Pfeiffer Vacuum


WKN: 691660 ISIN: DE0006916604
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Meldung
Haar (www.aktiencheck.de) - Pfeiffer Vacuum-AktienAnalysevon "Vorstandswoche.de":

Die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Vakuumpumpen-Herstellers Pfeiffer Vacuum AG (ISIN: DE0006916604, WKN: 691660, Ticker-Symbol: PFV, Nasdaq OTC-Symbol: PFFVF) unter die Lupe.


Die Aktie von Pfeiffer Vacuum befinde sich in einem astreinen Aufwärtstrend. Habe die Aktie Ende Dezember 2018 bei Kursen von unter 110 Euro notiert, müsse man derzeit für einen Anteilsschein fast 160 Euro berappen. Der aktuelle Börsenwert belaufe sich auf knapp 1,6 Mrd. Euro. Das bisherige Rekordhoch der Aktie stamme aus November 2017. Damals habe Pfeiffer Vacuum auf einem Kursniveau von fast 175 Euro gehandelt. Das Rekordhoch sei also nicht mehr allzu weit entfernt.

Die Experten würden das Unternehmen nunmehr schon seit 20 Jahren verfolgen. Das Technologienunternehmen zähle zweifelsfrei zu den Perlen am Aktienmarkt. Allerdings habe das Geschäft aufgrund der Abhängigkeit in die Halbleiterindustrie durchaus Zyklen. In der Vergangenheit sei es stets richtig gewesen, die Aktie zu kaufen, wenn das Unternehmen operativ geschwächelt habe. In dieser Phase befinde man sich nun wieder. Allerdings sei das aktuelle Kursniveau operativ kaum mehr zu rechtfertigen. Ausnahme: Man erwarte einen massiven Aufschwung der Wirtschaft. Davon würde die in Asslar ansässige Gesellschaft natürlich immens profitieren.

Der Hintergrund der starken Aufwärtsbewegung trotz verhaltener Zahlen in diesem Jahr liege in der Aktionärsstruktur. Mit einem Anteil von mehr als 50% sei die Busch-Gruppe Mehrheitsaktionär von Pfeiffer Vacuum. Ayla Busch führe das Unternehmen als Vorsitzende des Aufsichtsrats und agiere in Personalunion bei Busch als Co-CEO und Miteigentümerin. Busch Vakuumpumpen und Systeme sei weltweit einer der größten Hersteller von Vakuumpumpen, Gebläsen und Kompressoren. Das Unternehmen biete weltweit die größte Produktpalette von Vakuumtechnologien. Pfeiffer Vacuum passe einfach perfekt zu Busch.

Seit Jahren würden die Experten proklamieren, dass beide Gesellschaften fusionieren sollten, damit an der Börse ein Champion entstehe mit einem Umsatz von jenseits der Marke von 1 Mrd. Euro bei deutlich zweistelligen EBIT-Margen. Es könne natürlich auch gut sein, dass die Familie Busch mit Pfeiffer Vacuum mittelfristig gar nicht an der Börse bleiben wolle und sich das "Tochterunternehmen" früher oder später komplett einverleibe. Gerüchte dazu gebe es immer mal wieder. Die Frage sei nur: Wann wolle Busch zuschlagen? So richtig viel günstiger werde es Pfeiffer nicht geben. Denn bei Pfeiffer Vacuum hätten sich schon zahlreiche Investoren positioniert, die auf exakt solch eine Situationen nur warten würden. Nicht nur Busch habe Zeit, sondern auch Investoren hätten einerseits viel Geld und noch mehr Zeit.

Eine große Annäherung beider Unternehmen habe es bereits in 2019 gegeben. Busch und Pfeiffer Vacuum hätten eine strategische Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die die künftige strategische Zusammenarbeit beider Unternehmen regele. Mit der Vereinbarung würden beide Unternehmen das Ziel verfolgen, Synergien zu heben und ihre Position im Markt für Vakuumtechnologie zu stärken. Möglichkeiten für eine engere Zusammenarbeit würden die Busch-Gruppe und Pfeiffer Vacuum insbesondere bei den Unternehmensfunktionen Vertrieb, Service, Einkauf, Forschung und Entwicklung sowie IT sehen.

