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Meldung

Adidas ist nicht nur DAX-Spitzenreiter in diesem Jahr, auch gegenüber der Branchenkonkurrenz inklusive Nike kann sich das Unternehmen absetzen - zumindest an der Börse. 4.
August 2016. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Am morgigen Freitag ist es soweit: Die olympischen Spiele in Rio beginnen, über 10.000 Athleten sind am Start. Nach der Fußball-Europameisterschaft ist das schon das zweite große Sport-Event in diesem Jahr - für die Sportartikelindustrie abermals eine ideale Gelegenheit, sich zu präsentieren.

 

Die Goldmedaille an der Börse hat sich allerdings Adidas längst gesichert: Nachdem die Aktie des Herzogenauracher Unternehmens bereits 2015 stärkster DAX-Titel war, hat sie mit einem Kursplus von fast 60 Prozent auch in diesem Jahr die Nase vorn. Den jüngsten Schub gab es vergangene Woche, als Adidas bereits zum vierten Mal die Prognose für 2016 anhob. Bei den anderen Sportartikelherstellern hat es zuletzt nicht so geglänzt. "Adidas hat allen die Show gestohlen", erklärt Jan Vrbsky von der Baader Bank.

VrbskyVrbsky
 

Nike: Verluste nach Höhenflug

Nachgegeben hat in diesem Jahr zum Beispiel die Aktie des Weltmarktführers Nike: Der Kurs hatte im November an der Börse Frankfurt (WKN 866993) noch ein Allzeithoch von 64 Euro erreicht, aktuell sind es 49,15 Euro. In den fünf Jahren bis Ende 2015 hatte sich der Kurs allerdings versechsfacht. "Die letzten Quartalszahlen haben enttäuscht", erklärt Walter Vorhauser von Oddo Seydler. Nike kam im am 31. Mai beendeten vierten Quartal des Geschäftsjahrs lediglich auf ein Umsatzplus von 6 Prozent. "Während das Geschäft in China und Europa gut lief, hat sich der Heimatmarkt schwach entwickelt." Nun müsse abgewartet werden, ob sich der Trend im gerade abgelaufenen ersten Quartal fortgesetzt habe.

Gebremstes Tempo: Under Armour

Einen extrem guten Lauf hatte in den vergangenen Jahren auch Under Armour, doch auch hier hat die Erfolgsstory Kratzer bekommen. Die Aktie, die im April gesplittet wurde und an der Börse Frankfurt einmal mit Dividende (WKN A0HL4V) und in einer Variante ohne Dividende (WKN A2AF8T) gehandelt wird, hat in diesem Jahr ebenfalls verloren. Zwischen Anfang 2014 und Ende 2015 hatte sich der Kurs allerdings verdoppelt, seit Anfang 2010 sogar fast verzwanzigfacht. "Under Armour gilt als großer Mitbewerber von Adidas und Nike und hat Puma und Reebok vom Umsatz her schon überholt", berichtet Vorhauser.

 

Nach dem durchschlagenden Erfolg in den USA kamen die Expansion nach Asien und Europa und die Ausweitung des Geschäfts auf andere als die traditionellen US-amerikanischen Sportarten. "Nur am Gewinn hapert es noch", meldet Vorhauser. So konnte der Konzern im zweiten Quartal seinen Umsatz um 28 Prozent auf 1 Milliarde US-Dollar steigern - insbesondere Basketball-Star Stephen Curry sorgte für einen Schub. Der Gewinn lag aber nur bei 6 Millionen US-Dollar. Dazu beigetragen hat auch die Pleite der US-Handelskette Sports Authority, die zu hohen Abschreibungen führte. "Das Wachstum stößt an die Grenzen", meint Vrbsky. "Derartige Raten sind nicht durchzuhalten." Auch die Erwartungen an der Börse seien mittlerweile sehr hoch.

VorhauserVorhauser
 

Amer Sports tritt auf der Stelle

Ebenfalls seitwärts nach vielen Jahren mit satten Kursgewinnen ging es für den finnischen Sportausrüster Amer Sports (WKN 870547), zu dem Marken wie Atomic, Salomon und Wilson gehören. Aktuell wird die Aktie an der Börse Frankfurt zu 24,78 Euro gehandelt nach im Hoch 28 Euro im Dezember. Vor zwei Jahren waren es aber nur 14 Euro, vor vier Jahren 9 Euro. Für das zweite Quartal gab Amer Sports diese Woche ein Umsatzplus von 4 Prozent auf 477 Millionen Euro bekannt.

Kein Geldregen durch Olympia

Generell ist die Branche Vrbsky zufolge schwer einzuschätzen. "Es hängt viel davon ab, ob auf den richtigen Trend gesetzt wird." Auch die Markenbotschafter spielten eine große Rolle. "Nike ist auf der Suche nach dem zweiten Michael Jordan."

Die Olympischen Spiele bringen übrigens nicht unbedingt Geld in die Kassen der Sportartikelhersteller. "Olympia ist eher eine Marketing-Plattform", erklärt Vorhauser. "In den Umsätzen schlägt sich das, anders als die Fußball-Europa- und -Weltmeisterschaften, nicht nieder." Die Präsenz bei den Spielen werde auch teuer erkauft, speziell der Status als offizieller Lieferant des Internationalen Olympischen Komitees verschlinge viel Geld. Adidas ist übrigens - anders als bei den vergangenen Spielen in Peking und London - kein offizieller Rio-Partner. Die deutschen Sportler tragen aber bei der Eröffnungs- und Schlussfeier Adidas-Kleidung, der Deutsche Olympische Sportbund bekommt für seine Sportler und Betreuer die Kollektion kostenlos gestellt. Außerdem stattet Adidas fünf weitere nationale Olympische Komitees aus, unter anderem die Briten und Australier.

Analysten setzen eher auf Nike

Was die weitere Kursentwicklung von Adidas angeht, zeigen sich Aktienanalysten jetzt eher skeptisch: So raten derzeit Equinet, Independent Research und die Citigroup zum Verkauf, mit "Neutral" oder "Halten" votieren das Bankhaus Lampe, JP Morgan, DZ Bank und die Commerzbank. Lediglich Goldman Sachs und Kepler Cheuvreux empfehlen noch den Einstieg. Bei Nike wird hingegen fast durchweg zum Kauf geraten, etwa von der UBS, Nomura, JP Morgan, der Credit Suisse und Goldman Sachs. Die UBS hält die Sorgen vor schwächerer Nachfrage in den USA für überzogen, sie nennt ein Kursziel von 70 US-Dollar, gestern waren es in New York 54,75 US-Dollar.

von Anna-Maria Borse 4. August 2016, © Deutsche Börse AG






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