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Meldung
Hamburg (www.aktiencheck.de) - Wüstenrot & Württembergische-AktienAnalysevon der Montega AG:

Sebastian Weidhüner, Aktienanalyst der Montega AG, bestätigt in einer aktuellen Aktienanalyse seine Kaufempfehlung für die Aktie der Wüstenrot & Württembergische AG (W&W) (ISIN: DE0008051004, WKN: 805100, Ticker-Symbol: WUW).


Die W&W AG habe jüngst Zahlen zum Q3 2020 berichtet. Nach einem insbesondere im Finanzergebnis belasteten Q1 zeige sich das operative Geschäft weiterhin stabil und verzeichne vor allem in der Baufinanzierung und der Sachversicherung attraktive Wachstumsraten. Es werde nun mit einem Konzernüberschuss über dem Ergebnis nach 9M, aber weiterunter dem Mittelfristziel (220 bis 250 Mio. Euro) gerechnet. Damit habe der Vorstand seine Guidance für 2020 konkretisiert und gebe einen leicht verbesserten Ausblick.

Im dritten Quartal sei der Konzernüberschussvor allem aufgrund einer Stabilisierung der Finanzmärkte sowie der weiterhin niedrigen Combined Ratio in der Sachversicherung auf 63,4 Mio. Euro (+43,4% yoy) gestiegen. Im gesamten Neunmonatszeitraum habe er, im Wesentlichen bedingt durch ein im Zuge von Covid-19 besonders belastetes Finanzergebnis im ersten Quartal, mit 170,4 Mio. Euro weiterhin unter Vorjahresniveau (-22,5% yoy) gelegen, jedoch in Schlagdistanz zu der Gesamtjahresprognose des Analysten (MONe: 201,7 Mio. Euro). Kontinuierlich sinkende Verwaltungsaufwendungen (Q3/20: -9,5% yoy) würden nach Erachten des Analysten das Potenzial weiterer Profitabilitätssteigerungen verdeutlichen. Den perspektivisch steigenden Ausfallrisiken habe W&W durch erhöhte Risikovorsorgen (Ergebnis aus Risikovorsorge: -51,4 Mio. Euro nach 9M/20 vs. -3,4 Mio. Euro nach 9M/19) nach Erachten des Analysten ausreichend Rechnung getragen.

Das Segment Wohnen habe eine divergierende Entwicklung verzeichnet. Während sich das Baufinanzierungsgeschäft mit einem Zuwachs von 34,4% yoy in Q3 bzw. 5,6% yoy nach 9M krisenresistent zeige, habe sich im dritten Quartal der Rückgang im Netto-Bauspargeschäft (-10,2% yoy in Q3 vs. -5,4% yoy nach 9M) aufgrund eingeschränkter Vertriebsaktivitäten verstärkt. Dennoch habe ein laut W&W überproportionaler Marktrückgang zu einem erhöhten Marktanteil geführt. Das 9M-Segmentergebnis sei auf 44,6 Mio. Euro (+36,8% yoy) gestiegen. Von einem Anfang Oktober eingeführten neuen Bauspartarif erwarte die Bausparkasse zudem Rückenwind für die weitere Geschäftsentwicklung.

Das Geschäft in der Personenversicherung habe sich auf Basis des bereits sehr starken Vorjahreswerts relativ stabil gezeigt. Das Neugeschäft habe in Q3 auf 159,3 Mio. Euro (-6,7% yoy) abgenommen, insbesondere weil die Einmalbeiträge der Lebensversicherungen (83,7% Beitragsanteil) um 7,0% yoy gesunken seien. Infolge eines u.a. stark gesunkenen Bewertungsergebnisses sei das Segmentergebnis in Q3 um 37,5% yoy auf 11,5 Mio. Euro rückläufig gewesen, wodurch sich der Anteil am Quartalsüberschuss auf 18,1% (vs. 41,6% in Q3/19) verringert habe. Dies resultiere aus einer bewussten Einsteuerung des HGB-Ergebnisses und den damit verbundenen Erfordernissen der Mindestzuführungsverordnung.

Den größten Beitrag zum Periodenüberschuss habe im dritten Quartal erneut die Sachversicherung geleistet (44,7 Mio. Euro; 70,5% Anteil). Der bisherige Jahresverlauf sei von der weiterhin sehr geringen Combined Ratio (netto: 85,1%; -530 BP yoy) sowie einer robusten Entwicklung des Neugeschäfts (+0,8% yoy auf 220,4 Mio. Euro) geprägt. Das Segmentergebnis erscheine unter Berücksichtigung der bereits vorgenommenen Rückstellungen für Kulanzleistungen im Rahmen der Diskussion rund um Corona-bedingte Betriebsschließungsversicherungen in Höhe von 35 Mio. Euro vor Steuern umso beachtlicher.

Die sonstigen Segmente hätten nach 9M/20 einen erheblichen Ergebnisrückgang auf -0,6 Mio. Euro verzeichnet (vs. 40,6 Mio. Euro nach 9M/19), was v.a. auf dem Verkauf der tschechischen Tochtergesellschaften und dem Corona-bedingt gesunkenen Bewertungsergebnis beruhe.

Der Konzernüberschuss habe in Q3 zwar deutlich erhöht werden können, dürfte im Gesamtjahr erwartungsgemäß jedoch unterhalb des mittelfristigen Zielkorridors von 220 bis 250 Mio. Euro liegen. Mit Blick auf die weitere Unternehmensentwicklung sollten das konsequente Kostenmanagement sowie der Ausbau des digitalen Produktangebots weiter Früchte tragen. Fundamental sei die Aktie nach Erachten des Analysten nach wie vorattraktiv bewertet (KGV 2020e: 7,8x).

Sebastian Weidhüner, Aktienanalyst der Montega AG, bestätigt daher sein Rating "kaufen" und das Kursziel von 21,00 Euro. (Analyse vom 27.11.2020)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Wüstenrot & Württembergische-Aktie:

XETRA-Aktienkurs Wüstenrot & Württembergische-Aktie:
16,68 EUR -0,24% (27.11.2020, 10:16)

Tradegate-Aktienkurs Wüstenrot & Württembergische-Aktie:
16,66 EUR -0,60% (27.11.2020, 10:49)

ISIN Wüstenrot & Württembergische-Aktie:
DE0008051004

WKN Wüstenrot & Württembergische-Aktie:
805100

Ticker-Symbol Wüstenrot & Württembergische-Aktie:
WUW

Kurzprofil Wüstenrot & Württembergische AG:

1999 aus dem Zusammenschluss der beiden Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, entwickelt und vermittelt die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (ISIN: DE0008051004, WKN: 805100, Ticker-Symbol: WUW) heute die vier Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Risikoschutz und Vermögensbildung. Als börsennotierter Konzern mit Sitz in Stuttgart verbindet die W&W die Geschäftsfelder Wüstenrot, Württembergische und W&W brandpool als gleichstarke Säulen und bietet auf diese Weise jedem Kunden die Vorsorgelösung, die zu ihm passt. Dabei setzt sie auf den Omnikanalvertrieb, der von eigenen Außendiensten über Kooperations- und Partnervertriebe sowie Makleraktivitäten bis hin zu digitalen Initiativen reicht. Derzeit arbeiten rund 13.000 Menschen im Innen- und Außendienst für die W&W-Gruppe. (27.11.2020/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Die diesem Artikel zugrundeliegende Finanzanalyse / Studie zu dieser Gesellschaft ist im Auftrag dieser Gesellschaft oder einer dieser Gesellschaft nahe stehenden Person oder Unternehmens erstellt worden.


 

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