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Meldung
Augsburg (www.aktiencheck.de) - USU Software-AktienAnalysevon der GBC AG:

Cosmin Filker und Marcel Goldmann, Aktienanalysten der GBC AG, stufen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der USU Software AG (ISIN: DE000A0BVU28, WKN: A0BVU2, Ticker-Symbol: OSP2) weiterhin mit "kaufen" ein.


In den ersten neun Monaten 2019 habe die USU Software AG mit einem Umsatzanstieg in Höhe von 6,9% auf 68,71 Mio. EUR (VJ: 64,28 Mio. EUR) den eingeschlagenen Wachstumskurs fortgesetzt. Eine besonders starke Entwicklung habe die Gesellschaft dabei bei den margenstarken Lizenzerträgen verzeichnet, die gegenüber dem Vorjahr um 32,3% auf 10,36 Mio. EUR (VJ: 7,83 Mio. EUR) deutlich zugelegt hätten. Hierzu beigetragen hätten insbesondere die Gewinnung von Neuaufträgen in Deutschland einerseits sowie andererseits der Abschluss von Großaufträgen in den USA, bei denen es zuvor zu Verschiebungen gekommen sei. Parallel hierzu habe sich die höhere Nachfrage nach SaaS-Lösungen fortgesetzt, womit bei den Wartungs/SaaS-Umsätzen ein Umsatzanstieg in Höhe von 11,0% auf 21,08 Mio. EUR (VJ: 18,99 Mio. EUR) erreicht worden sei. Demgegenüber stünden aber Beratungsumsätze, die sich mit 36,52 Mio. EUR (VJ: 36,93 Mio. EUR) nur konstant entwickelt hätten.

Die ausgebaute Umsatzbasis, hier insbesondere die hohe Dynamik der margenstarken Lizenzumsätze, habe einen deutlich überproportionalen EBIT-Anstieg zur Folge gehabt. Das um akquisitionsbedingte Sondereffekte bereinigte EBIT habe sich dabei um 58,2% auf 2,88 Mio. EUR (VJ: 1,82 Mio. EUR) und die dazugehörige bereinigte EBIT-Marge auf 4,2% (VJ: 2,8%) erhöht. Auch das Nachsteuerergebnis, wo ein signifikanter Anstieg auf 1,40 Mio. EUR (VJ: 0,27 Mio. EUR) erzielt worden sei, habe vom starken Ausbau der Umsatzerlöse, hier vor allem des Lizenzgeschäftes profitiert.

Trotz der positiven Entwicklung in den ersten neun Monaten 2019 sehe der Vorstand für das vierte Quartal 2019 eine tendenzielle Verschiebung von Lizenzerträgen hin zu SaaS-Abschlüssen, was eine Abflachung der Umsatzdynamik nach sich ziehen würde. Darüber hinaus würde sich der einmalige Ergebnisbeitrag der Lizenzumsätze über die SaaS-Vertragslaufzeit hinweg verteilen, was ebenfalls zu einem Rückgang des Ergebniswachstums führen würde. Parallel dazu würden sich die erhofften Umsatzimpulse aus Frankreich verschieben, wo Anfang des laufenden Geschäftsjahres 2019 ein neuer renommierter Vertriebsleiter und neue Vertriebsmitarbeiter eingestellt worden seien. Schließlich habe sich das erhoffte Umsatzwachstum des Beratungsgeschäftes verschoben, so dass das USU-Management die Prognosen angepasst habe.

Während bislang für 2019 Umsatzerlöse von 98 bis 101 Mio. EUR erwartet worden seien, sollten nun Umsätze zwischen 93 bis 95 Mio. EUR erreicht werden. Auch das bisher erwartete bereinigte EBIT in Höhe von 7,5 bis 10 Mio. EUR sei auf 5 bis 8 Mio. EUR reduziert worden. Auf Grundlage der niedrigeren 2019er Prognosen sei die Mittelfristplanung ebenfalls angepasst worden. Das durchschnittliche organische Wachstum der kommenden Jahre solle bei rund 10% liegen, welches in den nächsten vier Jahren von einer Verbesserung der bereinigten EBIT-Marge auf 13 bis 15% begleitet werden sollte. Bislang seien für 2021 Umsatzerlöse in Höhe von 125 Mio. EUR und eine bereinigte EBIT-Marge in Höhe von 14,3% erwartet worden. Die EBIT-Margenerwartung sei vor dem Hintergrund der zu Lasten des Lizenzgeschäftes steigenden SaaS-Erlöse reduziert worden.

Darauf aufbauend hätten die Experten ihre Umsatzprognosen deutlich reduziert. In 2019 würden sie mit Umsatzerlösen in Höhe von 93,20 Mio. EUR (bisher: 98,50 Mio. EUR), in 2021 in Höhe von 102,52 Mio. EUR (bisher: 113,74 Mio. EUR) und in 2022 in Höhe von 112,77 Mio. EUR (bisher: 125,00 Mio. EUR) rechnen. Das bereinigte EBIT sollte bis zum Geschäftsjahr 2021 auf 10,97 Mio. EUR zulegen, was deutlich unterhalb der bisherigen Analystenprognose von 18,07 Mio. EUR liege.

Im Rahmen des DCF-Bewertungsmodells hätten die Prognoseanpassungen zu einer Reduktion des Kursziels auf 19,70 EUR (bisher: 24,70 EUR) geführt.

Beim aktuellen Kursniveau in Höhe von 15,80 EUR (21.11.19; 14:49 Uhr) liegt ein Kurspotenzial in Höhe von 24,7% vor und Cosmin Filker und Marcel Goldmann, Aktienanalysten der GBC AG vergeben für die USU Software-Aktie unverändert das Rating "kaufen". (Analyse vom 25.11.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze USU Software-Aktie:

Xetra-Aktienkurs USU Software-Aktie:
15,85 EUR +1,93% (25.11.2019, 09:40)

Tradegate-Aktienkurs USU Software-Aktie:
15,85 EUR +1,28% (25.11.2019, 09:40)

ISIN USU Software-Aktie:
DE000A0BVU28

WKN USU Software-Aktie:
A0BVU2

Ticker-Symbol USU Software-Aktie:
OSP2

Kurzprofil USU Software AG:

Die USU-Gruppe (ISIN: DE000A0BVU28, WKN: A0BVU2, Ticker-Symbol: OSP2) ist der größte europäische Anbieter für IT- und Knowledge-Management-Software. Marktführer aus allen Teilen der internationalen Wirtschaft schaffen mit USU-Anwendungen Transparenz, sind agiler, sparen Kosten und senken ihre Risiken. Neben der 1977 gegründeten USU AG gehören auch die Tochtergesellschaften Aspera GmbH, Aspera Technologies Inc., LeuTek GmbH, OMEGA Software GmbH, USU Consulting GmbH sowie die BIG Social Media GmbH zu der im Prime Standard der Deutschen Börse sowie im GEX notierten USU Software AG. (25.11.2019/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Die diesem Artikel zugrundeliegende Finanzanalyse / Studie zu dieser Gesellschaft ist im Auftrag dieser Gesellschaft oder einer dieser Gesellschaft nahe stehenden Person oder Unternehmens erstellt worden.


 

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