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WKN: 555063 ISIN: DE0005550636
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Meldung
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Drägerwerk-AktienAnalysevon "Der Aktionär":

Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie des Medizin- und Sicherheitstechnik-Anbieters Drägerwerk AG & Co KGaA (ISIN: DE0005550636, WKN: 555063, Ticker-Symbol: DRW3, Nasdaq OTC-Symbol: DRWKF) unter die Lupe.


Die Aktien von Drägerwerk hätten angesichts weltweit steigender Infektionen mit dem Coronavirus weiter stark zugelegt. Am Freitagvormittag hätten sie in einem nachgebenden Gesamtmarkt mit in der Spitze 99,00 Euro das Anfang der Vorwoche markierte Mehrjahreshoch überwunden. Zuletzt hätten sie noch fast neun Prozent auf 96,25 Euro gewonnen. Im Nebenwerte-Index SDAX bedeute dies den zweiten Platz knapp hinter NORMA. Die Lübecker würden Beatmungsgeräte und Schutzausrüstung herstellen. Hierfür sehe das Unternehmen derzeit eine weltweit deutlich gesteigerte Nachfrage.

Im Zuge der Corona-Krise habe die Bundesregierung einen Großauftrag bei den Lübeckern platziert. Demnach solle Drägerwerk 10.000 Beatmungsgeräte und persönliche Schutzausrüstung für Krankenhauspersonal liefern. Laut dem Unternehmen werde sich die Abwicklung des Auftrags über das ganze Jahr hinweg erstrecken.

Analyst Aliaksandr Halitsa von der Privatbank Hauck & Aufhäuser habe bereits am Vortag vom "Superzyklus" für Beatmungsgeräte gesprochen, von dem Drägerwerk in der Corona-Krise profitiere. Sein Kursziel habe er von 38 auf 75 Euro fast verdoppelt, womit er allerdings das aktuelle Kursniveau als zu hoch ansehe.

Demnach würden sich die Aufträge positiv auf die wirtschaftliche Lage von Drägerwerk und das Ergebnis auswirken. Allerdings könne die Größenordnung der Wirkung nach Abzug aller Kosten und Risiken im Gesamtunternehmen derzeit noch nicht sicher abgeschätzt werden, habe es geheißen.

Auch der Chiphersteller Infineon mische in diesem Markt mit und habe nun einen Großauftrag zur Lieferung von Teilen für Beatmungsgeräte bekommen. Dabei gehe es um 38 Millionen Leistungshalbleiter zur Steuerung von Elektromotoren. Zum Auftraggeber habe es von Infineon nur geheißen, es handle sich um einen weltweit führenden Produzenten von Beatmungsgeräten, dessen normales Bestellvolumen sich mit der Order verachzigfacht habe. Die Infineon-Papiere habe die Meldung am Freitag jedoch nicht positiv beeinflusst, sie hätten im unteren DAX-Feld fast fünf Prozent verloren.

Die Aktie von Drägerwerk bleibe volatil und auch die Frage der Nachhaltigkeit bleibe. Die Aktie eignet sich weiter ausschließlich für Zocker, so Marion Schlegel von "Der Aktionär". (Analyse vom 27.03.2020)

Mit Material von dpa-AFX

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Drägerwerk-Vorzugsaktie:

Xetra-Aktienkurs Drägerwerk-Vorzugsaktie:
95,30 EUR +7,50% (27.03.2020, 13:35)

Tradegate-Aktienkurs Drägerwerk-Vorzugsaktie:
95,20 EUR +7,75% (27.03.2020, 13:47)

ISIN Drägerwerk-Vorzugsaktie:
DE0005550636

WKN Drägerwerk-Vorzugsaktie:
555063

Ticker-Symbol Drägerwerk-Vorzugsaktie:
DRW3

Nasdaq OTC Ticker-Symbol Drägerwerk-Vorzugsaktie:
DRWKF

Kurzprofil Drägerwerk AG & Co. KGaA:

Die Drägerwerk AG & Co KGaA (ISIN: DE0005550636, WKN: 555063, Ticker-Symbol: DRW3, Nasdaq OTC-Symbol: DRWKF) stellt Produkte der Medizin- und Sicherheitstechnik her. Damit schützt, unterstützt und rettet man auf der ganzen Welt das Leben von Menschen im Krankenhaus und bei Feuerwehren, Rettungsdiensten, Behörden, im Bergbau sowie in der Industrie.

Das 1889 in Lübeck gegründete Familienunternehmen besteht in fünfter Generation und hat sich zu einem globalen börsennotierten Konzern entwickelt. Dräger beschäftigt weltweit mehr als 14.500 Mitarbeiter und ist in über 190 Ländern der Erde vertreten. 2019 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 2,8 Mrd. Euro. (27.03.2020/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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