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WKN: 766403 ISIN: DE0007664039
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Meldung
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-AktienAnalysevon "Der Aktionär":

Jochen Kauper vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie des Autobauers Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) unter die Lupe.


Das Urteil sei gekommen wie erwartet. VW-Kunden stehe im Dieselskandal grundsätzlich Schadenersatz zu. Jedoch: Kunden müssten sich auf den Kaufpreis die gefahrenen Kilometer anrechnen lassen.

In seinem ersten Urteil zum VW-Abgasskandal habe der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe festgestellt, dass klagende Käufer ihr Auto zurückgeben und das Geld dafür einfordern könnten.

Die obersten Zivilrichter hätten mit ihrer Entscheidung ein käuferfreundliches Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Koblenz bestätigt. Es habe den VW-Konzern wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung verpflichtet, dem Käufer eines gebrauchten VW Sharan gut 25.600 Euro plus Zinsen zu erstatten. Der Mann habe argumentiert, er habe der Werbung vertraut und geglaubt, ein sauberes Auto gekauft zu haben. Der Kläger habe sein Auto 2014 knapp für 31.500 Euro gekauft und den vollen Preis von Volkswagen zurück gewollt.

"Es war klar, dass VW Schadenersatz leisten muss. Und es war klar, dass auf die Rückgabe des Fahrzeugs zum früheren Verkaufspreis ohne weitere Anrechnungen es nicht kommen würde, sondern Nutzungen - also gefahrene Kilometer - angerechnet werden. Zusätzlich teilen sich Kläger und Beklagte die Verfahrenskosten", habe Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer gegenüber dem "Aktionär" gesagt.

Es sei für VW ein Urteil, mit dem man leben könne. "Auch weil bisher ja im Rahmen der Musterfeststellungsklage tausende von Verbrauchern die freiwillige VW-Wiedergutmachungszahlung akzeptiert hatten", so Dudenhöffer.

Der Skandal um die illegale Abgastechnik in Millionen VW-Fahrzeugen sei im Herbst 2015 aufgeflogen. Damals sei ans Licht gekommen, dass die Stickoxid-Emissionen des Motorentyps EA189 viel höher gewesen seien, als Tests auf dem Prüfstand gezeigt hätten. Verantwortlich sei eine Software gewesen, die die volle Abgasreinigung nur auf dem Prüfstand aktiviert habe.

Wichtig sei, dass längst nicht alle betroffenen Diesel-Käufer Schadenersatz bekämen. Nur wer selbst geklagt habe, könne überhaupt profitieren.

Nach VW-Angaben seien bundesweit noch rund 60.000 Verfahren anhängig, also nicht rechtskräftig entschieden oder per Vergleich beendet. Das BGH-Urteil sei für viele dieser Fälle eine wichtige Weichenstellung. Trotzdem seien immer noch viele Rechtsfragen ungeklärt. Die Karlsruher Richter hätten für Juli bereits die nächsten drei Verhandlungen zu anderen Diesel-Fällen angesetzt, weitere sollten folgen.

"VW wird das Thema elegant "abräumen" und die Rechtsanwalts-Kanzleien werden eben doch weniger Geschäft machen, wie erhofft. Ein weiterer Schritt, um den Dieselgate bei VW in den Geschichtsbüchern zu lassen. VW kann in die Zukunft schauen", so Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer. (Analyse vom 25.05.2020)

Mit Material von dpa-AFX

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
132,06 EUR -1,18% (25.05.2020, 13:30)

Xetra-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
132,02 EUR -0,57% (25.05.2020, 13:15)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

Eurex Optionskürzel Volkswagen-Aktienoption:
VO3

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Autobauer Europas.

Unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen steigerten sich im Jahr 2019 die Auslieferungen von Konzernfahrzeugen auf 10,97 Millionen (2018: 10,8 Millionen). Der Pkw-Weltmarktanteil stieg auf 12,9 Prozent an (2018: 12.2 Prozent). Der Umsatz des Konzerns belief sich im Jahr 2019 auf 252,6 Milliarden Euro (2018: 236 Milliarden Euro). Das Ergebnis nach Steuern betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 14,0 Milliarden Euro (2018: 12,2 Milliarden Euro).

Zwölf Marken aus sieben europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen Pkw, Audi, SEAT, ŠKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN. Jede Marke hat ihren eigenständigen Charakter und operiert selbstständig im Markt. Dabei erstreckt sich das Angebot von Motorrädern über Kleinwagen bis hin zu Fahrzeugen der Luxusklasse.

Der Bereich Nutzfahrzeuge umfasst vor allem die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von leichten Nutzfahrzeugen, Lkw und Bussen der Marken Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN, zudem das Geschäft mit entsprechenden Originalteilen und Dienstleistungen. Die Zusammenarbeit der Nutzfahrzeugmarken MAN und Scania wird in der TRATON GROUP koordiniert. Das Angebot im Bereich Nutzfahrzeuge beginnt bei Pickups und reicht bis zu schweren Lkw und Bussen. Im Bereich Power Engineering wird das Geschäft mit Großdieselmotoren, Turbomaschinen, Spezialgetrieben, Komponenten der Antriebstechnik und Prüfsystemen zusammengefasst.

Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen an. Dazu zählen die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement.

Der Konzern betreibt in 20 Ländern Europas und in elf Ländern Amerikas, Asiens und Afrikas 124 Fertigungsstätten. 671.205 Beschäftigte produzieren rund um den Globus Fahrzeuge, sind mitfahrzeugbezogenen Dienstleistungen befasst oder arbeiten in weiteren Geschäftsfeldern. Seine Fahrzeuge bietet der Volkswagen Konzern in 153 Ländern an. (25.05.2020/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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