USU Software


WKN: A0BVU2 ISIN: DE000A0BVU28
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Meldung

Gestern hat die USU Software AG (WKN A0BVU2) ihre Ergebnisse des zweiten Quartals präsentiert. Bereits im Vorfeld hatte Hauck&Aufhäuser-Analyst Lars Dannenberg auf gute Zahlen spekuliert. Mit Erlösen von 14,3 Mio. Euro und einem bereinigten EBIT von 1,5 Mio. Euro haben die Schwaben die Umsatz- und Gewinnschätzung des Experten (14,2 Mio. Euro Umsatz, 1,3 Mio. bereinigtes EBIT) nun sogar übertroffen. Bei einem organischen Umsatzplus von 16 % steigerte der Spezialist für IT- und Knowledge-Management seine Auslandsquote auf 28%.

Erfolge im US-Markt

Vor allem die ungebrochene Nachfrage großer Unternehmen nach der weltweit führenden Lösung für Software-Lizenzmanagement beschert USU volle Auftragsbücher. Inzwischen vertrauen bereits 80 Prozent der DAX-Konzerne und 35 Fortune Global 500 Unternehmen auf das Know-how der Schwaben. Der Lohn: Im zweiten Quartal kletterten die margenstarken Lizenzerlöse im Vorjahresvergleich um beeindruckende 47 % auf 2,25 Mio. Euro.

Mit seiner 2012 gegründeten Tochter Aspera Technologies Inc. hat sich der Konzern innerhalb kurzer Zeit erfolgreich in den USA etabliert. „Das Wachstum in den USA ist größer, als wir dies selbst erwartet haben. Im US-Markt sehen wir auch zukünftig ein sehr hohes Ertragspotenzial“, ist USU-Vorstandschef Bernhard Oberschmidt optimistisch. Hinzu kommt die erfolgreiche Kooperation mit dem Softwareriesen CA, die USU einen jährlichen Garantieumsatz von mindestens einer Million Euro beschert.

KGV 12 – Kursziel 16,50 Euro

Für das Gesamtjahr prognostiziert Analyst Dannenberg eine EBIT-Verdopplung von 3,4 Mio. Euro in 2013 auf 7,0 Mio. Euro. Für 2015 hält er einen weiteren EBIT-Sprung auf 10,4 Mio. Euro und ein Nettoergebnis von 10,0 Mio. Euro bzw. 1,08 Euro je Aktie für möglich. Damit würde das 2015er-KGV auf moderate 12 sinken. Den fairen Wert der USU-Aktie sieht Dannenberg bei 16,50 Euro. Und auch Dividendenfans kommen bei dem Wachstumswert auf ihre Kosten: Etwa die Hälfte des operativen Gewinns wollen die Schwaben jährlich an ihre Aktionäre ausschütten.

Nachdem Anfang Juni in der Spitze bereits 16 Euro für eine USU-Aktie bezahlt wurden, hat die jüngste Korrektur die Notierung wieder auf das Niveau von 13 Euro gedrückt. Die starken Q2-Zahlen belegen den intakten Wachstumskurs der Schwaben, zumal Konzernlenker Oberschmidt ehrgeizige Ziele hat: Bis 2017 will er die Schallmauer von 100 Millionen Euro Umsatz durchbrechen – bei einer auf über 15 % steigenden bereinigten EBIT-Marge. Größere Akquisitionen sind dabei noch nicht einmal berücksichtigt, mit diesen würden sich die Schwaben zusätzliches Wachstumspotenzial erschließen. Oberschmidt ist denn auch überzeugt: „USU wird in eine ganz andere Liga aufsteigen.“ Die Chancen stehen gut, dass dies mittelfristig auch für die USU-Aktie gilt.

Ihr Christoph Martin

 

 



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