| Märkte | Charts | Nachrichten | Research | Weitere Tools |
|
Profil Börsenplätze Historische Kurse |
Intraday Historisch |
Neuigkeiten Analysen |
Ranking Kennzahlen |
Forum LUPUS ALPHA SMALLER GERMAN CHAMPIONS News |
| Meldung |
|
SJB FondsEcho. Lupus Alpha Smaller
German Champions. MiFID-Risikoklasse nach MFX: 5.
Nebenwerte. Gefragt. Der Kursrücksetzer am Deutschen
Aktienmarkt geht in die nächste Runde. Auch im September 2011 geben die Kurse
auf breiter Front weiter nach, der DAX hat gerade ein neues Zweijahrestief von
5.150,05 Punkten erreicht. Gerade von den DAX-Schwergewichten wie den großen
Banken oder auch Automobilwerten wenden sich Investoren ab, da neben der weiter
eskalierenden Schuldenkrise auch die rückläufigen globalen Konjunkturprognosen
belasten. Zugleich sind die Notierungen deutscher Spezial- und Nebenwerte
bereits wieder so stark gefallen, dass sie gerade für antizyklische Investoren
einen Blick wert sind. Mutige Anleger suchen deshalb gut aufgestellte
Small-Cap-Fonds, die bei einem Abflauen der Krisenstimmung überproportional von
der nächsten Erholungsbewegung profitieren
dürften. Der Lupus alpha Smaller German
Champions (WKN 974564, ISIN LU0129233093)
gehört ganz sicher in diese Kategorie aussichtsreicher Nebenwerte-Fonds. Der
Fonds investiert in ausgewählte MDAX- und SDAX-Titel, die er zu etwa gleichen
Teilen mischt. Schwerpunkt des Portfolios sind damit international sehr gut
positionierte Unternehmen des deutschen Mittelstandes. Der Lupus alpha-Fonds
überzeugt vor allem durch sein erstklassiges Fondsmanagement: Verantwortlich für
die Titelauswahl ist Fondsmanager Peter C. Conzatti, einer der erfahrensten
Small- und Mid-Cap-Manager Deutschlands. Conzatti verfolgt einen
Bottom-up-Ansatz und sucht schwerpunktmäßig nach Aktien mit einem attraktiven
Rendite-Risiko-Profil. Sein am 03. August 2001 aufgelegter Nebenwertefonds weist
aktuell ein Volumen von 20,1 Millionen Euro auf. Als Vergleichsindex nutzt er
eine Kombination aus 50 Prozent MDAX und 50 Prozent SDAX.
Ziel ist es, langfristig die Wertentwicklung dieser Benchmark zu übertreffen.
Das ist dem Fonds in überzeugender Manier gelungen: Seit Auflegung konnte der
Lupus alpha Smaller German Champions eine Gesamtrendite von +177,10 Prozent
verzeichnen, die klar oberhalb der Wertentwicklung der Benchmark mit +109,81
Prozent liegt. Auch über fünf Jahre wird der kombinierte Referenzindex deutlich
übertroffen: Einer kumulierten Wertentwicklung von +50,09 Prozent des
Nebenwerte-Fonds steht ein Wertzuwachs der Benchmark von lediglich +25,55
Prozent gegenüber. Welche Strategie ist der Hintergrund dieser langfristigen
Mehrrendite? FondsStrategie. Stockpicking.
