DAX


WKN: 846900 ISIN: DE0008469008
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08.12.16 Endlos Turbo Long 8.614,79 Open End auf de.
06.12.16 BNP Paribas-Zertifikate auf den DAX: Hartnäc.
01.12.16 Société Générale-Bonus-Zertifikate: Auf steigen.
25.11.16 DAX-Wave XXL-Optionsscheine: Besser spät a.
24.11.16 DAX-Bonus-Zertifikate: Auf unterschiedlichen W.
03.11.16 Discount-Zertifikat: DAX startklar für Jahresen.
03.11.16 Reverse Bonus-Zertifikat auf den DAX mit 10.
13.10.16 Wave XXL-Optionsscheine auf den DAX: Berei.
30.09.16 DAX-Bonus-Calls mit 38% p.a.-Chance bis zum.
29.09.16 Discount-Zertifikat 10.900 2018/09 auf den D.
22.09.16 DAX-Hamster-Optionsschein mit 28%-Chance z.
15.09.16 DAX-COOL-Calls mit neuer 14%-Chance oberha.
15.09.16 Capped Bonus-Zertifikate auf den DAX: 6% E.
02.09.16 DAX-Discount-Put mit 63%-Chance unterhalb v.
01.09.16 Discount-Zertifikat auf den DAX: Günstig einka.
22.08.16 DAX-Bonus-Calls mit 11%-Chance oberhalb von.
19.08.16 Wave XXL-Optionsscheine auf den DAX: Auf .
25.07.16 DAX-COOL-Calls mit 15%-Chance oberhalb von.
14.07.16 Discount Put-Optionsschein auf den DAX: Erho.
01.07.16 Wave XXL-Optionsscheine auf den DAX: Ist d.


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Meldung
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in den DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900 ) einen Endlos Turbo Long 8.614,79 Open End (ISIN DE000DGJ4CG3 / WKN DGJ4CG ) mit dem Basiswert DAX vor.


10.743,01 Punkte, auf diesem Stand habe der Deutsche Aktienindex das vergangene Jahr beendet. Viel getan habe sich beim Blick auf den aktuellen DAX-Stand bislang nicht, lasse man einmal die erhöhten Kursschwankungen im Jahresverlauf außer Betracht. Während kurzfristig agierende Trader derzeit vor allem die Frage beschäftige, ob der DAX auch 2016 zu einer Jahresendrally starte, beschäftige mittelfristig orientierte Anleger schon die Frage, welches Potenzial dem deutschen Leitindex 2017 zuzutrauen sei.

Rückblickend betrachtet habe es der DAX 2016 alles andere als leicht gehabt. Einem historisch schlechten Jahresauftakt, in dessen Zuge der Index bis Mitte Februar auf 8.699 Punkte gefallen sei, sei bis Mitte April eine Erholung gefolgt. Im Zuge des Brexit-Referendums sei es anschließend erneut zu schwächeren Notierungen gekommen, ehe der DAX im Sommer zur Aufholjagd gestartet und auf 10.802 Punkte geklettert sei. Seit Mitte August bewege er sich in einer Spanne zwischen 10.802 und 10.190 Punkten seitwärts, während Dow Jones und S&P 500 neue Rekordstände markiert hätten. Und so würden sich viele Anleger hierzulande die Frage stellen, wann der DAX zu seiner Jahresendrally starte.

Statistisch, d.h. anhand von Kursentwicklungen der Vergangenheit, lasse sich die Jahresendrally belegen. Unserer Analyseder Monatsrenditen des DAX seit 1960 zufolge begann diese allerdings meist schon Ende September und führte im Schlussquartal zu einem DAX-Anstieg von im Schnitt 3,8%, so das DZ BANK-Derivate-Team. Als ökonomische Begründung für diese Beobachtung werde unter anderem auf das Window Dressing oder bestimmte Saisonalitäten verwiesen.

Nach Erachten der Analysten hätten Saisonalitätsstrategien zu bestimmten Zeiten sicherlich einen gewissen ökonomischen Sinn gehabt, insbesondere da das wirtschaftliche Leben vor Jahrzehnten noch stark von landwirtschaftlichen Zyklen, Investitionszyklen nach Präsidentschaftswahlen oder Urlaubszyklen (Stichwort schwache Sommermonate) geprägt worden sei. Doch in den vergangenen Jahrzehnten habe sich die Welt gewandelt. Durch die Globalisierung hätten Zyklen längst nicht mehr die Dominanz wie in der Vergangenheit. Zudem hätten sich der Börsenhandel und die Möglichkeiten zu investieren stark verändert.

