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Am 28. Januar steht bei SAP (WKN: 716460) die Veröffentlichung der vorläufigen Ergebnisse für 2019 an – für Aktionäre der Walldorfer und diejenigen, die es werden wollen, ein spannender Termin. Schließlich werden wir dort erfahren, wo der Konzern steht und wie das Management die Aussichten für das Jahr 2020 und darüber hinaus einschätzt.

Es ist wahrscheinlich, dass die Aktie auf die neuen Informationen ausschlagen wird. Sollte man sich daher vielleicht bereits im Vorfeld positionieren? Hier sind drei Gründe, warum es vielleicht eine bessere Idee ist, abzuwarten.

Abwartegrund Nr. 1: Das neue Management

Als Ex-Chef Bill McDermott sich im Oktober überraschend vorzeitig verabschiedet hatte, setzte der Aktienkurs einen Freudensprung an. Mehr als 10 % ging es nach oben. Dabei galt McDermott als einer der coolsten Bosse im DAX, der zudem SAP mit voller Kraft auf Cloud und SaaS getrimmt hat. So gelang es, sich gegenüber dem nahezu unaufhaltsamen Aufstieg von Salesforce.com (WKN: A0B87V) zu behaupten und den ewigen Rivalen Oracle (WKN: 871460) einzuholen.

Seit einigen Monaten regiert nun eine Doppelspitze das SAP-Reich. Jennifer Morgan und Christian Klein stehen zwar als enge Mitstreiter von McDermott für Kontinuität, aber sie treten zweifellos in große Fußstapfen. Ob sie den zum Teil überschwänglich optimistischen Stil beibehalten werden, ist fraglich. Gut möglich, dass Ende Januar zunächst ein nüchterner Ton angeschlagen wird, um die Messlatte etwas zu senken, an der sie fortan gemessen werden werden.

Es ist also damit zu rechnen, dass das Führungsduo erst einmal mit dem eisernen Besen durchkehrt und somit hochgesteckte Erwartungen vieler Aktionäre enttäuschen könnte – zumindest für den ersten Moment.

Abwartegrund Nr. 2: Hohe Abschreibungen

Eine Sache, für die McDermott von verschiedenen Seiten Kritik einstecken musste, betraf die zum Teil optisch sehr teuren Übernahmen. Für noch relativ kleine Spezialisten wurden Hunderte Millionen oder gar mehrere Milliarden hingelegt. Den Vogel abgeschossen hat der Kauf von Qualtrics, für den Anfang 2019 satte 8 Mrd. US-Dollar auf den Tisch gelegt wurden, obwohl das Unternehmen 2018 nur rund 400 Mio. US-Dollar Umsatz machte.

So wurden Firmenwerte (Goodwill) in Höhe von 5 Mrd. Euro in die Bilanz genommen. Das kann Folgen haben: Ich halte es für wahrscheinlich, dass hier Sonderabschreibungen oder sogenannte Kaufpreisallokationen anstehen, die das Ergebnis belasten würden. So entwickelte sich beispielsweise die Aktie des etwas kleineren Konkurrenten Medallia seit den ersten euphorischen Handelstagen vom letzten Juli eher schwach. Heute wird der Rivale mit 4 Mrd. US-Dollar bewertet (Stand: 17.01.2020).

Im Halbjahresbericht wurde mitgeteilt, dass man noch analysieren würde, wie der Goodwill am besten auf die Geschäftsbereiche verteilen werden könne. Die Werthaltigkeit der einzelnen Komponenten muss gut begründet werden, etwa durch Vertriebssynergien oder neue kombinierte Lösungen. Obwohl im November mit Begeisterung von ersten Erfolgen berichtet wurde, bin ich etwas skeptisch, ob sich das alles auf 5 Mrd. Euro summieren wird. Die Folge wären Abschreibungen und lange Gesichter bei der Ergebnisverkündung.

Abwartegrund Nr. 3: Übertreibungen bei IT-Aktien

Selbst wenn das Management auf Bereinigungsaktionen verzichtet und stattdessen wie gehabt auf die Pauke haut, bestehen gute Chancen, dass die SAP-Aktie in der Zeit nach der Q4-Präsentation billiger zu erwerben sein wird. Als führender Softwarekonzern liegt sie Seite an Seite mit den anderen IT-Giganten in vielen internationalen Fonds und spezialisierten ETFs herum, darunter beispielsweise der beliebte MSCI World Information Technology Index.

Viele Aktien in Indizes dieser Art sind aktuell wahnsinnig teuer (finde ich zumindest). Das heißt, es kann gut sein, dass alle auf einmal starke Kursverluste hinnehmen müssen, ungeachtet ihrer individuellen Qualität und Bewertung. Die Herde, die seit einigen Wochen viele Kurse nach oben treibt, könnte jederzeit erschreckt in die andere Richtung trampeln.

SAP gehört auf die Watchlist

Wer noch nicht investiert ist, der sollte aus den vorgenannten Überlegungen heraus vielleicht besser die Zahlenvorlage abwarten, bevor er oder sie bei SAP einsteigt. Kurzfristig sind erhebliche Abwärtsrisiken am Werk.

Verkaufen würde ich hingegen nicht, denn auf lange Sicht bleibt SAP ein Basisinvestment mit vielfältigen Potenzialen. Es spricht auf alle Fälle nichts dagegen, die Aktie ganz oben auf die Watchlist zu setzen, um im richtigen Moment ein paar Stücke einzusammeln.

Ist dies die nächste Wirecard?

Wirecard stieg um fast 2.000 %. Jetzt gibt es einen aussichtsreichen „Nachfolger“, der schon bald die Spitze einnehmen könnte. Im Jahr 2018 kam die Aktie an die Börse. Mit +49 % Umsatz-Wachstum (2018) und einer traumhaften Marge von 52 % (vor Steuern und Abschreibungen) fasziniert das Unternehmen die Analysten, während seine Plattform die Internet-Händler in der ganzen Welt mit der besten Performance begeistert und so bereits über 3 Milliarden Menschen erreicht. Wächst hier ein ganz neuer Tech-Gigant heran? Alle Details liest du hier:

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Ralf Anders besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Salesforce.com.

Motley Fool Deutschland 2020

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