Essenziell. Der Lupus alpha Smaller German
Champions investiert in kleine und mittlere deutsche Unternehmen, die zu etwa
gleichen Teilen aus dem MDAX und dem SDAX stammen. Vereinzelt werden auch Titel
des Technology All Share Index beigemischt. Unter der Leitung von FondsManager
Peter C. Conzatti ist ein Spezialistenteam damit beschäftigt, durch Stockpicking
die ertragreichsten Werte aus diesem Universum herauszufiltern. Bei der Analyse
sind nicht nur die fundamentalen Bewertungen nach einem Bottom-up-Ansatz von
Interesse, sondern das Team setzt auch auf persönliche Gespräche mit dem
Management und Unternehmensbesuche vor Ort. Erklärtes Ziel ist es, die
versteckten Perlen" im Bereich der deutschen Nebenwerte zu identifizieren, die
ein attraktives Rendite-Risiko-Profil aufweisen. Der Fonds biete eine
langfristig attraktive Aktienanlage, betont Conzatti, da er solide,
international gut positionierte Mittelstandsunternehmen auswähle. Während für
die im MDAX notierten Unternehmen besonders der hohe Grad an
Internationalisierung und die starke Stellung auf bedeutenden Exportmärkten
charakteristisch sei, so der Marktexperte weiter, würden sich die im SDAX
gelisteten Unternehmen vor allem durch eine moderate Bewertung und ein gutes
Chance-Risiko-Verhältnis auszeichnen. Die aus 50 Prozent MDAX und 50
Prozent SDAX zusammengesetzte Benchmark dient dem Fonds bei der Titelauswahl nur
als grobe Orientierung. Wichtiger sind die einzelwertspezifischen Beurteilungen
der hauseigenen Analysten, die anhand klar definierter qualitativer Kriterien
und quantitativer Kennzahlen vorgenommen werden. Welche Branchenallokation
innerhalb des FondsPortfolios ist das Ergebnis dieser
Strategie? FondsPortfolio. Weltmarktführer.
Enthalten. Bei der Branchenallokation des Fonds
sind aktuell Unternehmen aus dem Bereich Industriegüter und Dienstleistungen mit
30,0 Prozent Portfolioanteil ganz vorne zu finden. Mit deutlichem Abstand
belegen Technologiefirmen mit 13,0 Prozent den zweiten Platz, es folgen
Finanzdienstleister mit 10,0 Prozent Portfolioanteil. Pharma- und
HealthCare-Unternehmen machen 8,0 Prozent des FondsVermögens aus, Zulieferer für
die Automobilindustrie sind mit 6,0 Prozent gewichtet. Weitere Branchen mit
einer durchschnittlich starken Gewichtung im Fonds sind die Bauindustrie sowie
Chemietitel mit jeweils 6,0 Prozent Portfolioanteil. Sonstige Branchen machen in
dem insgesamt breit streuenden Portfolio 21,0 Prozent des FondsVolumens aus. Die
Investitionsquote des gut 20 Millionen Euro schweren Fonds ist angesichts der
aktuellen Marktturbulenzen auf 85,0 Prozent
zurückgefahren. FondsManager Peter C. Conzatti
betont, dass im MDAX und SDAX zahlreiche Weltmarktführer zu finden sind, die
ihre Geschäfte in attraktiven Wachstumsmärkten ausüben. In Phasen
konjunkturellen Abschwungs seien sie deutlich beweglicher als Großunternehmen.
In seinem insgesamt 71 Titel umfassenden Portfolio hat er die aussichtsreichsten
Werte versammelt. Das Gesamtgewicht der Top-10-Positionen innerhalb des Fonds
beträgt lediglich 18,86 Prozent, womit Einzeltitel generell nicht sehr stark
gewichtet sind. Zu den Top-10-Holdings des Fonds gehören spezialisierte deutsche
Industrieunternehmen wie die GEA Group, ein Systemanbieter für die Optimierung
der Erzeugungsprozesse von Nahrungsmitteln und Energie, oder die Kuka AG, ein
Anbieter von Robotertechnik zur Fabrikautomatisierung. Weitere Industrietitel
des Fonds sind der Flugzeugmotorenhersteller MTU Aero Engines sowie die auf
Vakuumpumpen spezialisierte Pfeiffer Vacuum Technology. Gut aufgestellte Firmen
aus dem HealthCare-Sektor sind für Conzatti die auf Medizintechnik fokussierte
Drägerwerk AG sowie der Klinikbetreiber Rhön Klinikum. Ein Immobilienunternehmen
wie DIC Asset sowie das Verlagshaus Axel Springer runden die Top 10 des Fonds
ab. FondsVergleichsindex. Korrelation.
Ausgeprägt. Als Vergleichsindex unserer
unabhängigen SJB FondsAnalyse des Lupus alpha Smaller German Champions nutzen
wir die Kombination aus 50 Prozent MDAX und 50 Prozent SDAX. Die
Korrelationsanalyse zeigt, dass die Parallelität beider Kursverläufe stark
ausgeprägt ist. Mit 0,96 liegt die Korrelation über drei Jahre auf einem hohen
Niveau, über ein Jahr stellt sie sich mit 0,90 kaum geringer dar. Fonds und
Benchmark bewegen sich weitgehend parallel, wie auch der Blick auf die Kennzahl
R² beweist. Für drei Jahre beträgt sie 0,92, über ein Jahr nimmt die Kennziffer
einen Wert von 0,81 an. Damit haben sich mittelfristig 8 Prozent der
FondsEntwicklung indexunabhängig vollzogen, kurzfristig sind es 19 Prozent.
