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DAMME (dpa-AFX) - Der weltweit boomende Automarkt hat beim Zulieferer Boge Rubber & Plastics aus Damme bei Vechta im vergangenen Jahr für Wachstum gesorgt. Der Umsatz stieg um 3,2 Prozent auf die Rekordsumme von 763,4 Millionen Euro, sagte Boge-Geschäftsführer Torsten Bremer am Freitag. Angaben zum Gewinn machte er nicht. "Erwartet wird auf dem Automarkt ein jährliches Wachstum von 2 Prozent bis 2020", sagte er. In diesem Jahr soll der Umsatz um fünf Prozent steigen. Boge beschäftigt weltweit 3758 Mitarbeiter - 1800 in Deutschland und davon rund 1000 in Damme. Das Unternehmen produziert Fahrwerkskomponenten, Schwingungsdämpfer und Kunststoffprodukte für die Autoindustrie.

Die frühere Tochter des deutschen Zulieferers ZF war 2014 von der chinesischen Gesellschaft TMT gekauft worden, die wiederum eine Tochter des weltweit größten Eisenbahntechnikkonzerns China Railway Rolling Stock Corporation (CRRC) ist, der rund 180 000 Mitarbeiter beschäftigt. Bis Ende 2018 hat der chinesische Eigentümer eine Arbeitsplatzgarantie gegeben und Investitionen versprochen.

Im vergangenen Jahr investierte Boge mehr als 44,6 Millionen Euro, die zweithöchste Summe in der Unternehmensgeschichte. Vor allem der Standort Damme profitierte von den Investitionen: Dort baute Boge für den VW -Konzern ein neues Pedalwerk. Im Hunsrück am Standort Simmern entstand eine Produktionsstätte für ein Motorlagersystem für Audi . Im slowakischen Trnava werden Kupplungspedalmodule für Ford , Stützlager für BMW und Pendelstützen und Getriebelager für Volkswagen hergestellt.

Bei den Produktentwicklungen setzt Boge auf Leichtbau und bietet gewichtsgünstige Alternativen zu Metallbauteilen an - etwa Pedale. Für Porsche sei etwa ein Pedal mit einem neuartigem Hightech-Kunststoff entwickelt worden, sagte Bremer. Andere Produkte sind Ansaughutzen oder Nockenwellenabdeckungen aus Kunststoff. "Der Verbrenner wird noch die nächsten Jahre wichtig bleiben", sagte Bremer.

Dennoch mache sich Boge auch Gedanken über die Zukunft mit Elektroautos. "Auch Elektroautos benötigen Fahrwerkskomponenten", sagte Bremer. Zusammen mit der Autoindustrie werde derzeit erarbeitet, an welchen Stellen in Elektroautos Kunststoffkomponenten benötigt werden. Denkbar seien zum Beispiel Halterungen für die Hunderte von Kilo schweren Batterien.

Der chinesische Investor habe seine Investitionszusagen eingehalten, sagte Bremer. Umgekehrt liefere auch Boge die gewünschten Zahlen. Allerdings werde es in Deutschland wohl keinen Zuwachs an Mitarbeitern mehr geben, sagte er mit Blick auf die Wachstumsmärkte in Asien und auch Indien. Er räumte auch ein, dass allein aus eigenen Erlösen die Investitionen noch nicht zur finanzieren gewesen wären. "Die Wettbewerbsfähigkeit ist ein wichtiges Thema für uns."

Auch Betriebsratsvorsitzender Antonius Thölken bestätigte, dass die chinesischen Eigentümer ihre Zusagen eingehalten hätten. Mit den Betriebsräten werde über die Zukunft der deutschen Standorte über 2018 hinaus gesprochen.

Allein 2016 investierten chinesische Investoren 11,6 Milliarden Euro in Deutschland, sagt der Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Volker Treier: "Gerade der deutsche Mittelstand hat bei den Chinesen einen guten Ruf." Strukturen und Arbeitsplätze hierzulande blieben in der Regel erhalten. Deutschland könne ausländische Investitionen gut gebrauchen. Gleichzeitig erwarteten deutsche Unternehmen auch von China Offenheit, um dort in technologisch interessanten Bereichen ungehindert aktiv werden zu können.

Prominente Beispiele für chinesische Übernahmen deutscher Unternehmen waren jüngst der Roboterhersteller Kuka aus Augsburg durch den chinesischen Hausgerätehersteller Midea. In Niedersachsen wurde in Helmstedt vor einem Jahr der Müllverbrenner EEW von der Holding Bejing Enterprises übernommen./eks/DP/tos



 

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