Ein weiteres Problem sei der sogenannte "Rückschau-Fehler", d.h. im Rückblick könnten die historischen Entwicklungen gut erklärt werden. Stehe eine entsprechend breite Datenbasis zur Verfügung und werde diese statistisch durchforstet, würden sich oft (zufällige) Regelmäßigkeiten entdecken lassen. Dabei sei die Entwicklung in der Vergangenheit kein zuverlässiger Indikator für eine künftige Entwicklung. Zudem würden in der Rückschau oftmals Umstände und Gründe, die das frühere Geschehen negativ beeinflusst hätten, ausgeblendet. Die Analysten würden die Meinung vertreten, dass die Diskussion um eine Jahresendrally kaum für den langfristigen Vermögensaufbau geeignet sei. Anlageentscheidungen sollten nicht allein aufgrund früherer Entwicklungen oder isoliert betrachteter ökonomischer Parameter getroffen werden.

Hinsichtlich des weiteren Potenzials des Deutschen Aktienindex gelte es somit, die fundamentale Situation zu beleuchten. Die Analysten würden gute Chancen sehen, dass eine leichte Beschleunigung der Weltkonjunktur die Gewinne der stark exportorientierten DAX-Unternehmen ansteigen lasse. Dies biete die Chance für steigende Aktienkurse, zumal die europäischen Märkte im globalen Vergleich derzeit günstig bewertet seien. Des Weiteren würden die Analysten davon ausgehen, dass die Zinsen in der Eurozone weiterhin sehr niedrig bleiben würden, womit der Mangel an attraktiven Anlagemöglichkeiten fortbestehe.

Aktien beziehungsweise Aktienzertifikate würden aus Sicht der Analysten eine attraktive Anlagealternative im Niedrigzinsumfeld darstellen. Vor diesem Hintergrund würden die Analysten die weitere Entwicklung mit Blick auf das Jahresende vorsichtig optimistisch betrachten. Das Kursziel der Analysten für den DAX per 31.12.2016 laute unverändert 11.000 Punkte. Ob der DAX in den kommenden Wochen zulegen könne, hänge aus Sicht der Analysten aber auch davon ab, ob es ihm gelinge, aus seiner seit Mitte August bestehenden Trading-Range zwischen 10.200 und 10.800 Zählern nach oben auszubrechen. Bis zum Jahresende 2017 würden die Analysten beim DAX einen Anstieg auf 12.000 Punkte erwarten.

Gleichwohl würden die Analysten für 2017 auch Unsicherheitsfaktoren sehen. So dürften nach dem Rücktritt von Ministerpräsident Matteo Renzi in Italien Neuwahlen anstehen. Auch in den anderen beiden großen Volkswirtschaften der Eurozone, Frankreich und Deutschland, werde 2017 gewählt. Dabei sei ungewiss, wie stark die in den einzelnen Ländern vorhandenen europakritischen Kräfte aus den Wahlen hervorgehen würden und welche Folgen dies für die Ausrichtung der Politik in den Ländern und Europa insgesamt haben werde.

Ungewissheit gebe es auch in Bezug auf die Wirtschafts- und Außenpolitik des designierten US-Präsidenten Donald Trump. Noch lägen diesbezüglich kaum konkrete Pläne vor. Sollte Trump tatsächlich einen nationalen Protektionismus betreiben, könnte dies nach Einschätzung der Analysten auch die Geschäftsaussichten deutscher Exporteure trüben, von denen viele im DAX notiert seien.

Mit einem Hebelzertifikat könnten Anleger überproportional an der Kursentwicklung des jeweiligen Basiswertes partizipieren. So vollziehe z.B. der Endlos Turbo Long auf den DAX die positive, aber auch die negative Kursentwicklung der Aktien gehebelt nach. Werde jedoch die Knock-out-Schwelle (aktuell bei 8.614,28 Punkten) berührt, verfalle das Zertifikat wertlos. (Ausgabe vom 07.12.2016) (08.12.2016/oc/a/i)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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