Insofern ist der Großteil der FondsEntwicklung stark mit dem Indexverlauf
korreliert, trotzdem zeigt sich die Tendenz des Lupus alpha Fonds, sich
kurzfristig vermehrt von seiner Benchmark zu lösen. Die Analyse des Tracking
Error gibt erste Hinweise auf das aktive Risiko, das der Fonds einzugehen bereit
ist. Über drei Jahre liegt die Spurabweichung vom Referenzindex bei 6,26, auf
Jahressicht bei lediglich 4,48 Prozent. Dies weist auf ein gelungenes
Risikomanagement hin. Kommt die Beta-Analyse zu ähnlichen
Ergebnissen?
FondsRisiko. Volatilität.
Vermindert. Der Nebenwerte-Fonds von Lupus alpha
weist für ein Jahr eine Volatilität von 21,96 Prozent auf, die klar unterhalb
der jährlichen Schwankungsbreite von 23,43 Prozent liegt, die der kombinierte
Vergleichsindex aus MDAX und SDAX zu verzeichnen hat. Dies spricht für eine
risikooptimierte Struktur der Anlagen. Über drei Jahre gelingt es dem Fonds
ebenfalls, die Schwankungen des Referenzindex zu unterbieten. Die Volatilität
des Fonds liegt mit 28,85 Prozent erheblich niedriger als die Schwankungsneigung
des Index von 31,83 Prozent. Ein überzeugendes Ergebnis. Die Risikostruktur des
Lupus alpha Smaller German Champions ist damit als klarer Vorteil gegenüber der
Benchmark einzustufen. Als weiterer Qualitätsausweis des
Fonds dient das deutlich unter Marktniveau liegende Beta. Der für drei Jahre bei
0,89 liegende Wert lässt auf eine um 11,0 Prozent geringere
Schwankungsanfälligkeit des Lupus-alpha-Produktes gegenüber dem Vergleichsindex
schließen. Über ein Jahr liegt das Beta ebenfalls klar niedriger als der
Marktrisikofixwert von 1,00 und nimmt einen Wert von 0,92 an. Obwohl
FondsManager Conzatti eine Stockpicking-Strategie verfolgt, ist die
Schwankungsintensität seines Portfolios zumeist geringer als die Volatilität des
kombinierten Referenzindex. Dies demonstriert der rollierende
Zwölfmonatsvergleich der Beta-Werte. In 26 der letzten 36 betrachteten
Einzelzeiträume wird ein Wert unter 1,00 erreicht, die Schwankungsbreite dieser
Beta-Werte liegt dabei zwischen 0,82 und 0,97. Der Fonds kann also mit einer um
bis zu 18 Prozent günstigeren Risikokennziffer aufwarten eine überzeugende
Leistung und ein Beweis für die Vorteile aktiven FondsManagements.
FondsRendite. Alpha.
Erzielt. Per 6. September 2011 hat der Lupus
alpha Smaller German Champions über drei Jahre eine kumulierte Wertentwicklung
von +21,60 Prozent in Euro aufzuweisen. Dies entspricht einer Jahresrendite von
+6,74 Prozent p.a. Angesichts der Tatsache, dass der heftige Kursrücksetzer seit
Anfang August vollständig in diesem Betrachtungszeitraum enthalten ist, ein
ausgezeichneter Wert. Denn der Vergleichsindex aus jeweils 50 Prozent MDAX und
SDAX hat es nur geschafft, in der Dreijahresperiode auf eine Gesamtrendite von
+4,91 Prozent bzw. +1,61 Prozent p.a. zu kommen. Hier liegt der Fonds mit seiner
aktiven Titelauswahl also satte 16,69 Prozentpunkte über dem passiven Index.
