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WKN: 510480 ISIN: DE0005104806
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Meldung
Augsburg (www.aktiencheck.de) - SYZYGY-AktienAnalysevon der GBC AG:

Cosmin Filker und Matthias Greiffenberger, Aktienanalysten der GBC AG, raten in einer aktuellen Aktienanalyse zum Kauf der Aktie der Werbe- und Digitalagentur SYZYGY AG (ISIN: DE0005104806, WKN: 510480, Ticker-Symbol: SYZ).


Wie erwartet habe SYZYGY im ersten Quartal 2020 mit Umsatzerlösen in Höhe von 14,93 Mio. EUR (VJ: 15,69 Mio. EUR) eine nur leicht rückläufige Umsatzentwicklung erreicht. Hier seien im moderaten Umfang bereits Effekte aus der zunehmenden Ausbreitung von SARS-CoV-2 sichtbar. Weiterhin sei besonders für das laufende zweite Quartal 2020 mit einem rückläufigen Ausgabeverhalten der Kunden zu rechnen. Wie auch in den Vorperioden seien dabei die Umsatzerlöse der in Deutschland tätigen SYZYGY-Gesellschaften mit +6,3% auf 12,28 Mio. EUR (VJ: 11,55 Mio. EUR) erneut gestiegen. Hier habe die Gesellschaft abermals von Umsatzimpulsen der gewonnen Neukunden der vergangenen Perioden profitiert, dem jedoch die ersten Effekte aus der sich ausbreitenden Pandemie gegenübergestanden hätten.

Die umgesetzte Konzentration auf das deutsche Geschäft, verbunden mit notwendig gewordenen Restrukturierungsmaßnahmen bei den von einer Umsatzschwäche betroffenen ausländischen SYZYGY-Tochtergesellschaften, hätten insgesamt zu einer Verschiebung der regionalen Umsatzaufteilung geführt. Dieser Effekt habe sich in Q1 2020 fortgesetzt, mit einem weiteren Rückgang der im Ausland hätten Umsätze in Höhe von -41,6% auf 2,65 Mio. EUR erwirtschaftet (VJ: 4,54 Mio. EUR). Hier hätten sich insbesondere die in 2019 erfolgten Budgetkürzungen bei größeren Etats in Großbritannien und USA bemerkbar gemacht. Dabei habe SYZYGY in Großbritannien und in den USA durch die Neuausrichtung der operativen Strukturen sowie durch eine Stärkung des Vertriebs die Grundlage für Neukundenwachstum geschaffen. Einem Umsatzanstieg bei den im Ausland tätigen Tochtergesellschaften stünden nun jedoch die Effekte aus der Ausbreitung von SARS-CoV-2 entgegen.

Der in Höhe von -4,9% rückläufigen Umsatzentwicklung folge erwartungsgemäß ein EBIT-Rückgang in Höhe von -23,9% auf 1,10 Mio. EUR (VJ: 1,44 Mio. EUR). Während bei den Einstandskosten der erbrachten Leistungen im Vergleich zur Umsatzentwicklung ein leicht unterproportionaler Rückgang in Höhe von 3,1% ausgewiesen werde, hätten sich die weiteren Aufwandspositionen, wie die Vertriebs- und Verwaltungskosten, nahezu konstant entwickelt. Maßnahmen zur Reduktion von Personalkosten, wie etwa durch Kurzarbeit, hätten in den ersten drei Monaten 2020 noch keine sichtbaren Effekte gehabt. Eine Ergebnisbelastung ergebe sich zudem aus dem negativen Ergebnisbeitrag der ausländischen Tochtergesellschaften. Mit einem EBIT in Höhe von -1,17 Mio. EUR (VJ: -0,03 Mio. EUR) sei mittlerweile im sechsten Quartal in Folge die Gewinnschwelle nicht erreicht worden. Demgegenüber stehe der hohe Ergebnisbeitrag der deutschen Gesellschaften in Höhe von 1,58 Mio. EUR (VJ: 1,76 Mio. EUR).

Auch auf Ebene des Periodenergebnisses in Höhe von 0,65 Mio. EUR (VJ: 1,06 Mio. EUR) setze sich die rückläufige Entwicklung fort. Einen zusätzlichen Einfluss auf das Periodenergebnis habe das in den vergangenen Geschäftsjahren deutlich rückläufige Finanzergebnis. Auf der einen Seite weise SYZYGY, bei einem insgesamt rückläufigen Wertpapierbestand sowie infolge der insgesamt reduzierten erzielbaren Renditen am Kapitalmarkt, sukzessive niedrigere Finanzerträge auf. Im ersten Quartal hätten diese mit 0,08 Mio. EUR (VJ: 0,15 Mio. EUR) unterhalb des Vorjahresniveaus gelegen. Noch in der Periode 2014 - 2017 seien im ersten Quartal Finanzerträge zwischen etwa 0,4 und 0,6 Mio. EUR erzielt worden. Auf der anderen Seite würden im Zuge der IFRS 16 - Bilanzierung liquiditätsneutrale Finanzaufwendungen erfasst. Diese hätten sich im ersten Quartal 2020 auf -0,22 Mio. EUR belaufen (VJ: -0,16 Mio. EUR), was in Summe ein negatives Finanzergebnis in Höhe von -0,14 Mio. EUR (VJ: -0,01 Mio. EUR) zur Folge gehabt habe.

