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FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt ist es einen weiteren Tag leicht abwärts gegangen. Belastet vom Chaos im Weißen Haus und damit dem Bangen um die wirtschaftspolitischen Versprechungen von US-Präsident Donald Trump schloss der Dax am Freitag 0,31 Prozent schwächer bei 12 165,19 Punkten. Von seinem Tagestief am Morgen bei 12 080 Punkten konnte er sich damit aber wieder absetzen und fuhr letztlich noch ein Wochenplus von rund 1,3 Prozent ein. Der Terroranschlag in Barcelona entsetzte zwar allgemein, hatte Händlern zufolge aber kaum Auswirkungen auf die Aktienkurse.

Der MDax sank um 0,29 Prozent auf 24 827,65 Punkte, und der Technologiewerte-Index TecDax büßte 0,51 Prozent auf 2258,63 Zähler ein. Europaweit sah die Börsenentwicklung ähnlich aus wie im Dax: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab um 0,46 Prozent auf 3446,03 Punkte nach, und auch in Paris und London wurden Verluste verzeichnet. In den USA zeigte sich der Wall-Street-Index Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss kaum verändert, die restlichen wichtigen Indizes legten hingegen moderat zu.

POLITISCHES CHAOS IN DEN USA VERSCHRECKT

Laut Andreas Lipkow, Marktexperte bei der Comdirect Bank, verschreckt das politische Chaos im Weißen Haus mittlerweile auch diejenigen Investoren, die zuletzt noch an die Handlungsfähigkeit Trumps geglaubt hatten. Sorgen schürt inzwischen vor allem, dass sich einflussreiche Personen aus Wirtschaft und Politik vermehrt von Trump distanzieren.

STADA SPRINGEN AUF REKORDHOCH

Auf Unternehmensseite stand vor allem die Stada-Aktie in den Schlagzeilen. Nachdem die Übernahme durch die Finanzinvestoren Bain und Cinven im zweiten Anlauf glückte, schoss der Aktienkurs des Generikaunternehmens zeitweise auf den Rekordwert von 73,45 Euro in die Höhe. Auch beim Schlussstand von 13,18 Prozent auf 72,55 Euro lagen die Papiere noch deutlich über dem Übernahmepreis von 66,25 Euro. Laut Händlern waren Eindeckungen von Leerverkäufen die Ursache für den fulminanten Kursanstieg. Dabei mussten wohl Spekulanten zugreifen, die auf ein Scheitern gehofft und mit geliehenen Aktien auf fallende Kurse gesetzt hatten.

Aktien wie HeidelbergCement oder auch Bilfinger aus dem Bausektor wurden abgestoßen, nachdem sie im Zuge der Euphorie rund um die Infrastrukturpläne des US-Präsidenten noch zu den Börsenlieblingen gezählt hatten. Beide verloren etwas mehr als 1 Prozent. Trump hat nun offenbar auch seine Pläne zur Gründung eines Infrastruktur-Rates mit Konzernchefs aus der Privatwirtschaft aufgegeben, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am späten Donnerstag von einer informierten Person erfuhr.

LUFTHANSA UND AIR BERLIN VERHANDELN

Die Lufthansa-Aktien legten gegen den Markttrend um 0,39 Prozent zu, und für die Aktien der Air Berlin ging es wieder um knapp 3 Prozent nach oben, nachdem sie infolge ihres Insolvenzantrags am Dienstag allerdings um fast 50 Prozent eingebrochen waren. Laut Insidern haben mittlerweile bereits konkrete Verhandlungen über die Aufteilung der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft begonnen. Nach dpa-Informationen wurden in Berlin Gespräche zwischen Air Berlin und der Lufthansa aufgenommen, die sich sich einen großen Teil der Flugzeuge sichern will.

Unter den Kleinwerten im SDax begaben sich VTG mit 3,86 Prozent auf Talfahrt, nachdem der Waggonvermieter und Logistikdienstleister mit seiner angepassten Gewinnprognose enttäuscht hatte. Die Bertrandt-Aktien verloren nach einer Analystenstudie über eingetrübte Aussichten des Ingenieurdienstleisters am Index-Ende 7,78 Prozent an Wert.

EURO ÜBER 1,17 DOLLAR

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,20 Prozent am Vortag auf 0,17 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,16 Prozent auf 141,53 Punkte. Der Bund-Future gab am frühen Abend um 0,13 Prozent auf 164,11 Punkte nach. Für den Euro wurden 1,1744 US-Dollar gezahlt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1740 (Donnerstag: 1,1697) Dollar festgesetzt./ck/stw

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---



 

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