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Ein Zeitraum von 5 Jahren sollte normalerweise lange genug sein, um auch ein unglückliches Depot ins Plus zu führen. Wer allerdings im Herbst 2013 auf Aktien von Bayer (WKN:BAY001), RWE (WKN:703712), Volkswagen (WKN:766403) und die Deutsche Bank (WKN:514000) gesetzt hatte, der hat heute große Kapitalverluste zu beklagen. Können wir daraus etwas lernen? Ich denke schon.

Die Minus-Performance im Detail

Lass uns also zum Einstieg dem Übel ins Gesicht blicken:

5-Jahres-Performance Investment 19.10.2013 Performance Depotwert 19.10.2018
Deutsche Bank 2.500 € -69% 782 €
RWE 2.500 € -35% 1.620 €
Volkswagen 2.500 € -18% 2.062 €
Bayer 2.500 € -13% 2.167 €
Gesamtdepot 10.000 € -34% 6.630 €

Tabelle: erstellt vom Autor auf Basis von Angaben auf Wallstreet:Online 

Bei einem Investment von Zehntausend Euro hätte man also zum Stand 19. Oktober schmerzliche 3.370 Euro verloren. Als kleines Trostpflaster kann man dann noch die Dividenden dagegenrechnen. Vor allem Bayer hat nämlich über den ganzen Zeitraum steigende Ausschüttungen vorgenommen. Insgesamt wären hier wohl etwa 1.000 Euro zusammengekommen, so dass wir im Ergebnis rund ein Viertel verloren hätten.

Was die vier Unternehmen eint

So verschieden diese Konzerne auch sein mögen, so haben sie doch das ein oder andere gemeinsam. So können beispielsweise alle auf eine Phase des extremen Erfolgs verweisen:

– Bei Bayer hat der Konzernumbau hervorragende Resulte gezeigt, so dass der Pharmariese sogar kurzfristig den DAX anführen durfte.
– RWE schrieb Milliardengewinne und stand kurz vor der Welteroberung, als die Energiepreise besonders hoch waren und die Atomkraftwerke noch auf Hochtouren liefen.
– Volkswagen profitierte in den Jahren nach der Finanzkrise von ihrer erfolgreich implementierten Baukasten-Strategie sowie überlegenen Finanzierungsbedingungen und erklomm die globale Marktführerschaft.
– Die Deutsche Bank wurde im allgemeinen Investmentbanking-Boom nach oben gespült.

In Folge dieser tollen Entwicklungen gab es jeweils auf die ein oder andere Weise einen Sittenverfall. Größenwahn, Hybris und Selbstgefälligkeit machten sich breit bis hin zu unethischem Verhalten im Management. Anstatt die hohen Gewinne zu nutzen, um sich robuster aufzustellen, wurden eher noch größere Risiken eingegangen.

Die Lehren daraus

1. Unternehmenskultur ist ein wichtiges Kriterium

Die reinen Zahlen und vergangenen Erfolge sind sicherlich wichtige Indikatoren für das Potenzial eines Unternehmens und seiner Aktie. Aber wenn wir wissen wollen, wie es um die Zukunft steht, dann ist auch entscheidend, wie es um die Unternehmenskultur steht. Deshalb ist es nützlich, ein Gefühl für das Führungsteam zu bekommen, wann immer das möglich ist. Dazu gehören beispielsweise Interviews und Pressekonferenzen.

Daneben sind Stimmen aus der Belegschaft oder von Kunden und Zulieferern interessant, um besser einschätzen zu können, wie gut das Unternehmensgetriebe wirklich funktioniert. Manchmal glänzt die Oberfläche, aber darunter brodelt es. Die zuvor angesprochene Selbstgefälligkeit und Hybris, die sich aus dem Verhalten des Managements ablesen lassen, sind für mich deutliche Alarmzeichen.

Wie sieht es also aktuell aus? Bei Finanzdienstleistern kann ich beispielsweise seit einiger Zeit wieder etwas mehr Bescheidenheit erkennen, was grundsätzlich positiv ist. Der Autosektor tendiert trotz Dieselskandal weiterhin leicht zur Selbstgefälligkeit und im Tech-Sektor treibt nach meiner Einschätzung vielerorts die Hybris ihr Unwesen. Diese Faktoren muss man ins Verhältnis zum aktuellen Kursniveau setzen.

2. Man sollte sich nicht auf schematische Diversifizierung verlassen

Viele Anleger legen großen Wert auf eine diversifizierte Depotzusammenstellung. Schauen wir uns die vier Verlierer-Aktien an, könnten diese kaum vielfältiger sein. Mit Pharma, Versorger, Automobil und Finanzen werden völlig unterschiedliche Sektoren abgedeckt. Und doch sind alle in den Keller gerauscht. Vielleicht wäre das Ergebnis etwas besser ausgefallen, wenn man auch geographisch gestreut und auf internationale Konkurrenten gesetzt hätte.

Viel wichtiger als solch eine schematische Diversifizierung erscheint mir jedoch die zeitliche Streuung. Das bedeutet, dass man nicht an einem Tag sein vermeintlich super diversifiziertes Depot zusammenstellt und dann nichts mehr tut, sondern vielmehr Monat für Monat (oder Quartal für Quartal) nach neuen Einstiegschancen Ausschau hält. Wäre man so vorgegangen, hätte man vielleicht die VW-Aktie 2015 für rund 100 Euro nachgekauft oder die RWE-Aktie 2016 für knapp 12 Euro — dann sähe das Endergebnis viel erfreulicher aus.

3. Der Normalfall ist deutlich besser

Die Tatsache, dass man mit solchen Standardwerten auch auf längere Sicht große Verluste einfahren kann, mag den ein oder anderen beunruhigen. Dabei müssen wir uns aber auch bewusst machen, dass dies ein Extremfall ist. Normalerweise hätte man mit vier zufällig ausgewählten DAX-Werten eher ein Drittel beim Kurs zugelegt und zudem noch einen Batzen an Dividenden ausbezahlt bekommen.

Mit einer besonders glücklichen Hand wäre selbst ohne die starken Neuzugänge Wirecard (WKN:747206), Vonovia (WKN:A1ML7J) und Covestro (WKN:606214) durchaus eine Verdopplung drin gewesen, was einer Jahresperformance von 15 % zuzüglich Dividenden entspricht.

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Ralf Anders besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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