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WKN: 766403 ISIN: DE0007664039
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Meldung
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-AktienAnalysevon "Der Aktionär":

Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie des Autobauers Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Ticker-Symbol: VLKPF) unter die Lupe.


Die beiden südkoreanischen Autobatterie-Hersteller SK Innovation und LG Energy Solution hätten in den USA einen potenziell folgenschweren Rechtsstreit für die Elektroauto-Produktion beigelegt. Die Einigung in dem zwei Jahre langen Disput hätten beide Unternehmen am Sonntag verkündet. Die Muttergesellschaft von LG Energy Solution, LG Chem, habe SK Innovation (SKI) im April 2019 in den USA wegen des Vorwurfs verklagt, Mitarbeiter abgeworben und Geschäftsgeheimnisse gestohlen zu haben.

Durch den Streit sei zuletzt auch die Erfüllung von Lieferverträgen von Volkswagen und Ford mit SKI in Gefahr geraten. VW habe im November 2018 mit SKI einen weiteren Zulieferer für die Akkus von E-Autos gefunden. Volkswagen habe die Einigung begrüßt.

Beide südkoreanischen Unternehmen möchten den Angaben zufolge sämtliche Rechtsverfahren in Südkorea und anderen Ländern in Verbindung mit E-Auto-Batterien zurückzuziehen und die nächsten Jahre auf gegenseitige Klagen verzichten. SKI habe sich bereit erklärt, zwei Billionen Won (etwa 1,5 Milliarden Euro) in bar und an Lizenzgebühren an LG zu zahlen. Beide Unternehmen hätten sich außerdem gegenseitig mit Patentklagen überzogen.

Südkoreas Handelsministerium habe die Einigung beider Unternehmen begrüßt, die kurz vor dem Inkrafttreten eines Importverbots in den USA für SKI-Produkte erfolgt sei. Der Chef der Volkswagen Group of America, Scott Keogh, habe sich erfreut gezeigt, dass beide Batterielieferanten ihre Differenzen beigelegt hätten. Nachdem die strittigen Fragen geklärt seien, konzentriere sich VW nun auf den Beginn der US-Produktion des vollelektrischen SUV ID.4 im Jahr 2022.

Die Internationale Handelskommission (ITC) in den USA habe im Februar in dem Fall zugunsten von LG entschieden. Die Einfuhr von Lithium-Ionen-Batterien durch SKI sollte demnach zehn Jahre verboten werden. Doch sollte SKI Batterien und Teile für die E-Auto-Produktion von Ford vier Jahre lang und für E-Fahrzeuge von VW zwei Jahre importieren können.

Die Volkswagen-Aktie kenne derzeit fast kein Halten. Aus charttechnischer Sicht würden die nächsten Etappenziele nun 253,05 Euro sowie das bisherige Allzeithoch aus dem Jahre 2015 bei 262,45 Euro lauten. Ein Sprung darüber wäre ein neues großes Kaufsignal.

Rücksetzer bleiben Kaufchancen, so Marion Schlegel von "Der Aktionär". (Analyse vom 12.04.2021)

(Mit Material von dpa-AFX)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
237,05 EUR -0,32% (12.04.2021, 10:28)

XETRA-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
236,65 EUR -0,21% (12.04.2021, 10:14)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

NASDAQ OTC-Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Autobauer Europas. Zwölf Marken aus sieben europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen Pkw, AUDI, SEAT, ŠKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN. Jede Marke hat ihren eigenständigen Charakter und operiert selbstständig im Markt. Dabei erstreckt sich das Angebot von Motorrädern über Kleinwagen bis hin zu Fahrzeugen der Luxusklasse.

Der Bereich Nutzfahrzeuge umfasst vor allem die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von leichten Nutzfahrzeugen, Lkw und Bussen der Marken Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN, zudem das Geschäft mit entsprechenden Originalteilen und Dienstleistungen. Die Zusammenarbeit der Nutzfahrzeugmarken MAN und Scania wird in der TRATON GROUP koordiniert. Das Angebot im Bereich Nutzfahrzeuge beginnt bei Pickups und reicht bis zu schweren Lkw und Bussen. Im Segment Power Engineering wird das Geschäft mit Großdieselmotoren, Turbomaschinen, Spezialgetrieben und Komponenten der Antriebstechnik abgebildet. Bis Oktober 2020 war hier auch das Geschäft von Renk enthalten.

Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen an. Dazu zählen die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft, das Flottenmanagementgeschäft sowie Mobilitätsangebote.

Unter der Vision "Shaping mobility - for generations to come" gibt der Volkswagen Konzern mit seiner geschärften Strategie TOGETHER 2025+ Antworten auf die Herausforderungen von heute und morgen. Das Ziel: Mobilität noch aktiver gestalten und nachhaltig sicherstellen - für heutige und kommende Generationen. Das Versprechen: Mit dem elektrischen Antrieb, der digitalen Vernetzung und dem autonomen Fahren macht das Unternehmen das Automobil sauberer, leiser, intelligenter und sicherer. Das Kernprodukt wird zugleich noch emotionaler und bietet ein ganz neues Fahrerlebnis. So kann das Auto auch künftig ein Eckpfeiler nachhaltiger, individueller und bezahlbarer Mobilität sein. Zudem bekennt sich der Volkswagen Konzern zum Pariser Klimaschutzabkommen und verpflichtet sich selbst - als eines der ersten Unternehmen der Branche - bis 2050 ein CO2-neutrales Unternehmen zu werden. Dazu gehören die Fahrzeuge genauso wie die Werke und Prozesse. (12.04.2021/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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