Kuka


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Meldung
Der Augsburger Roboter-Bauer Kuka ist auf der Erfolgskurs. Wichtiger Kunde ist die Automobilindustrie, daher profitiert man von der zunehmenden Automatisierung in der Branche. Die Aktie hat zusammen mit den Automobilwerten in den vergangenen Jahren haussiert und damit selbst den MDAX meilenweit hinter sich gelassen. Bei einem Blick auf die Rekordergebnisse des Roboter- und Anlagenbauers ist die Rally bei dem Papier leicht nachvollziehbar. Inzwischen sind die Erwartungen an den Konzern allerdings schon sehr hoch.

Bei Kuka läuft das Geschäft auf Hochtouren: Das zeigen die neuesten Zahlen einmal mehr eindrucksvoll. Im zweiten Quartal war der Umsatz um 16 Prozent auf den Rekord von 506,1 Mio. Euro hochgeschossen. Die operative Marge, gemessen am Gewinn vor Zinsen und Steuern, lag bei beachtlichen 6,7 Prozent. Die Augsburger profitieren vor allem von der starken Nachfrage aus der Autoindustrie, dem mit weitem Abstand wichtigsten Kunden. Allerdings baut der Konzern auch das Geschäft in anderen Branchen, vor allem der Luftfahrtindustrie aus. „Die positive Geschäftsentwicklung bestätigt den globalen Trend zur Automatisierung“, sagte Vorstandschef Till Reuter. „Wir erwarten für das zweite Halbjahr eine Fortsetzung unseres profitablen Wachstums.“ Zuversichtlich stimmt Reuter der auf 570,5 Mio. stark gestiegene Auftragseingang. Die Book-to-Bill-Ratio, also das Verhältnis von Orders und Umsatz, lag bei 1,13. Werte oberhalb von eins deuten auf weiteres Umsatzwachstum hin. Bereinigt um die Zukäufe Reis-Gruppe und Alema Automation lag der Auftragseingang allerdings lediglich auf dem Vorjahresniveau. Während die neue Kuka-Tochter Reis eine starke Position in den Bereichen Gusstechnik, Schweißen/Laser und Batterien hat, ist die Tochter Alema in den Bereichen Bohren und Nieten setzen stark, womit Kuka seine Position im Flugzeugsektor  weiter ausbaut.

Ausblick angehoben

Chart (2014)

Chart (2014)

Reuter erhöhte die Prognose für das Gesamtjahr. 2014 will er bei einem Umsatzplus um rund zehn Prozent auf zwei Mrd. Euro eine operative Marge von 6,5 Prozent erwirtschaften. Der leichte Margenrückgang gegenüber dem Vorjahreswert ist vor allem auf die Kosten für die Integration und Restrukturierung der Reis-Gruppe zurückzuführen. Der Firmenlenker erwartet konzernweit „eine verstärkte Nachfrage vor allem aus den Regionen Amerika und Asien und dabei insbesondere aus China.“ Die Basis für eine anhaltend erfreuliche Geschäftsentwicklung hat der Konzern 2013 gelegt. In dem Jahr hatte Kuka ein neues Werk in Shanghai eröffnet und zudem einen Auftrag über 300 Roboter von dem chinesischen Autobauer Great Wall bekommen. Zudem hatte Kuka in China eine Order von Volkswagen erhalten. Im Nordamerika-Geschäft hatte Kuka 2013 das Anlagenbaugeschäft von Utica Enterprises gekauft und zudem eine Order über 250 Mio. Dollar von einem Neukunden aus den USA erhalten. Der Anteil des Auftragseingangs aus Nordamerika stieg 2013 damit auf 24 Prozent der konzernweiten Orders. Der Anteil Chinas hat sich in den vergangen drei Jahren auf 14,6 Prozent annähernd verdoppelt. Laut der Prognose des Branchenverbands International Federation of Robotics wird der Absatz von Robotern in China zwischen dem Jahr 2006 und 2016 um durchschnittlich 30,3 Prozent pro Jahr auf dann 38.000 Stück zulegen. Spätestens im nächsten Jahr soll China zum weltgrößten Markt für Roboter aufsteigen.

Hervorragende Perspektiven

Kuka_PresseReuter gab sich zuletzt überzeugt, dass Kuka selbst dann Aufträge gewinnen werde, wenn die Autobauer ihre Kosten weiter senken würden. „Dieser Druck bedeutet eine weitere Automatisierung“, sagte der Firmenlenker – sprich noch mehr Roboter. In den vergangenen Jahren war der Absatz von Kuka wesentlich stärker gestiegen als die weltweite Automobilproduktion. Während die Autoverkäufe in den vergangenen fünf Jahren um durchschnittlich 9,9 Prozent zugelegt haben, ist der Absatz von Kuka um 27,1 Prozent pro Jahr hochgeschnellt. Die langfristigen Perspektiven von Kuka sind gut, nicht zuletzt auch außerhalb des Autosektors. Denn bei der Produktion von Geräten aus den Bereichen Computer, Telekom und Konsumelektronik übernehmen Roboter zunehmend komplexe Tätigkeiten und ersetzen damit Menschen. Und beim Bau von Flugzeugen könnten Roboter ebenfalls verstärkt zum Einsatz kommen.

Analysten sind optimistisch

Die Finanzprofis gehen davon aus, dass Kuka 2014 die Restrukturierung der Reis-Gruppe verdaut, was kurzfristig auf das Ergebnis drücken soll. Im nächsten Jahr soll der Gewinn je Aktie dann um eine Drittel auf 2,50 Euro hochschießen. Entsprechend liegt das KGV bei 17 – für ein Unternehmen aus einem zyklischen Sektor ein ziemlich hoher Wert. Investoren schreiben einfach die hervorragende Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre in die Zukunft fort. Es ist jedoch zweifelhaft, ob sich der Konzern von einer möglichen Schwächephase der weltweiten Autoindustrie tatsächlich abkoppeln kann. Denn wenn die Gewinne der Autoproduzenten wider Erwarten sinken sollten, könnten sie auf die Investitionsbremse treten, was den Absatz der Roboterbranche erheblich beeinträchtigen würde. Anleger sollten die MDAX-Aktie genau im Auge behalten und schauen, wie lange sich das Papier dem Kursrückgang bei den Aktien der Autobauer wie Volkswagen und Daimler noch widersetzen kann. Eine Alternative zu einem Aktienengagement ist daher ein Discountzertifikat, das je nach Cap auch defensiv ausgerichtet werden kann. Wir haben uns für ein neutrales Papier entschieden, das einen Cap in etwa auf dem aktuellen Niveau bei 45 Euro hat, Laufzeitende ist im Dezember (WKN: DT43YG). Hier beträgt die Renditechance rund 14,5 Prozent per anno und der Discount macht 6,4 Prozent aus.



 

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