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Meldung

(neu: Schlusskurse, Analystenkommentar Deutsche Bank, ausführlichere Äußerung von Bernstein)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Investoren bei VW haben sich am Montag erleichtert gezeigt über das Ende des Machtkampfs bei Europas größtem Autobauer. Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch war am Wochenende überraschend zurückgetreten, nachdem er mit seinem Versuch gescheitert war, Vorstandschef Martin Winterkorn abzusägen.

Die im Dax notierten Vorzugsaktien sprangen zum Handelsschluss am Montag um 5,32 Prozent auf 245,45 Euro nach oben. Dies war zugleich das Tageshoch. Sie belegten damit den ersten Platz in dem ebenfalls sehr festen deutschen Leitindex. Der Machtkampf hatte die Papiere in den vergangenen Tagen merklich belastet. Das jetzige Plus sorgte auch im gesamten europäischen Autosektor für deutliche Aufschläge. An der Spitze der Stoxx-600-Branchenübersicht legte er um mehr als zweieinhalb Prozent zu.

Piëchs Rückzug sei insofern gut für VW, da sich das Management nun wieder mehr auf das operative Geschäft konzentrieren könne, kommentierte DZ-Bank-Analyst Michael Punzet. Piëch war am Samstag von seinem Posten als Aufsichtsratsvorsitzender zurückgetreten und auch seine Ehefrau Ursula gibt ihr Mandat im Kontrollgremium ab. Das Präsidium des VW-Aufsichtsrats begründete den Rücktritt mit einem zerrütteten Verhältnis.

BETRÄCHTLICHE REFORMEN ERWARTET

"Die Nachricht kam für uns und viele andere völlig unerwartet", schrieb Analyst Max Warburton von Bernstein Research. Dass die Marktreaktion "euphorisch" sein werde, habe er bereits erwartet. Wie auch Analyst Stefan Burgstaller von Goldman Sachs sieht er eine Ära zu Ende gehen und verwies darauf, dass Investoren nun mit beträchtlichen Reformen rechneten.

Warburton erwartet nun einen Aufstieg Winterkorns in das Kontrollgremium von Volkswagen. Unter einem neuen Konzernchef könne dann die künftige Struktur für den zweitgrößten Autobauer der Welt festgezurrt werden. Auch wenn Piëch als das Superhirn hinter VW gesehen werde, eröffne sein Abgang - wenn sich der Staub gelegt habe - neue Chancen für den Autokonzern, hieß es von Analyst Tim Rokossa von der Deutschen Bank. Die Fundamentaldaten für Volkswagen seien positiv.

Die Mandatsniederlegung des langjährigen Managers und Großaktionärs birgt laut Burgstaller aber nicht nur Chancen, sondern auch Risiken. Zwar sei die kurzfristige Unsicherheit geschwunden - Winterkorn werde wohl mindestens bis Ende seines Vertrags 2016 Vorstandschef bleiben - doch mit dem 78-jährigen Piëch verliere der Autobauer einen "visionären und strategischen Denker", schrieb er. Das Machtgleichgewicht beim Autobauer sei gestört, obschon wichtige Führungswechsel bei der Kernmarke VW und der Lkw-Sparte anstünden.

'MACHTVAKUUM NICHT AUSSER ACHT LASSEN'

Ein Händler warf die Frage auf, was Piëch nun als VW-Miteigentümer vorhabe. "Sorge dürfte aufkommen, dass er seine über Porsche gebündelte Beteiligung verkaufen könnte", sagte er. Zudem dürfe man auch das entstehende Machtvakuum nicht außer Acht lassen.

Piëch hält rund 13 Prozent der Stammaktien an der Porsche SE, die wiederum gut die Hälfte der Volkswagen-Stimmrechte kontrolliert. Rechnerisch können ihm damit etwa 6,7 Prozent der VW-Stammaktien zugeordnet werden. Die Eigentümer-Familien Porsche und Piëch haben ein Vorkaufsrecht, wenn ein Familien-Mitglied seine Anteile versilbern will./ck/das/stb/ajx/edh



 

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