Auch beim Wechsel auf den Einjahreszeitraum ist der Lupus-alpha-Fonds klarer
Renditesieger: Mit +1,41 Prozent kann der Fonds trotz der jüngsten
Marktturbulenzen noch ein Plus verzeichnen, während die Benchmark bereits mit
-1,27 Prozent im Minus liegt. Die Alpha-Werte des Fonds drücken
die erzielte Mehrrendite nochmals in Zahlen aus. Über drei Jahre liegt das Alpha
mit 0,40 klar im positiven Bereich, auch für den Einjahreszeitraum fällt die
Renditekennzahl mit 0,20 überzeugend aus. Der rollierende Zwölfmonatsvergleich
der Alpha-Werte demonstriert ein weiteres Mal die relative Stärke des Fonds:
Über acht Monate muss man zurückgehen, um einmal ein negatives Alpha und damit
einen Zeitraum ohne Mehrrendite des Fonds zu finden. Alpha-Werte bis 1,29 in der
Spitze zeigen vielmehr, wie gut das FondsManagement des Lupus-alpha-Fonds mit
seiner Titelauswahl gelegen hat. SJB Fazit. Lupus alpha Smaller German
Champions. Höhere Renditen bei geringerer
Schwankungsneigung - damit bietet der Lupus alpha Smaller German Champions
alles, was der Investor von einem gut gemanagten Fonds erwartet. Deshalb ist das
Produkt erste Wahl für alle antizyklischen Anleger, die vom Kurspotenzial
deutscher Small- und Mid-Cap-Aktien profitieren wollen. Einziger Wermutstropfen
ist das relativ geringe FondsVolumen. Trotzdem eine Perle unter den deutschen
Nebenwerte-Fonds. Lupus alpha. Hintergründig.
Lupus alpha
wurde im Jahr 2000 gegründet. Fonds in Deutschland: 11. Verwaltetes Vermögen:
6,9 Mrd. Euro. Zu Umsatz und Gewinn keine Angaben. Anzahl der Mitarbeiter: 80.
Geschäftsführer: Ralf Lochmüller, Matthias Biedenkapp, Christoph Braun, Karl
Fickel und Michael Frick. Stand: 30.06.2011. SJB Abfrage:
07.09.2011. Internet:
www.lupusalpha.de Erläuterungen Alpha
Ist die
Kennziffer für die Renditechancen. Das Alpha beziffert jenen Teil der
FondsRendite, der auf aktive Titelauswahl zurückzuführen ist. Weder die
allgemeine Marktentwicklung, noch ein höheres Risiko spielen für die Generierung
dieser FondsErträge eine Rolle. Beispiel: Ein Alpha von 0,5 zeigt an, dass der
Fonds im Vergleich zu seiner Benchmark in den gewählten Betrachtungszeiträumen
einen durchschnittlichen Mehrertrag von 0,5 Prozent bei gleichem Risiko erzielt
hat. Ein positives Alpha deutet darauf hin, dass ein aktives FondsManagement
eine Mehrrendite für den Investor erwirtschaftet hat. Insofern ist die
Kennziffer ein Leistungsindikator für erfolgreiches FondsManagement.
Beta
Gilt als
Risikomaß. Die Kennzahl bemisst die relative Volatilität eines Investmentfonds
in Bezug auf den Gesamtmarkt. Anders ausgedrückt: Beta ist das Resultat eines
Risikovergleichs zwischen Fonds und Benchmark. Hat ein Fonds ein Beta von 1, ist
sein Risiko identisch mit demjenigen des Index. Ein Beta > 1 bedeutet, das
FondsRisiko ist überproportional, der Fonds ist risikoreicher. Ein unter 1
liegendes Beta lässt auf geringere Kursschwankungen eines Fonds schließen, er
ist risikoärmer. Ein Beispiel: Weicht die Volatilität des Fonds um 15 Prozent
nach unten ab, ist sein Beta 0,85, weicht sie 15 Prozent nach oben ab, ist es
1,15. Ein Wert über 1 spricht gegen den Fonds, ein Wert unter 1 für ihn. Ein
negatives Beta bedeutet, dass sich der Fonds gegenläufig zur Marktentwicklung
verhält. Der Beta-Faktor muss im Zusammenhang mit der Korrelation gesehen
werden. Dividendenrendite Diese Kennzahl
misst die Dividende einer Aktie im Verhältnis zum Aktienkurs zum Zeitpunkt der
Ausschüttung. Sie wird in Prozent gemessen. Je höher der Wert, desto mehr
Erträge in Form der Dividende bekommen die Anteilseigner aus der
Unternehmensleistung heraus. Diese Erträge sind unabhängig von der
Kursentwicklung an der Börse. Im Gegensatz zum Kurs-Gewinn-Verhältnis KGV werden
hier die Erträge als Maßstab für die Rendite genommen, die tatsächlich den
Anteilseignern zugute kommen. Ist der Wert hoch, deutet das auch auf eine
Unterbewertung des Unternehmens an der Börse hin, denn wie eine hohe Dividende
zeigt, ist die Ertragskraft größer, als der Aktienkurs
ausdrückt. Information
Ratio Die
Information Ratio ist eine Kennziffer zur Beurteilung der Managementqualität
eines bestimmten Fonds. Sie wird errechnet, indem man die FondsRendite durch das
FondsRisiko teilt. Die Rendite wird hierbei mit Alpha gemessen. Das FondsRisiko
anhand des Tracking Errors. Die Kennzahl liefert eine Aussage, ob das
eingegangene aktive Risiko durch die erzielte Mehrrendite gerechtfertigt ist.
