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Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der Ursprung von adidas (ISIN: DE000A1EWWW0, WKN: A1EWWW, Ticker-Symbol: ADS, NASDAQ OTC-Symbol: ADDDF) und PUMA (ISIN: DE0006969603, WKN: 696960, Ticker-Symbol: PUM, NASDAQ OTC-Symbol: PMMAF) liegt in dem damals kleinen mittelfränkischen Dorf Herzogenaurach, so Steffen Droemert, Wirtschaftsjournalist bei menthamedia, in einer aktuellen Veröffentlichung der DZ BANK

Im Jahr 1920 habe der 20-jährige Adolf "Adi" Dassler im Schusterbetrieb seines Vaters seinen ersten Sportschuh aus Leinen gefertigt.
Dassler habe einen perfekt passenden und leichten Sportschuh schaffen wollen, denn bis dato seien die Schuhe meist schwer und aus Leder gewesen. Sein Bruder Rudolf "Rudi" habe diese Vision geteilt und zusammen hätten sie 1924 die "Gebrüder Dassler Schuhfabrik" gegründet. Die beiden Brüder hätten sich von Anfang an auf Sportschuhe und besonders auf die klassischen Disziplinen der Leichtathletik konzentriert. Bereits Mitte der Zwanzigerjahre hätten sie mit Spikes experimentiert. Wenige Jahre später, 1928, seien die ersten Athleten bei den Olympischen Spielen in Amsterdam mit Schuhen aus Herzogenaurach angetreten. Der große Durchbruch sei 1936 gelungen, als Adi und Rudi neben deutschen Sportlern auch den US-amerikanischen Sprint- und Weitsprungstar Jesse Owens bei den Olympischen Spielen in Berlin ausgestattet hätten. Owens habe damals vier Goldmedaillen gewonnen und sei der erfolgreichste Athlet der Spiele gewesen. Zu diesem Zeitpunkt hätten die beiden Dassler-Brüder rund 100 Mitarbeiter beschäftigt und für elf Sportarten 30 verschiedene Schuhmodelle hergestellt.

Mit dem Zweiten Weltkrieg hätten sich die Leben der beiden Brüder und ihre Beziehung zueinander dramatisch verändert. Im Rahmen der totalen Mobilmachung sei Rudi 1943 zum militärischen Dienst eingezogen worden, während Adi in Herzogenaurach habe bleiben dürfen und fortan anstatt Schuhen Kriegsausrüstung produziert habe. Nach Kriegsende gerate Rudi in amerikanische Gefangenschaft - ihm sei vorgeworfen worden, für die Spionageabwehr, den Sicherheitsdienst und die Zensur gearbeitet zu haben. Angeblich sei er aus seinem eigenen Umfeld denunziert worden. Dies habe dazu geführt, dass Rudi seinen Bruder Adi verdächtigt habe. Obwohl dieser Verdacht nie bestätigt worden sei, sei es 1948 zum Bruch zwischen den Brüdern gekommen und jeder habe sein eigenes Unternehmen gegründet. Adi habe sich für den Namen "adidas" entschieden - abgeleitet aus seinem Vor- und Nachnamen. Ähnliches habe auch Rudi vorgeschwebt. Sein Unternehmen sollte demnach "Ruda" heißen, doch der ältere der beiden Dassler-Brüder sei umgestimmt worden und habe sein Unternehmen letztendlich "PUMA" getauft. Angeblich hätten die beiden Brüder bis zum Tod Rudis am 27. Oktober 1974 kein Wort mehr miteinander gesprochen.

Zwei Weltkonzerne aus Mittelfranken

Der Streit zwischen den beiden Brüdern habe auch in Herzogenaurach seine Spuren hinterlassen. Als größte Arbeitgeber in der Region hätten sich viele Mitarbeiter sehr verbunden mit dem jeweiligen Unternehmen gefühlt. Dabei sei es um deutlich mehr gegangen als nur die "richtige" Schuhmarke zu tragen. So habe es beispielsweise Gaststätten gegeben, in denen PUMA-Mitarbeiter nicht gern gesehen gewesen seien und umgekehrt, oder es habe eine Rolle gespielt, welchem Fußballverein man nahe gestanden habe. Selbst Hochzeiten zwischen PUMA- und adidas-Mitarbeitern seien zeitweise unvorstellbar gewesen.

