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WKN: 766403 ISIN: DE0007664039
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Meldung
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-AktienAnalysevon "Der Aktionär":

Jochen Kauper vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie des Autobauers Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) unter die Lupe.


VW liege gut im Rennen. VW sei in die Produktion der Batteriesysteme für seine neue Elektroauto-Serie eingestiegen. Hinzu komme eine Kurszielanhebung von RBC.

Der VW-Konzern sei in die Produktion der Batteriesysteme für seine neue Elektroauto-Serie eingestiegen. In Braunschweig habe das Unternehmen am Freitag die Fertigung eröffnet. Die Batterie-Komponenten kämen in Modellen zum Einsatz, die auf dem Modularen Elektrobaukasten (MEB) basieren würden - unter anderem in dem gerade gestarteten ID.3, der eine Familie reiner E-Fahrzeuge bei Volkswagen begründe. Mehr als 300 Millionen Euro habe VW in den Neubau investiert.

VW wolle in Braunschweig bis zu 500.000 Batteriesysteme pro Jahr für verschiedene Marken herstellen. Bisher würden an dem Standort vor allem Fahrwerke, Lenkungen und Achsen produziert. Systeme für Batterien entwickle und fertige das Werk Braunschweig schon seit 2013, nun komme jedoch die Umstellung und Ausweitung auf den MEB. Fahrwerk-Chef Otto Joos habe gesagt, Braunschweig sei "ein wichtiger Bestandteil unserer E-Offensive".

Hinzu komme eine Kurszielanhebung für die VW-Aktie durch die RBC. Die Experten hätten das Ziel für die Aktie um fünf auf 216 Euro nach oben geschraubt. Auch die US-Investmentbank Goldman Sachs sehe die VW-Strategie derzeit sehr positiv. Neue Anreize der Bundesregierung zur Förderung von Elektrofahrzeugen könnten sich vorteilhaft auswirken auf die Gesamtbetriebskosten, habe Analyst George Galliers in einer Studie geschrieben. Sein Kursziel laute 193 Euro.

VW habe im Vergleich mit BMW und Daimler die klarste Strategie. Konzernchef Herbert Diess setze voll auf das Thema Elektromobilität. Der ID.3 solle Emotionen wecken und für VW den Durchbruch in Sachen E-Mobility bereiten. Hinzu kämen der e-tron von der Premium-Tochter Audi und der Taycan des Luxusautobauers Porsche.

Die Aktie sei seit Jahresbeginn um 48 Prozent geklettert. Daimler liege mit 24 Prozent vorne, BMW hinke mit einem Plus von 1,8 Prozent weiter hinterher. Die VW-Aktie habe zuletzt die Hürde bei 179,28 Euro geknackt. Aus technischer Sicht laute das nächste Ziel 191,78 Euro. Hier verlaufe der nächste starke horizontale Widerstand aus dem Jahr 2018.

Jochen Kauper von "Der Aktionär" rät die Volkswagen-Vorzugsaktie zu halten. (Analyse vom 11.11.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
180,32 EUR -0,90% (11.11.2019, 09:12)

Xetra-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
181,68 EUR (08.11.2019)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

Eurex Optionskürzel Volkswagen-Aktienoption:
VO3

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Automobilproduzent Europas.

Unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen steigerten sich im Jahr 2018 die Auslieferungen von Konzernfahrzeugen auf 10,8 Millionen (2017: 10,7 Millionen). Der Pkw-Weltmarktanteil beträgt leicht gesteigert 12,3 Prozent. Der Umsatz des Konzerns belief sich im Jahr 2018 auf 236 Milliarden Euro (2017: 230 Milliarden Euro). Das Ergebnis nach Steuern betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 12,2 Milliarden Euro (2017: 11,5 Milliarden Euro).

Zwölf Marken aus sieben europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen Pkw, Audi, SEAT, ŠKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN. Jede Marke hat ihren eigenständigen Charakter und operiert selbstständig im Markt. Dabei erstreckt sich das Angebot von Motorrädern über Kleinwagen bis hin zu Fahrzeugen der Luxusklasse.

Der Bereich Nutzfahrzeuge umfasst vor allem die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von leichten Nutzfahrzeugen, Lkw und Bussen der Marken Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN, zudem das Geschäft mit entsprechenden Originalteilen und Dienstleistungen. Die Zusammenarbeit der Nutzfahrzeugmarken MAN und Scania wird in der TRATON GROUP koordiniert. Das Angebot im Bereich Nutzfahrzeuge beginnt bei Pickups und reicht bis zu schweren Lkw und Bussen. Im Bereich Power Engineering wird das Geschäft mit Großdieselmotoren, Turbomaschinen, Spezialgetrieben, Komponenten der Antriebstechnik und Prüfsystemen zusammengefasst.

Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen an. Dazu zählen die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement.

Der Konzern wird sein automobiles Kerngeschäft neu ausrichten, u.a. mit fast 70 neuen E-Modellen bis zum Jahr 2028. Zudem stehen der Ausbau von Batterietechnologie und autonomes Fahren als neue Kernkompetenzen im Fokus. Parallel dazu wird als zweite Säule ein markenübergreifender Geschäftsbereich für intelligente Mobilitätslösungen aufgebaut.

Der Konzern betreibt in 20 Ländern Europas und in elf Ländern Amerikas, Asiens und Afrikas 122 Fertigungsstätten. 664.496 Beschäftigte produzieren rund um den Globus Fahrzeuge, sind mitfahrzeugbezogenen Dienstleistungen befasst oder arbeiten in weiteren Geschäftsfeldern. Seine Fahrzeuge bietet der Volkswagen Konzern in 153 Ländern an. (11.11.2019/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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