Ist die Information Ratio positiv, ist dies der Fall. Je höher dieser Wert,
desto besser ist das Management von Rendite und Risiko des untersuchten Fonds.
Korrelation
Die
Korrelation ist die Kennziffer für die wechselseitige Abhängigkeit zweier
Investments. Angegeben wird, wie wahrscheinlich sich die Kursverläufe
gegenläufig (Korrelation -1), unabhängig (Korrelation 0) oder gleichläufig
(Korrelation +1) verhalten. Die Kennzahl ergänzt und konkretisiert die durch ein
positives bzw. negatives Beta angezeigte Richtung der FondsVolatilität durch
eine Aussage zur strukturellen Abhängigkeit der Wertentwicklung des Fonds.
Weisen Fonds und Index eine hohe Korrelation auf, werden sie auf dieselben
Marktrisiken und -entwicklungen ähnlich reagieren. Kurs-Buch-Verhältnis
(KBV) Das KBV ist
eine Kennzahl für den Substanzwert eines Unternehmens. Es wird errechnet, indem
man den Aktienkurs durch den Buchwert je Aktie teilt. Der Buchwert der
Aktiengesellschaft ergibt sich durch den Abzug der Verbindlichkeiten von der
Summe der Aktiva. Der Buchwert der Aktie ist das Ergebnis der Teilung des
Unternehmensbuchwerts durch die Anzahl der Aktien. Je niedriger der Wert ist,
desto preiswerter ist die Aktie. Wenn der Kurs der Substanz des Buchwerts
entspricht, dann hat die Aktie einen fairen Wert. Kurs-Cashflow-Verhältnis
(KCV) Das KCV ist
eine Kennzahl der Liquidität eines Unternehmens. Man erhält es, in dem man den
Aktienkurs durch den Cashflow je Aktie teilt. Der Cashflow eines Unternehmens
bildet die wirklichen Zahlungsflüsse in einer bestimmten Zeitperiode ab. Sein
Wert gibt das Volumen der im Unternehmen für Investitionen und Verbindlichkeiten
vorhandenen liquiden Mittel an. Mit dem KCV kann die Entwicklung der
Ertragskraft einer Aktiengesellschaft bewertet werden. Dabei gilt eine Aktie als
umso preiswerter, je niedriger ihr KCV ist. Kurs-Gewinn-Verhältnis
(KGV) Das KGV ist
die Kennzahl der Ertragskraft eines Unternehmens. Es wird errechnet, indem man
den Aktienkurs durch den Gewinn je Aktie teilt. Hier gilt: Je niedriger die
Kennzahl, desto preiswerter ist die Aktie. Ein niedriges KGV bedeutet an der
Börse ein Einstiegssignal in die Aktie. Sie gilt als unterbewertet und hat
Aufstiegspotenzial. Liegt ihr KGV über dem Marktdurchschnitt, ist das ein
Ausstiegssignal. Sie gilt als überbewertet. Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr
Kurs fällt, ist hoch. R² Die Kennzahl
R² baut auf der Korrelation auf. Sie drückt den Prozentsatz der Bewegungen eines
Fonds aus, die durch Bewegungen in seinem Referenzindex erklärt werden können.
R² ist das Quadrat der Korrelation. Das heißt, dass maximale R² liegt bei 1.