Die Zusammenarbeit beider Firmen klinge schon derart intensiv, dass eine rechtliche Trennung früher oder später nicht mehr realistisch sein werde. Auch für die Kunden seien solche Kooperationen meist nicht wirklich förderlich. Eine klare einheitliche Struktur wäre für alle viel besser. Dann müsse sich auch kein Anteilseigner von Pfeiffer Vacuum Sorgen machen, dass sie möglicherweise benachteiligt würden, was am Ende immer nur zur Ärger führe. Die Experten seien daher sehr gespannt, wie der Fall seitens Busch gelöst werde. Entweder über eine Fusion mit einer bestehenden Notierung oder die vollständige Übernahme von Pfeiffer Vacuum.

2018 habe Pfeiffer Vacuum einen Umsatz von 660 Mio. Euro und ein EBIT von über 95 Mio. Euro erzielt. Die Marge: 14,4%. Unterm Strich hätten 69 Mio. Euro in der Kasse geklingelt. Firmenchef Eric Taberlet habe sich zum Ziel gesetzt, den Umsatz pro Jahr im hohen einstelligen Prozentbereich zu steigern und mittelfristig mit einer EBIT-Marge von 20% zu wirtschaften. 2019 sollte der Umsatz etwas weniger stark wachsen, und die EBIT-Marge sollte das Niveau des Vorjahres mindestens halten. Wegen eines schwachen Jahresauftakts habe der CEO die Prognose für 2019 im Mai auf einen Umsatz von 640 bis 680 Mio. Euro sowie einer EBIT-Marge zwischen 12 und 15% konkretisiert. Im Juli sei eine weitere Korrektur auf einen Umsatz von 640 bis 660 Mio. Euro und einer Marge zwischen 11 und 14% erfolgt.

Wie gering die Visibilität des Vorstands sei, habe sich sodann im September gezeigt, als Taberlet die Umsatz- und Ergebnisprognose nochmals habe senken müssen. Bei einem Umsatz zwischen 620 und 640 Mio. Euro solle sich die EBIT-Marge lediglich noch auf 10% belaufen. Hintergrund sei, dass sich einige große Kundenprojekte von 2019 auf 2020 verschoben hätten. Allerdings würden die Marktindikatoren im Halbleiter- und Beschichtungsbereich schon heute eine Stabilisierung zeigen, sodass der CEO in 2020 mit einer steigenden Nachfrage rechne. Positiv: In Q3 hätten die Ordereingänge bisher auf dem höchsten Stand im Jahr 2019 gelegen.

Auf Basis der operativen Zahlen sei die Aktie mehr als gut bezahlt, selbst wenn sich 2020 wieder besser entwickeln sollte als 2019. Treiber des Papiers sei die Familie Busch. Könnten Kurse sprechen, läge hier offensichtlich etwas im Busch.

Die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" raten bei der Pfeiffer Vacuum-Aktie investiert zu bleiben. (Analyse vom 20.11.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Pfeiffer Vacuum-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Pfeiffer Vacuum-Aktie:
156,50 EUR -0,19% (20.11.2019, 08:50)

Xetra-Aktienkurs Pfeiffer Vacuum-Aktie:
157,50 EUR (19.11.2019)

ISIN Pfeiffer Vacuum-Aktie:
DE0006916604

WKN Pfeiffer Vacuum-Aktie:
691660

Ticker-Symbol Pfeiffer Vacuum-Aktie:
PFV

Kurzprofil Pfeiffer Vacuum AG:

Die Pfeiffer Vacuum AG (ISIN: DE0006916604, WKN: 691660, Ticker-Symbol: PFV, Nasdaq OTC-Symbol: PFFVF) ist ein weltweit führender Anbieter von Vakuumlösungen. Neben einem kompletten Programm an hybrid- und magnetgelagerten Turbopumpen, umfasst das Produktportfolio Vorvakuumpumpen, Mess- und Analysegeräte, Bauteile sowie Vakuumkammern und -systeme. Seit Erfindung der Turbopumpe durch Pfeiffer Vacuum steht das Unternehmen für innovative Lösungen und Hightech-Produkte in den Märkten Analytik, Industrie, Forschung & Entwicklung, Beschichtung sowie Halbleiter. Gegründet 1890, ist Pfeiffer Vacuum heute weltweit aktiv. Das Unternehmen beschäftigt etwa 2.350 Mitarbeiter und hat über 20 Tochtergesellschaften. (20.11.2019/ac/a/t)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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