und sehen uns wieder einmal best\xE4tigt, dass der Kurs fr\xFCher oder sp\xE4ter zum fundamental ermittelten inneren Wert hintendiert. \xDCbrigens wie es die Theorie auch lehrt! Es ist also keine Hexerei.

Dabei beobachten wir h\xE4ufig das Ph\xE4nomen, dass die von uns empfohlenen Aktien erst einmal fallen. Sind wir aber samt Top Value Tool deshalb unwissende Schwachmaten?

Sind wir nat\xFCrlich nicht. Wenn Sie einmal den gesunden Menschenverstand einschalten. Warum? Ich antworte mit einer Gegenfrage: wann liebe Anleger bezeichnet man eine Aktie als unterbewertet? Richtig. Wenn keiner glaubt, dass die Aktie Mehr-Wert ist. Ist diese Aktie dann sonderlich nachgefragt bzw. steigt dann der Kurs? Nein, er steigt nicht, sondern f\xE4llt. Weil jeder sie f\xFCr eine Lusche h\xE4lt. Ist das nicht schizophren? Ja, ist es. Es ist aber dennoch vollkommen logisch. Und funktioniert das? Ja es funktioniert, sonst g\xE4be es Globalyze und auch Warren Buffett nicht.

Jetzt verstehen Sie vielleicht, warum Warren Buffett folgendes, scheinbar widerspr\xFCchliche Zitat von sich gab:

„Wenn ich eine Aktie kaufe und sie steigt unmittelbar danach, frage ich mich jedes Mal, was ich denn falsch gemacht habe.“

So wie eine Krise sich dadurch definiert, dass man sie nicht erkennt (sonst w\xFCrde man was dagegen tun; Stichwort Lehmann Pleite), definieren sich unterbewertete Aktien dadurch, dass man sie nicht nachfragt. Das ist wie mit der Schaufel im Sandkasten, die da liegt und erst dann interessant wird, wenn sie das erste Kind in die Hand nimmt. Die Eltern unter den Anlegern werden wissen, was ich meine.

Damit w\xE4re zum einen bewiesen, dass viele Marktteilnehmer \xFCber das Kindesalter nicht hinausgekommen sind und zweitens Globalyze mit seinem fundamentalen und voll-automatisierten Ansatz mittelfristig richtig liegt.

So und nicht anders macht man mittelfristig \xFCberdurchschnittliche Rendite! Etwas Mut, viel Geduld und Beharrlichkeit sowie jede Menge Vertrauen braucht man daf\xFCr allerdings schon. Dass das in unseren Zeiten, wo das Vertrauen vieler Anleger von Banken- und Versicherungsberatern aufs Brutalste missbraucht wurde und deshalb abhanden kam, viel verlangt ist, ist uns schon klar. Sonst w\xE4re es aber auch zu einfach. Ohne Vertrauen geht im Leben am Ende nun mal nichts. Da k\xF6nnen Sie noch so viel Kapital haben.

Ich w\xFCnsche Ihnen einen sch\xF6nen Tag und stets hohe Renditen.

Ihr Norbert Lohrke



Voll automatisiert, manipulationsfrei und renditestark: Aktienfonds Globalyze QuantValue ()
B\xF6rsennotiz: Hamburg, M\xFCchen, Tradegate.de.

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