Dieser Wert bedeutet, dass 100,0 Prozent der Entwicklung des Fonds durch den
Referenzindex bestimmt wird. Er wäre also ein Indextracker. Ein R² von 0,5
bedeutet, dass 50,0 Prozent der Entwicklung des Fonds das Ergebnis der
Entwicklung des Referenzindex ist. Je deutlicher die Zahl unterhalb von 1 liegt,
umso unabhängiger ist der Ertrag des Fonds vom Referenzindex. R² wird genutzt,
um die Aussagekraft von Beta zu bestimmen. Je höher das R², desto signifikanter
das Beta, weil klar wird, wie sehr eine erhöhte oder niedrigere Risikokennziffer
auf aktivem FondsManagement basiert. R² hilft also, die Qualität der
FondsManageraktivität einzuordnen. Sharpe
Ratio Die Sharpe
Ratio gibt darüber Auskunft, ob die FondsEntwicklung auch dem Vergleich zu einem
risikolosen Investment standhält. Sie ist die Kennziffer für einen
Rendite-Risiko-Vergleich zwischen unterschiedlichen Geldanlagen. Die nach dem
Nobelpreisträger William Sharpe benannte Kennziffer misst die durchschnittliche
Rendite in Bezug auf das eingegangene Risiko. Dabei wird der Fonds mit dem
risikolosen Geldmarkt konfrontiert. Angenommen, die Sharpe Ratio liegt beim
Fonds bei 0,40 und damit im positiven Bereich. In diesem Fall ist die Kennzahl
ein Indiz dafür, dass die FondsInvestition rentabler ist, als die risikolose
Platzierung des Kapitals am Geldmarkt. Ein negativer Wert der Sharpe Ratio würde
bedeuten: Der Fonds ist schlechter als der Geldmarkt. Eine Investition wäre
weniger rentabel. Tracking
Error Der Tracking
Error ist die Kennziffer für die Spurabweichung des Fonds vom Index. Sie misst,
wie stark die Positionen und ihre Gewichtung im Portfolio des Fonds prozentual
von denen des Index abweichen. Zur Berechnung wird die Standardabweichung der
Differenzrendite zwischen dem Fonds und seiner Benchmark ermittelt. Insofern
wird der Tracking Error auch als Indikator für aktives Risiko verstanden und
dient neben Alpha als Grundlage für die Berechnung der Information Ratio. Je
niedriger der Tracking Error, desto stärker orientiert sich der FondsManager am
Vergleichsindex. Je höher der Wert ist, desto unabhängiger bewegt sich der
FondsManager in seinem Markt und ist damit bereit, ein aktives Risiko
einzugehen. Ob dieses Risiko gerechtfertig war, diese Frage klärt die nächste
Kennzahl. Value-at-risk
(VAR) Der Begriff
bezeichnet ein Risikomaß
für die Wahrscheinlichkeit und den Umfang von Verlusten einer bestimmten
Risikoposition (z. B. eines Portfolios von Wertpapieren) in einem gegebenen
Zeithorizont. Ein VAR von 10 Mio. Euro bei einer Haltedauer von 1 Tag und einer
als Konfidenzniveau bezeichneten Eintrittssicherheit von 97,5 Prozent bedeutet,
dass der potenzielle Verlust der betrachteten Risikoposition von einem Tag auf
den nächsten mit einer Wahrscheinlichkeit von 97,5 Prozent den Betrag von 10
Mio. Euro nicht überschreiten wird. VAR wurde von J.P. Morgan entwickelt und ist
heute ein Standardrisikomaß im Finanzsektor. Autor: SJB
FondsSkyline OHG 1989 für Unternehmer und Führungskräfte Gerd
Bennewirtz ist als geschäftsführender Gründungsgesellschafter der SJB
FondsSkyline OHG 1989 Herausgeber speziell auf Privatinvestoren zugeschnittener
Newsletter. Die täglich, wöchentlich und monatlich erscheinenden Publikationen
können gratis angefordert werden unter FondsEcho@sjb.de oder www.sjb.de. Kurs- und weitere Informationen zum Thema: LUPUS ALPHA SMALLER GERMAN CHAMPIONS Aktuelle Diskussionen zum Thema: Aktuelle Nachrichten zum Unternehmen: SJB FondsEcho. Nebenwerte. Ge. (15.09.11) Alle Nachrichten zum Unternehmen Aktuelle Analysen zu den Unternehmen: LUPUS ALPHA SMALLER GERMAN CHAMPIONS ![]() |