iShares EURO STOXX 50 UCITS ETF


WKN: 935927 ISIN: IE0008471009
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Meldung
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Nach einer Crash-Woche und einem Crash-Montag sieht es am Dienstag nach Erholung an den Märkten aus, so die Deutsche Börse AG.


Die von der US-Regierung angekündigten Maßnahmen zur Linderung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise würden Anleger etwas zuversichtlicher stimmen - zumindest bleibe der DAX stabil bei 10.500 Punkten.

Der Sturm an den Börsen habe vor dem ETF-Handel in den vergangenen Tagen nicht Halt gemacht, Anleger hätten sich im großen Stil von Aktien-ETFs getrennt, vor allem von Standard-Trackern. "In Stresssituationen konzentrieren sie sich auf die großen Indices, das stellen wir immer wieder fest", erkläre Oliver Kilian von der UniCredit Group. "Die Umsätze toppen alles, was wir in den vergangenen Monaten gesehen haben", ergänze Kilian. "Und heute geht es weiter."

Andreas Bartels von der Commerzbank berichte von einem "exorbitant hohen" Handelsvolumen in den vergangenen Tagen. Für die vergangene Woche melde er 140.000 Transaktionen, weit über dem Durchschnitt.

Am gestrigen Montag sei der DAX um fast 8 Prozent eingebrochen, das sei der größte prozentuale Tagesverlust seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 gewesen. Der Dow Jones habe zu Wochenbeginn über 2.000 Punkte oder 7,79 Prozent ein auf 23.851 Punkte gebüßt. Beigetragen zur Panik an den Märkten habe noch der Ölpreiseinbruch zu Wochenbeginn. Die Organisation ölexportierender Länder und Russland hätten sich nicht auf eine neue Vereinbarung über die Ölproduktion einigen können, Saudi-Arabien wolle nun die Ölförderung erhöhen.

Bartels spreche von einem "starken Verkaufsdruck" am Montag, Anleger hätten sich vor allem von Industrieländeraktien getrennt, etwa DAX- (ISIN DE0005933931 / WKN 593393), EURO STOXX 50-, S&P 500- (ISIN IE00B5BMR087 / WKN A0YEDG ) und MSCI World-ETFs (ISIN IE00B4L5Y983 / WKN A0RPWH ). Auf die vergangene Woche gerechnet hätten im Aktienbereich sogar noch Käufe überwogen. Kilian melde vor allem Abflüsse aus europäischen Aktien, "und zwar massive." Betroffen seien EURO STOXX 50- (ISIN IE0008471009 / WKN 935927), STOXX 600- (ISIN LU0328475792 / WKN DBX1A7), DAX- (ISIN LU0378438732 / WKN ETF001) und FTSE MIB-ETFs, die Italiens Börse abbilden würden. Bei S&P 500-Indexfonds sehe er neben Abgaben (ISIN IE00B6YX5C33 / WKN A1JULM) gelegentlich auch Käufe (ISIN IE0031442068 / WKN 622391 ), bei MSCI World-ETFs hingegen nur Abflüsse (ISIN IE00BJ0KDQ92 / WKN A1XB5U ).

Besonders unter die Räder geraten seien durch den Ölpreisverfall zu Wochenbeginn ETFs, die an die Öl- und Gasbranche gekoppelt seien, etwa der iShares STOXX Europe 600 Oil & Gas (ISIN DE000A0H08M3 / WKN A0H08M ). Der Index, der Zugang zum europäischen Erdöl- und Erdgas-Sektor biete, habe damit seit Jahresanfang schon 36 Prozent verloren. Auch Langfristanleger kämen auf Verluste: Mit einem Minus von 8,9 Prozent p.a. auf Dreijahres- und einem Minus von 4,3 Prozent p.a. auf Fünfjahresssicht. Vergleichsweise stabil gehalten hätten sich Bartels zufolge noch Immobilien- und Technologie-ETFs und solche mit ESG-Fokus. Kilian sehe vor allem Finanzdienstleister unter Abgabedruck, Anleger hätten sich im großen Stil von iShares S&P 500 Financials Sector (ISIN IE00B4JNQZ49 / WKN A142NY ) und vom iShares STOXX Europe 600 Financial Services (ISIN DE000A0H08G5 / WKN A0H08G ) verabschiedet.

Im Anleihebereich heiße es derzeit: Rein in als sicher geltende Staatsanleihen, raus aus allem, was nach Risiko aussehe. "Das ist der klassische Risk-off-Modus", bemerke Kilian. Ihm zufolge würden Staatsanleihen-ETFs wie der Xtrackers II Eurozone Government Bond (ISIN LU0290355717 / WKN DBX0AC ) und der iShares Core Euro Govt Bond (ISIN IE00B4WXJJ64 / WKN A0RL83 ) gekauft, hochrentierliche Unternehmensanleihen (ISIN IE00B66F4759 / WKN A1C3NE) hingegen massiv verkauft.

"Anleihe-ETFs werden sehr viel gehandelt, die Richtung ist aber unklar", bemerke dagegen Bartels. Viel um gegangen sei bei der Commerzbank speziell in Anleihe-ETFs, die europäische oder US-Bonds abbilden würden, aber auch in High Yield und Emerging Markets-Anleihen. (10.03.2020/fc/a/e)


 

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