| Märkte | Charts | Nachrichten | Research | Weitere Tools |
|
Profil Kursliste 52 Wochen-Hoch-Tief Performance Historische Kurse |
Intraday Historisch |
Neuigkeiten Analysen |
Kolumnen Insider-Trading Kennzahlen |
Forum DAX News |
| Meldung |
|
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes befanden sich am letzten Handelstag der Woche mehrheitlich auf dem Rückzug.
Dabei drückte die andauernde Hängepartie um die Rettung Griechenlands weiter auf die Stimmung der Investoren. Der DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900 ) verlor zuletzt 1,41 Prozent auf 6.692,96 Punkte. Der MDAX (ISIN DE0008467416 / WKN 846741 ) fiel um 1,04 Prozent zurück auf 10.249,13 Stellen. Für den SDAX (ISIN DE0009653386 / WKN 965338 ) ging es derweil um 0,71 Prozent nach unten auf 4.985,13 Zähler, während der TecDAX (ISIN DE0007203275 / WKN 720327 ) um 0,43 Prozent auf 769,89 Punkte nachgab. Der Bund Future gewann zuletzt 0,88 Prozent auf 138,32 Zähler, während der Euro um 0,71 Prozent auf 1,3182 Dollar verlor. In den USA tendieren die wichtigsten Indizes zur Stunde mit bis zu 0,90 Prozent im Minus. Aus den USA steht am Montag konjunkturseitig die Veröffentlichung der Zahlen zum ICSC-UBS-Index der wöchentlichen Kaufhausumsätze und der wöchentliche Erdgasbericht auf der Agenda. Die Inflation in Deutschland hat sich im Januar 2012 nach endgültigen Angaben des Statistischen Bundesamtes mit unverändertem Tempo fortgesetzt. So belief sich die Inflationsrate auf 2,1 Prozent, nach einer Jahresteuerungsrate von 2,1 Prozent im Dezember 2011 und 2,0 Prozent im Januar 2011. Auch im Januar 2012 war die Inflationsrate erneut maßgeblich durch den Preisauftrieb bei Energie bestimmt. Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung bei Energie hätte die Inflationsrate im Januar 2012 bei 1,5 Prozent gelegen. Auf Monatssicht gingen die Lebenshaltungskosten der privaten Haushalte um 0,4 Prozent zurück, während sie im Vormonat um 0,7 Prozent gestiegen und im Vorjahresmonat um 0,4 Prozent gefallen waren. Im DAX hatten Banktitel heute einen schweren Stand. So brachen Commerzbank als schwächster Wert um 5,2 Prozent ein, während es für Deutsche Bank auf Platz zwei der Verliererliste um 4 Prozent nach unten ging. An der Indexspitze rückten FMC um 1,1 Prozent vor. Der Technologiekonzern Siemens (ISIN DE0007236101 / WKN 723610 ) gab bekannt, dass Siemens VAI Metals Technologies vom mexikanischen Stahlproduzenten Talleres y Aceros (Tyasa) damit beauftragt wurde, ein neues Kompaktstahlwerk mit einer Kapazität von 1,2 Millionen Tonnen Stahl pro Jahr für den Standort Ixtaczoquitlan zu liefern. Wie Siemens separat mitteilte, wird das im Oktober 2008 als Pilotprojekt in Betrieb gegangene virtuelle Kraftwerk von Siemens und RWE (ISIN DE0007037129 / WKN 703712 ) ausgebaut. Für das erste Betriebsjahr 2012 ist ein Zusammenschluss von etwa 20 Megawatt (MW) elektrischer Leistung vorgesehen, die bis 2015 auf etwa 200 MW verzehnfacht werden soll. Eingebunden werden sollen unterschiedliche Stromerzeugungsanlagen wie Biomasseanlagen, Biogas-Blockheizkraftwerke, Windenergieanlagen und Wasserkraftanlagen in ganz Deutschland. Anteile von Siemens gaben heute um 1,5 Prozent nach, während Papiere von RWE um 1,4 Prozent zurückfielen. Sky Deutschland (ISIN DE000SKYD000 / WKN SKYD00 ) verlautbarte bereits gestern Abend, dass man erfolgreich 70.809.978 neue Aktien durch ein so genanntes "Accelerated Bookbuilding" aus genehmigtem Kapital platziert hat, was 10 Prozent des bestehenden Grundkapitals entspricht. Dabei wurden die Aktien vorrangig an internationale institutionelle Investoren ausgegeben. 