| Märkte | Charts | Nachrichten | Research | Weitere Tools |
|
Profil Börsenplätze Historische Kurse |
Intraday Historisch |
Neuigkeiten Analysen |
Kolumnen Insider-Trading Kennzahlen |
Forum Jubii Europe News |
| Weitere Meldungen | |
| 30.06.09 | LYCOS Europe spekulativer Einstieg |
| 15.01.09 | LYCOS Europe kaufen |
| 11.09.03 | Lycos Europe nur für Zocker |
| 20.03.00 | Lycos Europe mit Erfolg |
| 17.03.00 | Lycos Europe ist teuer |
| 17.03.00 | Lycos Europe zeichnen |
| 16.03.00 | Lycos Europe zeichnen |
| 16.03.00 | Lycos Europe Zeichnungsgewinne |
| 15.03.00 | Infineon Zuteilung korrekt |
| 15.03.00 | Lycos Mutter ist attraktiver |
| 15.03.00 | Lycos Europe Zeichnungsgewinne |
| 14.03.00 | Lycos Europe zeichnen |
| 13.03.00 | Lycos Europe zeichnen |
| Meldung |
|
Der Börseninformationsdienst „Wirtschaftswoche heute“ glaubt, daß der Neuemissionskandidat Lycos Europe (WKN 932728) ein erfolgreiches Börsendebut hinlegen werde.
Bertelsmann-Erbe Christoph Mohn bringe den Internetdienst Lycos Europe an die Börse. Es gebe Anteilseigner, denen sei ihr Unternehmen lieb und teuer. So sehr, daß sie möglichst wenig davon aus der Hand geben möchten – selbst wenn sie das Unternehmen an die Börse bringen. Der Bertelsmann-Konzern, Bertelsmann-Erbe Christoph Mohn und die US-amerikanische Lycos Inc. wollten ursprünglich über eine Kapitalerhöhung 46 Millionen Aktien der Lycos Europe, Haarlem, an den Neuen Markt bringen. Vergangenen Freitag hätten die Besitzer dann beschlossen, doch nur 32,2 Millionen Aktien abzugeben. Damit verstoße die Emission gegen die Regeln des Neuen Marktes. Um Knappheitspreise für Aktien zu vermeiden und einen liquiden Handel sicherzustellen, müßten Unternehmen mindestens 20 Prozent ihrer Anteile unters Anlegervolk streuen. „Empfohlen“ würden von der Börse sogar 25 Prozent Streubesitz. Lycos liege mit 12,8 Prozent deutlich darunter. Weil 32 Millionen Aktien aber immer noch eine respektable Größe seien – manche Unternehmen am Neuen Markt emittieren weniger als zwei Millionen Aktien –, habe der designierte Börsenvorstand Volker Potthoff Lycos eine Ausnahmegenehmigung erteilt. In nächster Zeit dürfte der Verstoß durch eine Ausnahmeregelung nachträglich legitimiert werden: Die Börse erwäge, sehr große Emissionen von der 20-Prozent-Regel zu befreien. Offenbar bekomme Lycos auch mit der Light-Version des Börsengangs genug Geld in die Kasse. Mit den Erlösen wolle der Internetdienst seine Produkte verbessern. Außerdem plane Mohn, in Zukunft 150 Millionen Euro jährlich in Werbekampagnen zu stecken. Hauptzweck des Aktienemission sei aber ein anderer – Vorstandschef Mohn braucht die Lycos-Aktien als Akquisitionswährung. Er habe gesagt, daß man Firmen im Internetbereich kaum noch mit Cash bezahlen könne. Nur im Tausch gegen eigene Aktien komme Mohn an interessante Unternehmen heran. Langfristig würden Internetunternehmen mit einer Einmarkenstrategie nicht so schnell wachsen, habe Mohn in Anspielung auf die Suchmaschine Yahoo mitgeteilt. Yahoo sei weltweit die Nummer eins der Branche. Mohn wolle statt dessen viele verschiedene Internetmarken unter einem Dach verknüpfen und möglichst viele Nutzer innerhalb dieses Netzes hin- und herschieben. Zu seinem Geflecht zählten neben den Suchmaschinen Lycos und der vom Verlagshaus Gruner + Jahr übernommenen Fireball auch die laut „Wall Street Journal“ beliebteste US-Suchmaschine HotBot. Mit Tripod habe Lycos die nach Mohns Angaben marktführende Online-Gemeinde (Community) in Europa im Portfolio. Sie solle in diesem Jahr, also reichlich spät, wie die Analysten betonen, um eine Jugend-Community erweitert werden. Als alleinstehendes Produkt wäre es sehr schwierig, jetzt noch eine neue Community zu etablieren, räume Mohn ein. Doch man habe den Vorteil des Verbunds. So könne Lycos das neue Angebot – und vermutlich viele weitere – praktisch mit null Kosten bekannt machen. Der Lycos-Zugangsdienst Comundo biete den Internetzugang zum Ortstarif ohne weitere Gebühren an. Dieser habe innerhalb von drei Monaten bereits 370000 Nutzer angeworben. Im Vergleich zu T-Online (4,2 Millionen Nutzer) und AOL Deutschland (1,5 Millionen) sei Comundo aber noch unbedeutend. Letzter Baustein im Lycos-Imperium sei das Geschäft mit Musik im Internet. Unter dem Label Sonique sollten Webseiten aufgebaut werden, die per MP3-Technik das Herunterladen von Musik erlauben. Hier, wie auch in den anderen Bereichen, dürfte Lycos von der Nähe zu Bertelsmann profitieren.: Bertelsmann sei eine der interessantesten Quellen für Inhalte in Europa, so Mohn. Bankanalysten würden Lycos gigantisches Wachstum voraussagen. So solle der Umsatz von zuletzt 10,8 Millionen Euro auf 36 Millionen Euro klettern. Für 2003 plane der Jungunternehmer bereits 236,4 Millionen Euro Umsatz. Über 50 Prozent davon stammten aus der Werbung. In der Reichweite – und nur die sei für Werbeeinahmen entscheidend – liege das Lycos-Netz in Europa nach Yahoo auf Position zwei. In Deutschland sei nur T-Online stärker, das allerdings mit deutlichem Vorsprung. Weitere 35 bis 40 Prozent der Einnahmen würden laut Plan aus Provisionen im E-Commerce kommen. „Wir wollen Marktführer in Europa werden,“ gebe Mohn das Ziel vor. Das habe nach Meinung der Experten seinen Preis: Bis 2003 werde Lycos Verluste anhäufen. Erst ab 2004 seien Gewinne geplant. Dem Erfolg des Börsengangs dürfte dies ebenso wenig schaden wie die künstliche Verknappung der Aktien. Der vorbörsliche Kurs für die Aktie habe zu Wochenbeginn schon bei knapp 50 Euro gelegen. Kurs- und weitere Informationen zum Thema: Jubii Europe Aktuelle Diskussionen zum Thema: Google under Fire (16.05.12) Auf gehts JUBII ( ISIN ... (16.05.12) Todgesagte leben länger! (14.05.12) Aktuelle Nachrichten zum Unternehmen: telegate meldet Personalie (25.06.09) LYCOS Europe Hauptversammlun. (28.05.09) Lycos Europe weist Gewinn aus. (28.04.09) LYCOS Europe Kapitalrückzahlung (28.04.09) LYCOS Europe veröffentlicht ung. (28.04.09) Alle Nachrichten zum Unternehmen Aktuelle Analysen zu den Unternehmen: Jubii Europe |