Angesichts der möglichen Auswirkungen der SARS-CoV-2-Pandemie sei im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres, insbesondere im laufenden zweiten Quartal, mit einer rückläufigen Geschäftsentwicklung zu rechnen. Bereits mit Veröffentlichung des Geschäftsberichtes 2019 habe das SYZYGY-Management einen Umsatzrückgang in einer Bandbreite von 10 bis 20% und eine EBIT-Marge im mittleren einstelligen Prozentbereich prognostiziert. Der Umsatz der deutschen Gesellschaften sollte im hohen einstelligen Prozentbereich bei den ausländischen Gesellschaften zwischen 20 und 30% zurückgehen. Mit aktueller Veröffentlichung des Quartalsberichtes sei diese Prognose bestätigt worden.

Unverändert gelte hier die Aussage, dass die Gesellschaft zwar kurzfristig von Budgetkürzungen oder von der Verschiebung geplanter Kampagnen betroffen sein dürfte, jedoch sei SYZYGY aufgrund des Dienstleistungsspektrums stärker in den Prozessen der Kunden eingebunden, als klassische Onlinemarketing-Anbieter. So dürfte das Plattformgeschäft deutlich weniger von Budgetkürzungen betroffen sein.

Auch die Analysten würden ihre Schätzungen gegenüber ihrer letzten Researchstudie (Studie vom 09.04.2020) unverändert lassen. Für das laufende Geschäftsjahr 2020 würden sie mit einem Umsatzrückgang in Höhe von 15% auf 54,61 Mio. EUR rechnen und gleichzeitig für die kommenden beiden Geschäftsjahre starke Aufholtendenzen unterstellen, mit einem Umsatzanstieg in Höhe von jeweils 15%. Die vom SYZYGY-Vorstand erwartete EBIT-Marge in einem mittleren einstelligen Prozentbereich sollte den Analystenschätzungen zur Folge bei 5,4% liegen, was einem erwarteten EBIT von 2,92 Mio. EUR entspreche. Besonders die zweite Jahreshälfte sollte, nachdem die Analysten für das zweite Quartal 2020 einen deutlichen Ergebnisrückgang unterstellen würden, wieder leichte Aufholtendenzen vorweisen. SYZYGY dürfte dabei mit Maßnahmen wie Kurzarbeit, Reduktion der freien Mitarbeiter, niedrigere Sachaufwendungen etc. insgesamt die operative Kostenbasis vermindern.

Das anvisierte EBIT-Margenniveau von 10% könnte bereits im kommenden Geschäftsjahr 2021 erreicht sowie in 2021 übertroffen werden. Künftig sollte das Finanzergebnis, da die Konzernliquidität nunmehr auf "Normalniveau" gefallen sei, keinen Ergebnisbeitrag mehr leisten. Im Gegenteil, durch die Fortführung der Bilanzierung nach IFRS 16 sollte SYZYGY in den kommenden Geschäftsjahren sogar ein negatives Finanzergebnis vorweisen. Unterm Strich sollte demnach, nach dem erwarteten deutlichen Rückgang des Nachsteuerergebnisses in 2020, in 2021 und 2022 wieder an den Niveaus der vergangenen Jahre angeknüpft werden.

Da Cosmin Filker und Matthias Greiffenberger, Aktienanalysten der GBC AG, ihre Schätzungen unverändert beibehalten, bestätigen sie ihr Kursziel von 9,25 EUR je Aktie. Beim aktuellen Aktienkurs in Höhe von 6,25 EUR belaufe sich das Kurspotenzial auf 48,0% und die Analysten würden damit weiterhin das Rating "kaufen" vergeben. (Analyse vom 05.05.2020)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze SYZYGY-Aktie:

Börse Stuttgart-Aktienkurs SYZYGY-Aktie:
5,75 EUR +4,55% (05.05.2020, 09:45)

ISIN SYZYGY-Aktie:
DE0005104806

WKN SYZYGY-Aktie:
510480

Ticker-Symbol SYZYGY-Aktie:
SYZ

Kurzprofil SYZYGY AG:

Die SYZYGY AG (ISIN: DE0005104806, WKN: 510480, Ticker-Symbol: SYZ) ist eine international tätige Agenturgruppe für digitales Marketing mit über 500 Mitarbeitern und Standorten in Bad Homburg, Berlin, Frankfurt, Hamburg, London, New York und Warschau. Seit 2000 ist SYZYGY im Prime Standard börsennotiert.

Als Kreativ-, Media- und Technologiedienstleister betreut die Gruppe Großunternehmen und renommierte Marken wie AVIS, BMW, Chanel, Daimler, Discovery Channel, Jägermeister, KfW, Mazda, nvidia, o2, Playstation und die Telekom. (05.05.2020/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Die diesem Artikel zugrundeliegende Finanzanalyse / Studie zu dieser Gesellschaft ist im Auftrag dieser Gesellschaft oder einer dieser Gesellschaft nahe stehenden Person oder Unternehmens erstellt worden.


 

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