35.334.179 Aktien, was 49,9 Prozent der angebotenen Aktien entspricht, wurden an die News Adelaide Holdings B.V., eine vollständige indirekte Tochter der News Corp. (ISIN US65248E1047 / WKN A0DLJU ), ausgegeben. Somit bleibt der Aktienanteil der News Adelaide Holdings B.V. an Sky Deutschland bei 49,9 Prozent. Der Angebotspreis der neuen Aktien wurde auf 2,20 Euro festgelegt. Durch die Kapitalerhöhung erzielt Sky Deutschland einen Bruttoerlös von rund 155,8 Mio. Euro. Das Papier des Bezahlfernsehsenders verbesserte sich als bester Wert im MDAX um 5,3 Prozent. Für Fraport (ISIN DE0005773303 / WKN 577330 ) ging es indes um 0,3 Prozent nach unten. Der Flughafenbetreiber hat im Januar am Flughafen Frankfurt 4.076.310 Passagiere gezählt, was einem Plus von 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Die Zahl der Flugbewegungen legte gleichzeitig leicht um 0,7 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat 2011 zu. Die Summe der Höchststartgewichte sank dagegen um 1,6 Prozent. Weltweit begrüßte Fraport an den Konzern-Flughäfen mit Mehrheitsbeteiligung im Januar 5.749.352 Fluggäste, was einem Plus von 6,6 Prozent entspricht. Zudem verschlechterten sich Bilfinger Berger (ISIN DE0005909006 / WKN 590900 ) um 0,6 Prozent. Der Baukonzern hat zwei Großaufträge zum Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin an Land gezogen. Die Aktie von Aurubis (ISIN DE0006766504 / WKN 676650 ) gewann 1,4 Prozent hinzu. Der Kupferkonzern hat heute überraschend die vorläufigen Geschäftszahlen für das erste Quartal vorgelegt. Demnach lag das Ergebnis vor Steuern (EBT) im Auftaktquartal des laufenden Fiskaljahres bei 190 Mio. Euro. Das operative Ergebnis vor Steuern nach Aurubis-Definition wurde auf 86 Mio. Euro beziffert. Das gute Ergebnis resultiert aus dem für Aurubis im ersten Quartal insgesamt noch sehr gutem Marktumfeld und guten Produktionsleistungen teilte der Konzern weiter mit. Allerdings erwartet der Kupferkonzern keine Fortsetzung der Ergebnisse auf diesem sehr hohen Niveau, hieß es weiter. SÜSS MicroTec (ISIN DE000A1K0235 / WKN A1K023 ) hat im Geschäftsjahr 2011 nach vorläufigen Zahlen Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert. Auch im Schlussquartal konnte der Umsatz nochmals zulegen. Zudem hat sich die Nettoliquidität merklich erhöht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte sich der Umsatz von 139,1 Mio. Euro im Vorjahr auf nunmehr 175,4 Mio. Euro. Das bereinigte EBIT lag für 2011 bei 20,0 Mio. Euro (Vorjahr 14,0 Mio. Euro). Die Aktie des Herstellers von Anlagen und Prozesslösungen für die Halbleiterindustrie und verwandte Märkte gab um 2,5 Prozent nach. NORMA Group (ISIN DE000A1H8BV3 / WKN A1H8BV ) verschlechterten sich um 1,3 Prozent. Der Konzern hat einen Auftrag aus der Ukraine erhalten. So hat der Markt- und Technologieführer für hochentwickelte Verbindungstechnik das Fußballstadion in Kiew mit 40.000 Rohrverbindern (NORMA Connect DCS) ausgestattet. DAX: 6.692,96 (-1,41 Prozent) MDAX: 10.249,13 (-1,04 Prozent) SDAX: 4.985,13 (-0,71 Prozent) TecDAX: 769,89 (-0,43 Prozent) (10.02.2012/ac/n/m) Kurs- und weitere Informationen zum Thema: DAX Aktuelle Diskussionen zum Thema: Quo Vadis Dax 2012 - Krise ... (11.02.12) COMMERZBANK kaufen Kz. 28 € (11.02.12) BB-trading (10.02.12) Aktuelle Nachrichten zum Unternehmen: Börse Frankfurt Schluss: Verlust. (10.02.12) Wochenrückblick KW 06 (10.02.12) Dax schwach zum Wochenauskla. (10.02.12) Börse Frankfurt am Mittag: Indiz. (10.02.12) DAX seitwärts im Trendkanal (10.02.12) Alle Nachrichten zum Unternehmen Aktuelle Analysen zu den Unternehmen: DAX |