Dabei habe die Konzerne eigentlich mehr verbunden als sie getrennt habe. Beide Firmen seien dank einer zunehmenden Popularität schnell gewachsen und hätten den Sportartikelmarkt lange Zeit unter sich aufgeteilt. Als in den Siebzigerjahren Nike auf der Bildfläche erschienen sei, seien adidas und PUMA zunehmend unter Druck geraten. Die stärker werdende Konkurrenz, hohe Produktionskosten, Imageprobleme und verpasste Trends hätten letztendlich dazu geführt, dass beide Unternehmen Ende der Achtziger, Anfang der Neunziger rote Zahlen geschrieb hätten. Änderungen in der Eigentümerstruktur sowie neue Unternehmensausrichtungen - während sich adidas auf den Sport fokussiert habe, habe sich PUMA zur Lifestyle-Marke entwickelt - hätten letztendlich dazu geführt, dass beide Konzerne zurück in die Erfolgsspur gefunden hätten. Heute sei adidas nach Nike die klare Nummer zwei weltweit, während PUMA den vierten Rang belege.

Inzwischen sei auch der Streit zwischen den beiden Unternehmen Geschichte. 2009 hätten im Rahmen einer Friedensinitiative gemischte Mannschaften aus beiden Firmen zusammen Fußball gespielt. Anschließend sei es zu einer historischen Versöhnung zwischen adidas und PUMA gekommen. Heute könne es durchaus vorkommen, dass die beiden Konzernchefs auf Veranstaltungen gemeinsam öffentlich auftreten und sogar lobende Worte für den Konkurrenten finden würden. Nach über 70 Jahren scheine das Kriegsbeil zwischen den beiden Weltkonzernen aus Herzogenaurach endgültig begraben zu sein. (Analysevom 29.06.2018)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze adidas-Aktie:

Xetra-Aktienkurs adidas-Aktie:
187,65 EUR +1,98% (29.06.2018, 16:30)

Tradegate-Aktienkurs adidas-Aktie:
187,05 EUR +1,64% (29.06.2018, 16:44)

ISIN adidas-Aktie:
DE000A1EWWW0

WKN adidas-Aktie:
A1EWWW

Ticker-Symbol adidas-Aktie:
ADS

NASDAQ OTC Ticker-Symbol adidas-Aktie:
ADDDF

Kurzprofil adidas Group AG:

Die adidas Gruppe (ISIN: DE000A1EWWW0, WKN: A1EWWW, Ticker-Symbol: ADS, NASDAQ OTC-Symbol: ADDDF) ist einer der weltweit führenden Anbieter in der Sportartikelindustrie und unterhält ein sehr umfassendes Portfolio von Schuhen, Bekleidung und Zubehör für Sport und Lifestyle um die Kernmarken adidas, Reebok, TaylorMade und Reebok-CCM Hockey. Mit 56.888 Mitarbeitern aus über 100 Ländern produziert adidas mehr als 900 Mio. Produkte pro Jahr und generiert damit einen Umsatz von 21,218 Mrd. Euro (bezogen auf das Jahr 2017).

Börsenplätze PUMA-Aktie:

Xetra-Aktienkurs PUMA-Aktie:
504,00 EUR +3,38% (29.06.2018, 16:33)

Tradegate-Aktienkurs PUMA-Aktie:
504,00 EUR +3,17% (29.06.2018, 16:44)

ISIN PUMA-Aktie:
DE0006969603

WKN PUMA-Aktie:
696960

Ticker-Symbol PUMA-Aktie:
PUM

NASDAQ OTC Ticker-Symbol PUMA-Aktie:
PMMAF

Kurzprofil PUMA SE:

Die PUMA SE (ISIN: DE0006969603, WKN: 696960, Ticker-Symbol: PUM, NASDAQ OTC-Symbol: PMMAF) ist eine der weltweit führenden Sportmarken, die Schuhe, Textilien und Accessoires designt, entwickelt, verkauft und vermarktet. Seit über 65 Jahren stellt PUMA die innovativsten Produkte für die schnellsten Sportler der Welt her. Zu den performance- und sportinspirierten Lifestyle-Produktkategorien gehören unter anderem Fußball, Running und Training sowie Golf und Motorsport.

PUMA kooperiert mit weltweit angesagten Designern wie STAPLE, STAMPD oder TRAPSTAR, um innovative und schnelle Designs in die Welt des Sports zu bringen. Zur PUMA Gruppe gehören insbesondere die Marken PUMA und COBRA GOLF sowie das Tochterunternehmen Dobotex. PUMA vertreibt seine Produkte in mehr als 120 Ländern und beschäftigt mehr als 13.000 Mitarbeitende weltweit. Die Firmenzentrale befindet sich in Herzogenaurach/Deutschland. (29.06.2018/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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