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Meldung

Jens Klatt, 16. Dezember 2014
 
Nach zwei turbulenten Handelstagen war heute erst einmal etwas Entspannung angesagt. Das russische Finanzministerium erteilte Kapitalkontrollen vorerst eine Absage und intervenierte am Devisenmarkt zugunsten des Rubel. Von den am Nachmittag veröffentlichten US-Konjunkturdaten erhofften sich die Investoren neue Erkenntnisse zur wirtschaftlichen Verfassung, danach war man aber genauso schlau wie vorher. So fiel zwar die US-Inflation auf Monatssicht auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2008. Doch auf der Kehrseite stehen die gestiegenen Stundenlöhne aus dem vergangenen US-Arbeitsmarktbericht, die im Umkehrschluss bei einer fallenden Inflation einen realen Lohnzuwachs bedeuten. Nun richten sich die Blicke der Börsianer gespannt auf den Abend, um 20 Uhr veröffentlicht die US-Notenbank das Statement nach ihrer letzten Sitzung des Jahres.

„For a considerable time“
Vier Worte, die heute Abend großen Einfluss auf die Finanzmärkte haben werden, je nachdem ob sie über die Agenturen tickern oder nicht. Sollte die US-Notenbank den Zusatz, die Zinsen für eine längere Zeit auf dem tiefen Niveau zu belassen, in ihrem heute Abend veröffentlichten Statement weglassen, könnte dies an den Aktienmärkten zu weiteren kräftigen Kursverlusten führen. Denn dies würde bedeuten, dass in den USA die Zinsen ab Mitte des kommenden Jahres wieder steigen. Während eine solche Rhetorik noch vor rund zwei Wochen verhältnismäßig unspektakulär vom Markt aufgenommen worden wäre, hat sich das Bild durch die Entwicklungen in Russland und die massive Abwertung des Rubel stark gewandelt. Auch in anderen Schwellenländerwährungen wie der Türkischen Lira oder dem Südafrikanischen Rand kam es in den vergangenen Tagen zu herben Kursverlusten. Aussichten auf zeitnahe Zinsanhebungen könnten bei vorweihnachtlich dünnen Umsätzen an den Finanzmärkten zu weiterhin hoher Volatilität in diesen Währungen führen und damit auf die Aktienmärkte und den DAX durchschlagen.

Als Beruhigungspille könnte die Federal Reserve den Status Quo beibehalten und den Zusatz "for a considerable time" im Statement belassen. Ein Ölpreis, der sich in gut einem halben Jahr nahezu halbiert hat, würde eine solide, argumentative Grundlage bieten. Denkbar wäre dann eine Fortsetzung der Erholung auch beim DAX in Richtung der 9.700er Region. Man sollte allerdings nicht vergessen, dass in einem solchen Fall "aufgeschoben nicht aufgehoben wäre". Irgendwann wird die US-Notenbank die geldpolitischen Zügel straffen müssen und die nächste Emerging-Markets-Kernschmelze mit erhöhten Schwankungen am Aktienmarkt wäre die Folge.

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Mit freundlichen Grüßen

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