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Meldung
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DE9AGD2 / WKN DE9AGD ) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DT3WX19 / WKN DT3WX1 ) der Deutschen Bank auf die Aktie von adidas (ISIN DE000A1EWWW0 / WKN A1EWWW ) vor.


Der vierte Weltmeistertitel der deutschen Fußballnationalmannschaft dürfte auch dem Ausrüster adidas einen Schub verleihen. Allerdings hätten die Herzogenauracher gleichzeitig mit einigen Herausforderungen zu kämpfen, die das positive Bild, für das die Jungs von "Jogi" Löw gesorgt hätten, möglicherweise ein wenig eintrüben könnten.

Am 12. Juni sei Nike gewissermaßen mit einem 10:9 Vorsprung in die Fußball-WM in Brasilien gestartet. Schließlich hätten die US-Amerikaner erstmals beim wichtigsten Fußball-Großereignis mehr Mannschaften als adidas ausgerüstet. Und trotzdem habe es am Ende fast so gewirkt, als hätte jemand in Herzogenaurach das Drehbuch für die entscheidenden Spiele des Turniers geschrieben. Immerhin hätten sich im Finale am 13. Juli im berühmten Maracan„-Stadion in Rio de Janeiro mit Deutschland und Argentinien zwei Mannschaften gegenübergestanden, die vom Unternehmen mit den drei Streifen ausgerüstet würden. Zur Krönung des Ganzen habe Mario Götze mit seinem Tor in der Verlängerung für einen deutschen Sieg und damit höchstwahrscheinlich auch für einen Ansturm hierzulande auf das neueste Trikot der DFB-Elf mit einem vierten Stern für den vierten Weltmeistertitel nach 1954, 1974 und 1990 gesorgt.

Allerdings habe adidas schon zu Beginn des Turniers ein positives Zwischenfazit gezogen. Am 14. Juli seien noch einmal die Prognosen bestätigt worden, wonach in diesem Jahr zum ersten Mal in der Firmengeschichte mehr als 2 Mrd. Euro mit fußballbezogenen Produkten wie Trikots oder dem Verkauf des offiziellen WM-Balles "brazuca" umgesetzt werden sollten. Konkret habe man zuletzt über 14 Millionen verkaufte "brazuca"-Fußbälle und 8 Millionen verkaufte Trikots in Aussicht gestellt. Davon sollten mehr als 2 Millionen Stück auf die DFB-Elf entfallen. Mit neuen Jerseys mit einem vierten Stern sei davon auszugehen, dass es zumindest nicht weniger werden dürften.

So erfreulich die Fußball-WM für adidas auch verlaufen sein möge, so richtig profitieren können habe die Aktie bisher noch nicht. Immerhin habe der Konzern zuletzt mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen gehabt. Lieferschwierigkeiten und später der Ukraine-Konflikt hätten das wichtige Russland-Geschäft belastet. Außerdem hätten sich negative Währungseffekte bemerkbar gemacht. Laut Unternehmensangaben vom 6. Mai habe adidas im ersten Quartal 2014 einen Umsatzrückgang im Vorjahresvergleich um 6 Prozent auf 3,5 Mrd. Euro ausweisen müssen, während die Erlöse währungsbereinigt immerhin auf dem Niveau des ersten Quartals 2013 gelegen hätten.

Neben ungünstigen Wechselkursen müsse sich adidas aber auch mit dem großen Konkurrenten Nike herumschlagen. Obwohl die Herzogenauracher im Fußball-Geschäft die Nummer Eins bleiben würden, hole der weltweit größte Sportartikelhersteller immer mehr auf. Im vierten Geschäftsquartal (Ende Mai) hätten die Nike-Erlöse laut Konzernangaben vom 26. Juni immerhin bei 7,4 Mrd. US-Dollar und damit um 11 Prozent über dem Vorjahreswert gelegen. Dabei habe Nike negative Wechselkurseffekte besser als adidas abfedern können.

Gerade der Konkurrenzkampf mit den Amerikanern habe adidas jedoch dazu veranlasst, eine Rekordsumme und möglicherweise zu viel für einen Ausrüstervertrag beim englischen Rekordmeister Manchester United hinzublättern. Am 14. Juli hätten adidas und Manchester United bekannt gegeben, dass die Herzogenauracher und nicht wie zuletzt Nike den Verein ab der Saison 2014/15 ausrüsten würden. Allerdings müsse es sich noch herausstellen, ob sich die Summe von umgerechnet 940 Mio. Euro in den kommenden zehn Jahren der Vertragslaufzeit auszahle. Angesichts dieser Herausforderungen sei es nicht sicher, dass sich der Erfolg der DFB-Elf am Ende auch auf die adidas-Aktie übertrage.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der adidas-Aktie erwarten würden, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 3,48, die Knock-Out-Schwelle bei 54,35 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,16; Knock-Out-Schwelle bei 90,15 Euro) auf fallende Kurse der adidas-Aktie setzen. (Stand vom 15.07.2014) (16.07.2014/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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