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Meldung
München (www.zertifikatecheck.de) - Für Vontobel sind die Aktien von Google (ISIN US38259P5089 / WKN A0B7FY ) und Facebook (ISIN US30303M1027 / WKN A1JWVX ) Investmentideen und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Anlagezertifikaten von dieser Einschätzung profitieren können.


Nachdem Google mit Werbung auf herkömmlichen Computern gute Geschäfte gemacht habe, scheine das Unternehmen auch auf Smartphones und Tablets mehr und mehr zum Maß der Dinge zu werden. Dies spiegele sich in den Quartalszahlen wider. Während Google 17,3 Mrd. USD umgesetzt habe, sei der Gewinn des Technologiekonzerns um 4 Prozent auf 3,59 Mrd. USD angestiegen.

Der größte Konkurrent von Google sei im Moment vor allem Facebook. Um seine Nutzer auf mobilen Geräten noch besser erreichen zu können, habe Google in dieser Woche seinen Suchalgorithmus umgestellt. Internetseiten, die für Smartphones und Tablets optimiert seien, sollten bevorzugt werden. Während Google angebe, damit die Nutzerfreundlichkeit zu erhöhen, werde dem Branchenprimus von der EU-Kommission Missbrauch seiner Marktmacht vorgeworfen.

Doch nicht nur die klassische Online-Suche zähle zu den Tätigkeitsfeldern bei Google. Der Konzern produziere Tablets, offeriere mit Wallet ein Bezahlsystem, mit Android ein Betriebssystem und biete seit der Akquisition von Nest Labs auch Thermostate an. Darüber hinaus forsche Google mit einem Partner am ersten fahrerlosen Auto und an Heißluftballons, die für einen Internetzugang an entlegenen Orten der Erde sorgen könnte. Da all diese Projekte sehr kapitalintensiv seien, müsse das Werbegeschäft rundlaufen.

Ein weiteres Wachstumsfeld könnte für Google die Medienbranche sein. In den nächsten drei Jahren sollten 150 Mio. EUR ausgegeben werden, um Innovationen im digitalen Journalismus in Europa zu fördern. Dadurch sollten Risse in den Beziehungen zwischen Verlagshäusern und Google gekittet werden. Zahlreiche Verleger würden mit Google ringen, ob der Techkonzern ihnen Geld bezahlen müsse, wenn kleine Ausschnitte ihrer Artikel bei Google News erscheinen würden.

Nachdem Apple eine offene Simkarte vorgestellt habe, versuche jetzt auch Google in das Telekommunikationsgeschäft einzusteigen. Google offeriere einen Vertrag an, der einen nahtlosen Übergang von WLAN-geführten in aus dem Mobilfunknetz geführten Telefonaten gewährleiste. Darüber hinaus biete Google zwei Mobilfunknetze, die besten Empfang garantieren dürften. Damit könnte Google in Zukunft den traditionellen Mobilfunkanbietern Konkurrenz machen.

Google Konkurrent Facebook sei gemessen an seinen Nutzerzahlen und seinem Börsenwert eines der größten Internetunternehmen der Welt. Im ersten Quartal seien die Erlöse um 42 Prozent in die Höhe auf 3,54 Mrd. USD geschossen, was größtenteils auf das Werbegeschäft zurückzuführen sei. Allerdings sei der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um ein Fünftel auf 512 Mio. USD gesunken. Dies habe vor allem an den hohen Investitionskosten gelegen; unter anderem sei in zahlreiche neue Rechenzentren investiert worden. Insgesamt würden monatlich 1,44 Mrd. Nutzer Facebook nutzen. Das seien 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Vor allem die Nutzung Facebooks auf mobilen Endgeräten sei auf 798 Millionen Mitglieder angestiegen.

Für den Internetkonzern seien vor allem Smartphones und Tablets für ihre Werbeeinnahmen von Bedeutung. Fast drei Viertel aller Werbeeinnahmen seien auf mobilen Endgeräten erwirtschaftet worden. Deshalb habe Facebook sein Werbeangebot immer stärker ausgeweitet, zuletzt vor allem mit Videos. Täglich würden 4 Mrd. Videoclips auf Facebook angesehen und 45 Mrd. Kurzmitteilungen verschickt.

Zu Facebook gehöre nach seiner Akquisition im Jahr 2014 auch der US-Nachrichtendienst WhatsApp mit 800 Mio. Nutzern. Der Kurznachrichtendienst könnte laut Branchenkennern auf Dauer die SMS ersetzen und damit eine Vorreiterrolle im Telekommunikationsmarkt einnehmen. Seit kurzem könne man über WhatsApp auch mit anderen Nutzern telefonieren. Damit könnten langfristig herkömmliche Telekommunikationsanbieter, wie die Telekom in ihrem Kerngeschäft angegriffen werden.

Obwohl Facebook von den Nutzerzahlen immer noch die Nummer eins sei, werde das Tochterunternehmen Instagram für den Konzern immer wichtiger. Vor allem die junge Zielgruppe gewinne als Nutzerbasis der Zukunft mehr an Bedeutung und Werbewert.

Da der weitere Kursverlauf von Google und Facebook von einer Vielzahl konzernpolitischer und ökonomischer Faktoren abhängig sei, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen könnten jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten würden, wodurch Verluste entstehen könnten.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel das Bonus Cap-Zertifikat (ISIN DE000VZ9DTX0 / WKN VZ9DTX ) auf die Facebook-Aktie. Die maximale Rendite belaufe sich auf 11,66%. Der Abstand zur Barriere betrage 23,17%. Der aktuelle Kaufpreis betrage 72,43 EUR. Bewertungstag sei der 18.03.2016.

Eine Investmentidee sei zudem das Bonus Cap-Zertifikat (ISIN DE000VZ9YV53 / WKN VZ9YV5 ) auf die Google-Aktie. Die maximale Rendite belaufe sich auf 13,38%. Der Abstand zur Barriere betrage 19,97%. Der aktuelle Kaufpreis betrage 559,40 EUR. Bewertungstag sei der 17.06.2016.

Ebenfalls könnte das Long-Faktor-Zertifikat mit dem Faktor 4 (ISIN DE000VT2RDQ1 / WKN VT2RDQ ) auf die Facebook-Aktie interessant sein. Der aktuelle Kaufpreis betrage 18,78 EUR.

Eine Investmentidee sei zudem das Short-Faktor-Zertifikat mit dem Faktor 4 (ISIN DE000VZ4E975 / WKN VZ4E97 ) auf die Google-Aktie. Der aktuelle Kaufpreis betrage 6,81 EUR. (07.05.2015/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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