DAX


WKN: 846900 ISIN: DE0008469008
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21.05.13 DAX Indexzertifikat: Blase oder Hausse?
16.05.13 DAX-Korridor Bonus-Zertifikat mit 6,72% Seitw.
15.05.13 DAX-Stay-High-Optionsschein mit 43%-Chance
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14.05.13 Vontobel-Zertifikat auf DAXglobal China Urban.
10.05.13 Reverse Express-Zertifikat auf den DAX: Geg.
07.05.13 Inline-Optionsschein auf den DAX: 150% p.a. .
07.05.13 DAX-Indexzertifikat: "Long" bleiben


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Meldung
Frankfurt (www.fondscheck.de) - DAX-Unternehmen erfreuen sich bei internationalen Investoren hoher Beliebtheit, so die Experten von DWS Investments im Kommentar zum DWS Deutschland-Fonds (ISIN DE0008490962 / WKN 849096 ).


Heimische Anleger hätten noch Aufholbedarf, zeige eine aktuelle Studie. Von wegen – Aktien eines Landes würden vor allem von Einheimischen gekauft. Bei den DAX-Unternehmen würden ausländische Investoren den Deutschen den Rang ablaufen. Deutsche würden nur noch ein gutes Drittel der Aktien (37 Prozent) halten.

Nach einer aktuellen Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young lägen im Schnitt 55 Prozent der DAX-Aktien in den Depots ausländischer Investoren. Das sei nicht immer so gewesen. Noch vor wenigen Jahren sei das Verhältnis umgekehrt gewesen. Bei den Unternehmen, bei denen die Daten der Jahre 2005 und 2012 verglichen werden könnten, sei der Anteil der Ausländer von 44 auf 58 Prozent geklettert. Das seien in erster Linie institutionelle Anleger. Sechs von zehn Aktien der DAX-Unternehmen lägen in den Depots der Großinvestoren.

Zu den Unternehmen mit den größten Anteilen ausländischer Aktionäre würden die Deutsche Börse (81 Prozent), Merck (77 Prozent) und adidas (75 Prozent) gehören. Bei traditionell familiengeführten Unternehmen hingegen, etwa bei Henkel und BMW, würden sich aktuell lediglich knapp ein Viertel (Henkel) beziehungsweise ein Drittel (BMW) der Papiere in den Depots ausländischer Investoren befinden. Nur bei fünf Unternehmen habe sich der Anteil ausländischer Investoren am Aktienbestand seit 2005 verringert.

Ernst & Young führe die veränderte Aktionärsstruktur auf die Attraktivität deutscher Großunternehmen zurück. Vor allem im europäischen Ausland kämen die DAX-Titel an. Investoren aus diesen Staaten würden im Schnitt jede vierte Aktie halten, Aktionäre aus Nordamerika jede fünfte. Das gestiegene Interesse komme nicht von ungefähr. Die deutschen Großunternehmen hätten in den vergangenen Jahren erfolgreich der Wirtschafts- und Finanzkrise getrotzt. Ob beim Umsatz, beim Gewinn oder bei der Mitarbeiterzahl - im Geschäftsjahr 2012 sei es für die Mehrheit der Konzerne rund gelaufen.

Produkte "Made in Germany" seien vor allem im außereuropäischen Ausland gefragt gewesen. Besonders erfolgreich seien Konzerne mit einem hohen Globalisierungsgrad gewesen. 18 DAX-Unternehmen würden bereits mehr als drei Viertel ihres Umsatzes im Ausland erwirtschaften. Sie hätten im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von zwölf Prozent erreicht. Insgesamt hätten die 30 DAX-Konzerne 2012 ihren Umsatz um acht Prozent auf 1.295 Mrd. Euro gesteigert.

"Die gute Entwicklung der DAX-Konzerne zeigt, dass die Unternehmen auf dem richtigen Weg sind", würden die Analysten von Ernst & Young konstatieren. Das spiegle sich an den Börsen wider. Der DAX habe seit Beginn 2012 um ca. 35 Prozent zugelegt. Anleger sollten sich jedoch bewusst sein, dass kleinere Rückschläge unvermeidbar seien. Langfristig orientierte Investoren würden diese nutzen, um einzusteigen, beispielsweise mit dem mehrfach ausgezeichneten Aktienfonds DWS Deutschland. (Ausgabe vom 13.06.2013) (19.06.2013/fc/a/f)


 

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