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06.05.16 Beiersdorf-Aktie: Q1-Zahlen bieten gemischtes .
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04.05.16 Beiersdorf-Aktie: Währungseffekte lassen Q1-U.
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11.04.16 Beiersdorf-Aktie zu hoch bewertet - Verkaufs.
08.04.16 Beiersdorf-Aktie: Beschleunigtes Umsatzwachst.
06.04.16 Beiersdorf-Aktie: Nachholbedarf beim Betriebska.
06.04.16 Beiersdorf-Aktie: Achtung, Enttäuschungspotenz.
01.04.16 Beiersdorf-Aktie: Konservativer Ausblick für 20.
22.03.16 Beiersdorf-Aktie: Schnelle, dynamische und nac.
07.03.16 Beiersdorf-Aktie: Keine Wende in Sicht - Bern.
28.02.16 Beiersdorf-Aktie: Stabile Kursentwicklung - Ko.
26.02.16 Beiersdorf-Aktie hat schon bessere Zeiten ges.
18.02.16 Beiersdorf-Aktie: Dividendenpläne sorgen für gr.
18.02.16 Beiersdorf-Aktie: Einer der Top-Werte im euro.


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Meldung

(Neu: Aussagen aus der Konferenz, Aktienkursentwicklung)

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Konsumgüterkonzern Henkel kann weiter auf ein starkes Geschäft mit Waschmitteln bauen. Vor allem die Kernmarke Persil, die Henkel seit vergangenem Jahr im US-Einzelhandel und seit neuestem sogar in Kanada vertreibt, kam zum Jahresauftakt bei den Kunden gut an. Auch in Russland machte der Waschmittelklassiker den Konzern laut Vorstandschef Hans Van Bylen inzwischen zum Marktführer. Immer neue Produktvarianten sollen die Nachfrage hochhalten. "Wir sehen noch viel Potenzial für Persil", sagte Van Bylen am Donnerstag bei seiner ersten Zahlenvorlage als Vorstandschef. Die Marke gebe es inzwischen in 50 Ländern. Weitere könnten folgen.

Der 55-Jährige Belgier, der seit mehr als drei Jahrzehnten für Henkel arbeitet, hatte den Vorstandsposten Anfang des Monats von Kasper Rorsted übernommen, den es zum Sportartikelkonzern Adidas zieht. Die letzten elf Jahre verantwortete Van Bylen das Kosmetikgeschäft des Konzerns. Gerade in diesem Segment tobte der Preiskampf im ersten Quartal besonders stark. Die Sparte, zu der Marken wie Schwarzkopf, Syoss oder Fa gehören, steht im Wettstreit mit Konkurrenten wie Procter & Gamble oder Beiersdorf aber auch mit dem Einzelhandel, der eigene Marken ins Feld führt.

Dem Verdrängungswettbewerb vor der Haustür konnten sich die Düsseldorfer nicht entziehen. In Westeuropa und Deutschland gingen die Umsätze in den ersten drei Monaten zurück. Wettmachen konnte Henkel das durch eine bessere Entwicklung in den Schwellenländern und in Nordamerika. Konzernweit stieg der Umsatz daher um 0,6 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Ohne die Schwäche vieler Auslandswährungen sowie den Einfluss von Zu- und Verkäufen wuchs Henkel um 2,9 Prozent. Alle drei Sparten trugen zu diesem Plus bei.

Kosteneinsparungen, geringere Marketingausgaben und niedrigere Rohstoffkosten halfen dem Gewinn auf die Sprünge. Operativ verdiente Henkel mit 751 Millionen Euro 6,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Überschuss stieg sogar um knapp 12 Prozent auf 525 Millionen Euro. Die Schätzungen der Analysten konnte Henkel übertreffen. Die Aktie verbuchte dennoch ein Minus von zuletzt einem guten Prozent. Die guten Nachrichten waren nach Ansicht von Analyst Christian Faitz von der Bank Kepler Cheuvreux bereits erwartet worden.

Am langsamsten voran kam Henkel in seiner größten Sparte, den Klebstoffen. Vor allem in der Industrie werden die Kleber genutzt, was die Sparte aber auch anfälliger für konjunkturelle Veränderungen macht. Eine schwächere Nachfrage aus dem Bausektor in Westeuropa sowie nachlassende Aufträge aus der Elektronikindustrie bremsten.

Van Bylen zog insgesamt ein positives Fazit: "Mit dem Verlauf des ersten Quartals sind wir mehr als zufrieden." Der Konzern werde seine Jahresziele erreichen. Aus eigener Kraft will Henkel in diesem Jahr um 2 bis 4 Prozent wachsen. Die bereinigte operative Marge soll auf 16,5 Prozent steigen und der bereinigte Gewinn je Aktie um 8 bis 11 Prozent zulegen.

Den Kurs seines Vorgängers Rorsted will Van Bylen fürs erste fortsetzen. Dazu gehört auch, dass sich Henkel dank einer prall gefüllten Kasse nach Zukäufen umschaut. Der Manager arbeitet aber bereits an einer neuen Strategie, die er dann Mitte November vorstellen will./she/zb/stb



 

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