Merck KGaA


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Meldung
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Merck-AktienAnalysevon "Der Aktionär":

Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie des Chemie- und Pharmakonzerns Merck (ISIN: DE0006599905, WKN: 659990, Ticker-Symbol: MRK, Nasdaq OTC-Symbol: MKGAF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.


Der Spezialchemie- und Pharmakonzern Merck KGaA setze sich nach dem Zukauf des US-Halbleiterzulieferers Versum für 2019 höhere Umsatz- und Ergebnisziele. Die Erlöse sollten 2019 nun auf 15,7 bis 16,3 Milliarden Euro steigen, wie der im DAX notierte Konzern am Donnerstag in Darmstadt mitgeteilt habe. Zuvor seien 15,3 bis 15,9 Milliarden Euro angepeilt worden. Beim um Sonderposten bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erwarte Merck nun 4,23 bis 4,43 Milliarden Euro. Zuvor habe die Spanne 4,15 bis 4,35 Milliarden betragen. 2018 habe der Konzern 14,8 Milliarden Euro umgesetzt und operativ 3,8 Milliarden Euro verdient.

Im Zeitraum Juli bis September habe der Umsatz um rund acht Prozent auf 4,05 Milliarden Euro zugelegt. Insbesondere hätten erneut die beiden stärksten Standbeine des Konzerns - das Pharmageschäft sowie die Laborsparte - zum Wachstum beigetragen. Hier hätten die Erlöse jeweils im zweistelligen Bereich zugelegt.

Im Pharmabereich habe sich etwa das Multiple-Sklerose-Mittel Mavenclad, für das Merck im Frühling die lang ersehnte Zulassung in den USA erhalten habe, erneut als verlässlicher Treiber erwiesen. Mit erzielten Erlösen von insgesamt 89 Millionen Euro seien die Schätzungen von Analysten leicht übertroffen worden. Die Nachfrage nach dem Krebsmittel Bavencio sei ebenfalls höher gewesen als im Schnitt erwartet: Die Erlöse hätten sich hier auf 29 Millionen Euro belaufen. Beim Multiple-Sklerose-Mittel Rebif seien die Umsätze dagegen wegen der anhaltend hohen Konkurrenz um mehr als 15 Prozent auf 318 Millionen Euro zurückgegangen. Die Schwierigkeiten bei dem Mittel seien aber erwartet worden.

Im Geschäft mit den Spezialmaterialien hätten sich die seit einiger Zeit bestehenden Probleme ebenfalls fortgesetzt: Der Umsatz sei hier um rund sieben Prozent auf 583 Millionen Euro zurückgegangen. Der noch stärkere organische Rückgang von über zehn Prozent habe durch positive Währungseffekte zum Teil kompensiert werden können. Der Konzern habe in diesem Bereich vor allem mit der wachsenden Konkurrenz aus Asien aber auch mit einer allgemeinen Marktschwäche zu kämpfen.

Rettung bringen solle eine stärkere Ausrichtung auf die Halbleiter- und Elektronikindustrie, in der sich der Konzern unter anderem wegen der weltweit steigenden Datennutzung bessere Geschäfte verspreche. Zu dem Zweck hätten die Darmstädter jüngst den US-Halbleiterzulieferer Versum sowie den kalifornischen Materialspezialisten Intermolecular gekauft. Den 5,8 Milliarden Euro teuren Versum-Deal hätten die Unternehmen Anfang Oktober abgeschlossen. Merck gehe davon aus, dass dies im Gesamtjahr 2019 zusätzliche Umsätze von rund 270 Millionen Euro in die Kassen spülen werde.

An der Börse sei der erhöhte Ausblick zunächst gut angekommen: Die Aktie habe vor Handelsbeginn um etwas mehr als ein Prozent zugelegt. Auf den ersten Blick erscheine das Zahlenwerk des Konzerns besser als gedacht, habe ein Händler kommentiert und die Umsatzentwicklung bei den wichtigsten Medikamenten der Darmstädter hervorgehoben. Die erhöhte Prognose liege zum Teil an günstigen Währungseffekten, zum Teil aber auch am Versum-Kauf. Im weiteren Handelsverlauf hätten aber Gewinnmitnahmen eingesetzt. Derzeit notiere die Aktie von Merck 1,5 Prozent im Minus und sei damit der drittstärkste Verlierer des Tages im DAX.

Angesichts der starken Kursentwicklung zuletzt sei die Korrektur nicht ungewöhnlich - zumal bei 115,20 Euro ein starker Widerstand warte: das Allzeithoch, dass vor gut zwei Jahren markiert worden sei. Hier dürfte das Papier nun erst einmal Kraft tanken, um einen Angriffsversuch darauf zu starten, so Marion Schlegel von "Der Aktionär". (Analyse vom 14.11.2019)

Mit Material von dpa-AFX

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Merck-Aktie:

XETRA-Aktienkurs Merck-Aktie:
108,05 EUR -1,55% (14.11.2019, 13:05)

Tradegate-Aktienkurs Merck-Aktie:
108,10 EUR -1,68% (14.11.2019, 13:06)

ISIN Merck-Aktie:
DE0006599905

WKN Merck-Aktie:
659990

Ticker-Symbol Merck-Aktie:
MRK

Nasdaq OTC Ticker-Symbol Merck-Aktie:
MKGAF

Kurzprofil Merck KGaA:

Merck KGaA ("Merck Gruppe") (ISIN: DE0006599905, WKN: 659990, Ticker-Symbol: MRK, Nasdaq OTC-Symbol: MKGAF), ein langfristig orientiertes Wissenschafts- und Technologieunternehmen in mehrheitlichem Familienbesitz, ist in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials tätig. Rund 52.000 Mitarbeiter arbeiten daran, im Leben von Millionen von Menschen täglich einen entscheidenden Unterschied für eine lebenswertere Zukunft zu machen. In Mercks Unternehmensgeschichte von mehr als 350 Jahren waren und werden Menschen immer im Mittelpunkt stehen. Von der Entwicklung präziser Technologien zur Genom-Editierung über die Entdeckung einzigartiger Wege zur Behandlung von Krankheiten bis zur Bereitstellung von Anwendungen für intelligente Geräte - Merck ist überall. 2018 erwirtschaftete Merck in 66 Ländern einen Umsatz von 14,8 Milliarden Euro.

Wissenschaftliche Forschung und verantwortungsvolles Unternehmertum sind für den technologischen und wissenschaftlichen Fortschritt von Merck entscheidend. Dieser Grundsatz gilt seit der Gründung 1668. Die Gründerfamilie ist bis heute Mehrheitseigentümer des börsennotierten Konzerns. Merck hält die globalen Rechte am Namen und der Marke Merck. Die einzigen Ausnahmen sind die USA und Kanada, wo die Unternehmensbereiche von Merck als EMD Serono, MilliporeSigma und EMD Performance Materials auftreten. (14.11.2019/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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