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Ich gebe zu, dass wohl nichts arroganter wäre, als einem der erfolgreichsten Investoren der Welt zu sagen, welche Aktien er als nächstes kaufen soll. Warren Buffett braucht definitiv keine Hilfe bei der Aktienauswahl. Aber sollte Buffett doch mal fragen, wüsste ich die ganz klare Antwort.

Es handelt sich um eine Aktie, die er ziemlich gut kennt. Buffett hat in der Vergangenheit schon erklärt, dass er bedauert hat, diese Aktie nicht schon vor Jahren gekauft zu haben. Und noch vor zwei Jahren hatte er ernsthaft über einen Kauf nachgedacht.

Also, von welcher Aktie ist hier die Rede? Von keiner anderen als Googles Mutterkonzern Alphabet (WKN:A14Y6F).

Die Apple-ähnliche Aktie

Auf der Aktionärsversammlung von Berkshire Hathaway (WKN:A0YJQ2) im Jahr 2017 nannte Buffett mehrere Gründe, warum er für Berkshire Aktien von Apple (WKN:865985) kaufen wollte. Ganz oben führte er als Argument an, dass Apple eher ein Unternehmen für Endverbraucher ist als ein Tech-Konzern. Buffett konnte ja die längste Zeit mit Tech-Konzernen nichts anfangen – weil er sie schlicht nicht versteht.

Sein Hauptgrund, Apple als Konsumunternehmen zu betrachten, war seine starke Marke und sein Ökosystem aus Produkten und Dienstleistungen. Beide geben Apple einen Burggraben – einen Wettbewerbsvorteil, den Buffett bei den Unternehmen, die er besitzt, gerne hat.

Ich würde ja behaupten, dass Alphabet in dieser Hinsicht Apple gar nicht unähnlich ist. Schauen wir uns mal dessen Marken an. Welche ist die erste Suchmaschine, die einem in den Sinn kommt? Welcher der erste Video-Player? Browser? E-Mail-Service? Handy-Betriebssystem (nach Apples iOs)?

Ich denke mal, dass diese Fragen von den meisten Leuten auf die gleiche Weise beantwortet werden: Google, YouTube, Chrome, Gmail und Android. Keine Frage, dass Alphabet über außergewöhnlich starke Marken verfügt.

Die Produkte von Alphabet haben auch einen wirklich starken Burggraben, also Wettbewerbsvorteil. Dieser Graben stammt in erster Linie vom Netzwerkeffekt. Produkte mit Netzwerkeffekt erhöhen den Wert für die Nutzer, je mehr Menschen sie nutzen. Genau das ist mit allen Kernprodukten von Alphabet geschehen.

Der Einwand des Orakels

Warum hat Buffett also Alphabet bislang noch nicht gekauft? Er sagte 2017, dass das Unternehmen langfristig zu viel technologische Unsicherheit habe. Es liegt mir fern, das Orakel von Omaha zu hinterfragen. Aber in diesem Fall werde ich es trotzdem tun.

Zugegeben, einige der berühmten sogenannten „other bets“ von Alphabet sind technologisch alles andere als ausgereift. Das Unternehmen verfolgt einige wüste und krude Ideen, darunter die Verwendung von Luftballons, um Internetverbindungen in ländlichen Gebieten herzustellen, die autonome Bereitstellung von Drohnen und sogar die Verlängerung der menschlichen Lebensdauer.

Diese Initiativen sind jedoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein im Vergleich zu Alphabets bereits rund laufendem wichtigsten Produkt. Denn allem voran beim Thema Suche und auch den anderen bereits genannten Angeboten sehe ich keine Probleme am Horizont.

Und eine weitere Wette von Alphabet dürfte sich höchstwahrscheinlich grandios auszahlen. Die Sparte Waymo, die sich autonomem Fahren widmet, ist der Konkurrenz wohl weit voraus. Die Investmentgesellschaft UBS geht davon aus, dass die Einheit bereits einen Wert von rund 75 Milliarden USD hat und für die kommenden Jahre ein enormer Wachstumstreiber für Alphabet sein könnte.

Weise Worte

Wenn es jemanden gibt, auf den Buffett bei Investitionen hört, dann auf seinen langjährigen Geschäftspartner Charlie Munger. Vor zehn Jahren sagte Munger, dass Google einen „riesigen Wettbewerbsvorteil“ habe, und fügte hinzu, dass er „wahrscheinlich noch nie einen so breiten Graben gesehen habe.“ Und der Graben ist seitdem noch einmal breiter geworden.

Ein weiteres Stück Weisheit, das alle Anleger wissen sollten, kam von Buffett selbst. Er schrieb in seinem Brief von 1989 an die Aktionäre von Berkshire: „Es ist viel besser, eine wunderbare Firma zu einem angemessenen Preis zu kaufen als eine angemessen überzeugende Firma zu einem wunderbaren Preis.“

Alphabet hat einen tollen Graben und ist ein wunderbares Unternehmen. Die Aktie ist nicht billig, aber auch nicht zu teuer. Alphabets Kurs-Gewinn-Verhältnis der vergangenen 12 Monate ist geringer als das von Berkshire.

Vielleicht wird Alphabet doch nicht Buffetts nächster Kauf. Ich denke jedoch, dass er in dem Fall auf ziemlich großartige Renditen verzichten würde.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet, Apple und Berkshire Hathaway. Keith Speights besitzt Aktien von Alphabet und Apple.

Dieser Artikel erschien am 10.3.2019 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

Motley Fool Deutschland 2019

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